flatex Holding AG veröffentlicht Geschäftsbericht 2013

  • Umfangreiche Investitionen in optimierte Konzernstruktur
  • Bilanzsumme steigt um über 200 Prozent auf knapp 51 Millionen Eur
  • Kundenzahl wächst um 6,7 Prozent auf 126.111
  • Betreutes Kundenvermögen erhöht sich um 25,5 Prozent auf über 3,5 Milliarden
  • Kerngeschäft Online-Brokerage wächst weiter
  • Jahresfehlbetrag aufgrund des starken Wachstumskurses

flatex: Das Geschäftsjahr 2013 stand für die flatex Holding AG (ISIN DE0005249601/WKN 524960) ganz im Zeichen von Wachstum. Einerseits setzte der Konzern den Ausbau seiner Holdingsstruktur fort. Andererseits gab es wesentliche Veränderungen im Beteiligungsportfolio. Dazu gehörten die vollständigen Übernahmen der CeFDex AG und der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank. Außerdem ist seit Herbst 2013 mit der AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH nun auch eine Vollbank Teil des flatex-Konzerns, die unter anderem Einlagengeschäfte betreiben darf. Durch die erweiterten Geschäftsfelder stieg die Bilanzsumme gegenüber 2012 um etwas mehr als 200 Prozent auf 50,89 Millionen Euro. Das Eigenkapital erhöhte sich um 111 Prozent auf 30,50 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei rund 60 Prozent.

Die flatex Holding AG konnte mit ihren Tochtergesellschaften ihre Marktposition auch in 2013 weiter ausbauen. Die Anzahl der Kunden insgesamt wuchs im Vergleich zu 2012 um 6,7 Prozent auf 126.111. Das betreute Kundenvermögen stieg um mehr als 25 Prozent auf 3,53 Milliarden Euro. Das Online-Brokerage mit der flatex GmbH trug mit einem Jahresüberschuss von 5,48 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei. Gleichzeitig belastete der Marktstart der AKTIONÄRSBANK das Ergebnis mit 3,32 Millionen Euro. Aufgrund der hohen Investitionen in den Konzernumbau erzielte die flatex Holding AG im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresfehlbetrag von 1,14 Millionen Euro.

Im Geschäftsjahr 2013 standen der umfangreiche Umbau der Konzernstruktur und der Ausbau der Geschäftsaktivitäten im Mittelpunkt. So investierte der flatex-Konzern in die Gründung und den Aufbau der AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH. Als Vollbank ist die AKTIONÄRSBANK unter anderem berechtigt, Einlagen-, Kredit- und Depotgeschäfte zu betreiben. Hinzu kamen die vollständigen Übernahmen der KochBank und CeFDex sowie der Verkauf der Beteiligung an der ViTrade AG. Aufgrund der getätigten Investitionen und bedingt durch Abschreibungen auf Beteiligungen und Wertpapierbestände sowie höheren Personal- und Verwaltungsaufwendungen ergab sich ein Konzernjahresfehlbetrag. Wegen der Erweiterung des Konsolidierungskreises sind die Zahlen des Geschäftsjahres 2013 allerdings nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar.

"In 2013 haben wir uns intensiv mit der Konzernstruktur auseinandergesetzt und ihren Umbau vorangetrieben. Mit den neuen Tochtergesellschaften können wir noch besser auf die Bedürfnisse von Anlegern eingehen. Zudem ermöglicht die Holdingstruktur die Nutzung enormer Synergievorteile. Wir sind überzeugt, dass wir uns damit auf die künftigen Herausforderungen des Konzerns bestmöglich vorbereitet haben. Auf das Ergebnis sind wir mehr als stolz, auch wenn der Jahresabschluss negativ ausfällt", sagt Vorstandsmitglied Stefan Müller. "Dafür sind wir für 2014 und weit darüber hinaus gut aufgestellt."

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