Euro dehnt Gewinne aus, GB-Daten unter den Erwartungen

  • GBP steht kurz vor dem größten wöchentlichen Gewinn seit Juni 2016
  • Bitcoin versucht, die jüngsten Verluste wieder auszugleichen
  • Schicksal der deutschen Koalition noch unentschlossen

XTB: Die europäische Indizes folgten den Entwicklungen ihrer asiatischen Kollegen, die ordentliche Gewinne verbuchten. Der JPY bleibt die stärkste Währung im G10-Währungskorb, der Euro baut seine Gewinne gegenüber dem US-Dollar aus, der Goldpreis steigt aufgrund der USD-Schwäche höher und der Ölpreis sinkt leicht.

Schwächephase nach Black Friday

Die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien fielen im letzten Monat des Jahres 2017 stärker als erwartet, da die Läden nach dem Black Friday im November eine Schwächephase erlebten. Auch wenn der zugrunde liegende Trend nach unten tendiert, scheint die britische Währung die schwächere Veröffentlichung zu verharmlosen. Grund hierfür ist, dass das GBP kurz vor dem besten Wochenschluss seit Juni 2016 steht.

Bitcoin hatte eine schwierige Woche, in der er fast die 9.000 $-Marke erreichte, dann aber in der Lage war, sich wieder über 11.000 $ zu erholen. Der Hauptfaktor, der hinter dieser unglaublichen Volatilität stand, war Südkorea, da das Land immer noch ein Verbot des gesamten Kryptowährungshandels in Erwägung zieht. Während der Bitcoin-Kurs wieder deutlich steigen konnte, scheinen Verkäufer immer noch besser positioniert zu sein.

US-Aktienmarkt leicht negativ

Die US-Aktien gaben am Mittwoch leicht nach, da eine mögliche Stilllegung der Regierung (Government Shutdown) immer noch droht. Die meisten wichtigen Indizes aus Asien erzielten Gewinne, nur der australische Aktienmarkt verbuchte Kursrückgänge. Die europäische Eröffnung war recht gemischt, da die Bedenken hinsichtlich der Bildung einer deutschen Regierungskoalition überwiegen.

Trotz eines Anstiegs der 10-jährigen US-Renditen auf gut 2,6% am Donnerstag konnte der US-Dollar davon nicht profitieren. Infolgedessen handelt der EURUSD zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analysde immer noch weit über 1,2250, da er die schwächste Währung im gesamten G10-Korb ist. Mit dem USD fällt auch der NZ-Dollar im frühen Handel, allerdings waren die Verluste bisher überschaubar.

Im Hinblick auf den Wirtschaftskalender stehen am Freitag einige interessante Veröffentlichungen auf der Agenda. Zuerst werden die Zahlen zu den Industrieumsätze aus Kanada veröffentlicht, so dass eine erhöhte Volatilität bei den CAD-Währungspaaren zu erwarten ist. Später wird eine vorläufige Veröffentlichung des Michigan-Index zum Verbrauchervertrauen die Aufmerksamkeit der USD-Händler auf sich ziehen.

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