Gold: US-Verbraucherpreisdaten voraus

ActivTrades: Beim Goldpreis kommt einem die Preisspanne in den letzten Wochen recht ermüdend vor.

„Täglich grüßt das Murmeltier“, könnte man beinahe sagen, wenn man an die zuletzt immer wieder umspielte Marke von rund 1.850 US-Dollar je Feinunze denkt.

Kann es in den nächsten Wochen und Monaten bei weiter hohen Inflationsraten nicht zu einer Zündung für den Goldkurs kommen?

Steigende Kurse sieht zumindest der Gründer von Greenlight Capital, David Einhorn, der der Fed ein Scheitern beim Versuch der Kontrolle und Zähmung der Inflation zuschreibt.

Einhorn verdiente prächtig mit dem Leerverkauf der Aktie von Lehman Brothers.

Heute geht er davon aus, dass Gold kräftig im Kurs ansteigen wird, da die Fed mit den Zinsanhebungen die Gesamtmarktsituation eher verschlimmern wird.

Mit einer höheren und länger anhaltenden Inflation wäre Einhorn zufolge zu rechnen.

In der Tat sind die US-Verbraucher schon in den letzten Monaten Inflationsraten ausgeliefert, die man in dieser Höhe seit mehr als 40 Jahren nicht mehr sah.

Im April stiegen die US-Verbraucherpreise auf 12-Monatssicht nicht saisonal adjustiert um 8,3 Prozent. Allein der Bereich Energie zog im Vergleichszeitraum um 30,3 Prozent an und drückte die Inflationsrate damit mächtig gen Norden.

Im März lag das Plus auf 12-Monatsbasis noch bei 8,5 Prozent.

Der Marktkonsens für die heute anstehenden Verbraucherpreise für den Mai liegt unverändert bei einem Wert von 8,3 Prozent.

Aufgrund der im Erhebungszeitraum weiter angestiegenen Treibstoffpreise könnte die Inflationsrate sogar höher ausfallen.

 


 

Eines ist bereits jetzt glasklar – die Fed hat die Inflationsentwicklung komplett unterschätzt.

Monatelang bezeichnete man die Inflationsentwicklung als „vorübergehend“ und folgte diesem Mantra.

Somit reagierte man zu spät mit den ersten Zinserhöhungen.

Gold könnte in diesem Umfeld eigentlich besser performen.

Durch die hohe Inflation bleiben die US-Realrenditen weiter tief im Keller.

Auf der anderen Seite steigen die Kosten für Goldhalter aufgrund der steigenden Zinsen der Fed.

 

Gold – der Blick in den Chart

Die vorliegende Analyse erfolgt im Tageschartbild. Um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ermitteln zu können, wäre auf eine Fibonacci-Analyse abzustellen.

Mittels der webbasierten Handelsplattform „ActivTrader“ können die möglicherweise relevanten Fibonacci-Retracements erzeugt werden.

Diese Fibonacci-Retracements können dann für die Ermittlung der Ziele zur Ober- und Unterseite herangezogen werden.

 


 

Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 08. März 2022 von 2.070,35 US-Dollar bis zum Zwischentief des 16. Mai 2021 von 1.786,66 US-Dollar, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1.895,03 US-Dollar (38.20%), 1.928,51 US-Dollar (50.00%) und 1.961,28 US-Dollar (61.80%) auszumachen.

Die Unterstützungen wären mit einer weiteren Fibonacci-Analyse zu ermitteln und kämen bei 1.766,66 US-Dollar (100.00%), sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1.766,07 US-Dollar (123.60%), 1.753,33 US-Dollar (138.20%) und 1.732,75 US-Dollar (161.80%) in Betracht.

 

 

Quelle: ActivTrader

Quelle: ActivTrader

 

  • Zur Oberseite wäre ein längerfristiger Kurszielbereich beim 100,00prozentigen Fibonacci-Retracement – dem Zwischenhoch des 08. März 2022 – von 2.070,35 US-Dollar möglich.
  • Zur Unterseite wäre der Kurszielbereich rund um das Zwischentief von 1.786,88 US-Dollar zu suchen.

Die Kurszielbereiche wurden hier mittels der Rechtecke visualisiert, wobei das grüne Rechteck den Kurszielbereich zur Oberseite visualisieren soll und das rote Rechteck den Bereich zur Unterseite anzeigen sollen.

Dem Chartbild wurden obendrein die beiden EMAs hinzugefügt (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe).

Der Relative-Strength-Index (RSI) notierte zum Zeitpunkt dieser Analyse mit rund 45 Punkten im neutralen Bereich.

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