EUR/USD – Entscheidung steht an

ActivTrades:


Der Euro hat derzeit einen schweren Stand gegenüber dem US-Dollar . So ist das Währungspaar am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit dem 11. Januar gefallen. Dabei ist der Euro innerhalb des Erholungstrends seit Anfang Januar 2017 zwischen den Marken von rund 1,0350 und 1,0850 gefangen.

Ein weiteres Abgleiten ist zu erwarten, wenn entweder der Unterstützungsbereich aus mehreren Hoch- und Tiefpunkten bei rund 1,0490, einem Fibonacci-Level sowie die seit März 2015 bestehende horizontale Unterstützungszone (akt. bei 1,0450) unterschritten werden. Darüber hinaus ist der RSI zuletzt deutlich nach unten abgekippt, was die Abwärtsrisiken erhöht, denn von überverkauften Marktbedingungen kann auf Tagesbasis noch lange nicht die Rede sein.

In dieser Gemengelage definiert das Tief von 2017 bei 1,0340 das nächste Kursziel für die Bären. Sollte der Euro darunter stürzen, hätte er ordentlich Luft nach unten. Bis auf die Parität könnte die Gemeinschaftswährung fallen, ohne dass sich ihr eine nennenswerte Unterstützung als Haltezone anbieten würde.

Gleichzeitig deutet sich aber an besagter Unterstützungszone eine potenzielle inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation an. Noch ist das Umkehrmuster jedoch nicht in trockenen Tüchern, denn die rechte Schulter hat noch keinen endgültigen Boden gefunden. Für das lehrbuchmäßige Abschließen dieser Umkehrformation bräuchten wir nämlich noch einmal Kurse im Bereich um 1,0850. Ein erster Hoffnungsschimmer wäre eine Rückeroberung der 38-Tage-Linie (akt. bei 1,0642). Mit einer Stabilisierung darüber wäre ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg in Richtung der Nackenlinie bei rund 1,0850 erreicht.

Das alles ist momentan allerdings noch Zukunftsmusik, da sich der Euro zunächst einmal über der besagten Haltezone bei 1,0490/50 stabilisieren muss.

Autor: Malte Kaub

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