Gold erobert verlorenen Glanz zurück

XTB: SNB verleiht dem Goldpreis neue Kursfantasien

Gold:
Das gelbe Edelmetall konnte nach seiner gestrigen Verschnaufpause im heutigen frühen europäischen Handel allein um 10 Dollar zulegen und auf knapp 1.200 US-Dollar pro Feinunze steigen. Das Chart-technische Bild bleibt damit intakt. Entscheidend für das positive Chart-Bild und damit auch die Bestätigung des Ausbruchs als Fehlausbruch (roter Kreis), war der gestrige Abpraller vom oberen Rand der zuvor bestandenen Widerstandszone um die langfristige Unterstützung bei 1.180 US-Dollar.

 

 

Unterstützende Faktoren für den Preisanstieg im Gold kamen auch von Seiten der Notenbanken. So wurde eine Rede vom Chef der europäischen Zentralbank, Mario Draghi, über den Kauf von europäischen Staatsanleihen durch die EZB, von den Anlegern als Zeichnen für ein kommendes „Quantitative Easing“ gewertet. Zudem beflügelte der gestrige BIP-Schock aus Japan die Fantasien der Marktteilnehmer dahingegen, dass die Bank of Japan (BoJ) weitere konjunkturstützende Maßnahmen und damit eine höhere Ausweitung der Geldmenge vornimmt.

 

Interessant ist zudem auch der Ausgang des Schweizer Referendums am 30. November zur Höhe der Goldreserven der Schweizer Notenbank (SNB). Bei dem Referendum wird abgestimmt, ob die Schweizer Notenbank 20% ihrer Reserven als Goldbestände vorrätig halten muss. Sollten sich die Schweizer dafür aussprechen, müsste die Notenbank ihre Goldvorräte von gegenwärtig 7,5% auf 20% aufstocken. Die Herausforderung dabei ist, aber weniger der einmalige Kauf des Goldes an sich, sondern das beständig Nachkaufen, solange die SNB den Wechselkurs zum Euro stabil halten möchte. Durch die Fixierung des Wechselkurses erhöhen sich die Reserven der SNB in Euro kontinuierlich.

 

 

Dax:
Das technische Bild des Dax ist weiterhin unverändert. Der Kurs bewegte sich in den vergangen Tagen innerhalb seiner Begrenzungen, definiert durch den oberen Widerstands- und dem unteren Unterstützungsbereich. Ähnlich wie beim Gold, ist auch in den Aktienmärkten die Stimmung besser je mehr Konjunktur-Stimuli von Seiten der Notenbanken kommen. Deshalb ist aufgrund des dynamischen Anstiegs des Dax ein Ausbruch nach oben möglich, aber zum jetzigen Zeitpunkt auch äußerst spekulativ.

AUTOR: Frithjof Kuhlmann

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