EUR/USD – EZB hält Zinsen, Fed-Senkungschancen steigen
Die Europäische Zentralbank (EZB) gehörte am Donnerstag wie die schwedische Riksbank und Norges Bank zu den Zentralbanken, die keine Zinsänderung vornahm. Der Einlagensatz verblieb bei 2,00 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15 Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,40 Prozent.
Wichtigster Punkt: EZB-Präsidentin Christine Lagarde geht vorerst nicht von weiteren Zinsänderungen aus. Dies sieht nach den jüngsten US-Verbraucherpreisen anders aus. Aufgrund einer überraschenden geringeren Inflation dürfte sich das Zinssenkungspotenzial seitens der Federal Reserve wieder leicht erhöht haben, was die Zinsschere zu Gunsten des Euros verengen könnte.

Seit Jahresanfang konnte das Währungspaar EUR/USD um über 14% zulegen.
EUR/USD Charttechnik
Trotz EZB-Zinsentscheid am Donnerstag keine große Änderung – an der Analyse vom Verlaufstief des 05. November 2025 von 1,1468 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 16. Dezember 2025 von 1,1804 wäre unverändert festzuhalten, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ermitteln zu können.
Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,17 US-Dollar Marke.
- Die nächsten Widerstände wären weiterhin bei den Marken von 1,1732 1,1804, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1883/1,1932 und 1,2012 abzuleiten.
- Die Unterstützungen kämen nach wie vor bei den Marken von 1,1676/1,1636/1,1596/1,1547 und 1,1468 in Betracht.

EUR/USD Chart
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