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Frozen Concentrated Orange Juice – FCOJ-A-Futures stark überverkauft!

Der Frozen Concentrated OJ – FCOJ-A-Futures-Kontrakt ist die weltweite Benchmark für den Handel mit gefrorenem konzentriertem Orangensaft. Der Kontrakt preist die physische Lieferung von gefrorenem konzentriertem Orangensaft von einem Hafen/Tank des Herkunftslandes hin zum Hafen/Tank des Empfängers.

Orangensaft-Kontrakte haben eine Kontraktgröße von 15000 pounds mit einer tolerierenden Abweichung von +/- 3%. Das Handelssymbol auf dem Ticker der weltweiten Agrarbörsen ist OJ für orange juice.

Der Handel in diesen Kontrakten ist in den Monaten Januar, März, Mai, Juli, September und November möglich – obendrein sind meist 2 Januarmonate zur Hochsaison gelistet.

Der Handel findet per Open Outcry auf dem Parkett von 10-13:30 Uhr (EST) statt.

Ähnlich den Geschichten, die wir aus Europa zum Thema Milch kennen, so haben auch die Hauptanbaugebiete mit einem Preisverfall zu kämpfen.

Vor nicht allzu langer Zeit kostete eine Gallone orangensaft im Supermarkt noch $5,90, jetzt sind es nur noch $5,50 im Durchschnitt.

Obendrein hat man es noch mit brasilianischem Orangensaft zu tun, der in den USA zu Dumpingpreisen angeboten wird. Orangensaft kann zu diesen Preisen noch nicht einmal kostendeckend für die US-Orangensaftproduzenten sein. Mittlerweile beschäftigt sich auch das zuständige Landwirtschaftsministerium in Florida mit den Vorgängen und das US-Ministerium für Handel.

Die Frozen Concentrated OJ – FCOJ-A-Futures hatten bereits am 09.03.2007 ihr Hoch von 208,75 erreicht [die Tick-Größe wird in US-Cent angegeben – US-¢ 0,05 (= US-$ 0,0005) (US-$ 7,50/Kontrakt); die Preisangaben erfolgen in US-Cent pro pound (lb)].

Bedingt durch Überangebot, Spekulation und fallende Preise in den Supermärkten durch ausländische Konkurrenz (Brasilien) gab es, wie bei anderen Basiswerten aus dem Rohstoffsektor, einem starken Einbruch des Kurswertes bis auf den Tiefstand im Monat Februar 2009 um Kurse von 64,60.

Orangensaftkontrakt im LangfristchartbildKlicken Sie hier, um eine grafische Darstellung zu erhalten:

Orangensaftkontrakt im Langfristchartbild

Charttechnisch betrachtet ist der OJ-Kontrakt noch angeschlagen, er ist auch stark auf Tagesbasis und vor allem Intraday-Basis überverkauft – mit RSI-Werten unter 20. Weitere Abwärtsübertreibungen sind zwar durchaus möglich, jedoch ist eher in den nächsten Tagen mit einer Konsolidierungsbewegung/Gegenbewegung zu rechnen. Im Langfristchart scheiterte der Kontrakt um den Bereich der 23,6%igen Fibonacci-Marke und prallte erneut nach unten ab.

Derzeit sieht es zwar so aus, als ob der OJ-Kontrakt nochmals die Tiefstände des Februars testen will, jedoch kurzfristig ist durch die überverkauften Zustände eine technische Gegenreaktion zu erwarten.

Im RSI-Bereich auf Wochenbasis derzeit zwar auf 42,581 (Tagesbasis – derzeit 21,100) notiert der OJ-Kontrakt zwar im neutralen Bereich, dieser kann noch am Freitag bis zum Wochenschluss weiter konsolidieren – kurzfristig sind deshalb noch weitere Abgaben möglich!

Anleger sollten die derzeitige charttechnische Situation für Longpositionierungen nutzen, jedoch erst nach erster Intraday-Erholung am Montag nach der New Yorker Eröffnung.

Gewinne mit gehebelten Papieren sollten bei Erreichen einer deutlichen Gewinnzone sofort realisiert werden!

Als Stops bietet sich das Niveau um $73,30 an.

Anleger mit einem Bedürfnis für einen größeren Sicherheitspuffer und mit einem längerfristigen Anlagehorizont ( beim OJ-Kontrakt könnte dies möglich sein!) sollten sich mit Stops knapp unterhalb der Tiefststand-Marke von 64,60 absichern – am besten sogar mit 59,90 absichern.

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