Handelskrieg und mehr für diese Woche

  • Die US-Inflationsdaten scheinen diese Woche die wichtigste makroökonomische Veröffentlichung zu sein
  • Die Ölpreise haben sich von ihrem Einbruch im Februar erholt. Insbesondere der DoE-Bericht könnte diese Woche noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen
  • Anleger sollten außerdem Nachrichten bezüglich eines möglichen Handelskrieges berücksichtigen

XTBLetzte Woche ging es hauptsächlich um Zentralbanken – es standen drei wichtige Treffen an, letztendlich stahl jedoch der US-Präsident allen die Show. Die US-Notenbank erhöhte die Zinsen wie erwartet, aber der vage Ausblick des neuen Vorsitzenden Jerome Powell belastete den US-Dollar. Die Bank of England änderte die Zinssätze nicht, aber mit einer Erhöhung im Mai verzeichnete sie einen positiven Trend für das GBP. US-Präsident Trump sorgte allerdings durch die Ankündigung von Strafzöllen gegen China für eine frische Welle der Besorgnis auf den Märkten.

Was den Wirtschaftskalender des Montags betrifft gibt es nicht allzu viele Veröffentlichungen. Die einzige, der Anleger Aufmerksamkeit schenken sollten, scheint der Chicago Fed Aktivitätsindex zu sein (14:30 Uhr). Hier wird ein Wert von 0,25 Punkten prognostiziert, was einem leichten Anstieg von 0,12 Punkten zum Vormonat bedeutet. Die Daten sind tendenziell ein guter Frühindikator vor dem Chicago EMI. Was sollten Sie diese Woche noch beachten?

Handelskriege (gesamte Woche)
Anleger sollten sich momentan nicht nur auf die Daten und Berichte konzentrieren, da die großen Marktbewegungen nicht von Berichten, sondern von der Politik verursacht werden. Die Märkte können zu Recht über die Auswirkungen von Strafzöllen besorgt sein – selbst wenn die tatsächlichen Barrieren nicht hoch sind, kann eine umgebende Unsicherheit das Vertrauen der Unternehmen beeinträchtigen und das Wachstum beeinträchtigen.

Es kann Wochen dauern, bis die endgültige Liste der Zölle veröffentlicht wird. Dies ist auf der einen Seite positiv, weil möglicherweise die endgültigen Barrieren dann etwas gedämpft werden könnten. Auf der anderen Seite könnte dadurch das wirtschaftliche Vertrauen beeinträchtigt werden. Anleger an Aktien- und Devisenmärkten müssen sich gezwungenermaßen mit diesen Stimmungsschwankungen auseinandersetzen, bis mehr Klarheit herrscht. Betroffene Märkte: DE30, US30.

US-Daten zu persönlichen Konsumausgaben (Donnerstag, 13:30 Uhr)
Die relevantesten Berichte, die derzeit aus den USA kommen, beinhalten Daten zur Inflation und zu den Löhnen. Sowohl die Fed als auch die Märkte wissen, dass sowohl Wachstum, Beschäftigung und Vertrauen vorhanden sind (zumindest für jetzt). Die Frage ist: Ab wann wird es nötig sein, in die Inflationsentwicklung einzugreifen und zusätzliche monetäre Straffungen vorzunehmen?

In Anbetracht des CPI-Inflationsberichts vom Februar zielt die Fed auf die persönlichen Konsumausgaben und mit dem CPI im EInklang mit den Prognosen könnte sogar eine geringfügige Änderung der persönlichen Konsumausgaben für die Märkte von Bedeutung sein. Betroffene Märkte: USDJPY, US500.

Daten zu den Öl-Lagerbeständen (Mittwoch, 16:30 Uhr)
Die Ölpreise haben sich dank der Fortschritte beim Gleichgewicht und der Sorge, dass die Kündigung von Rex Tillerson zu neuen Sanktionen gegen den Iran führen könnte, vollständig von der Rezession im Februar erholt. Der letzte DOE-Bericht hatte einen enormen Einfluss auf den Markt, da er einen unerwarteten Anstieg der Ölvorräte verzeichnete, eher unüblich bei der Betrachtung von typischen saisonalen Mustern.

Die US-Öl-Lagerbestände fielen infolgedessen unter den 5-Jahres-Durchschnitt, ein Zeichen der Normalisierung für viele Händler. Es ist mit einer erhöhten Aufmerksamkeit für diesen Wochenbericht zu rechnen. Betroffene Märkte: OIL, OIL.WTI.


Eine mögliche Double-Top-Formation beim WTI (OIL.WTI in der xStation 5) könnte kurzfristig zu einem Rückgang führen. Quelle: xStation 5

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