Interview mit der Consorsbank über das neue Trading Preismodell, die Positionierung gegenüber Neobrokern und wie Anleger von den Consorsbank Star Partnern profitieren

David Ernsting, Broker-Test Chefredakteur, im Interview mit Norbert Haydl, Head of Trading bei der Consorsbank, über die aktuelle Neukundenkampagne und das neue Preismodell beim Trading. Außerdem erklärt Norbert Haydl, wie sich die Consorsbank gegenüber Neobrokern positioniert und wie Anleger von den Consorsbank Star Partnern profitieren.
Norbert Haydl, Head of Trading

Norbert Haydl, Head of Trading

 

Die Consorsbank kann als einer von wenigen Marktteilnehmern Banking und Trading zusammen anbieten – und stellt dies nun in der aktuellen Neukundenkampagne in den Vordergrund: günstiges Trading mit Tagesgeld kombiniert. Für welche Anleger ist diese Kombination besonders interessant?

Als einer der ersten Online Broker im deutschen Markt haben wir unseren Ursprung im Wertpapiergeschäft und somit traditionell dort unseren Schwerpunkt. Seit 10 Jahren sind wir aber auch in Sachen Banking aktiv und bieten von Giro- und Tagesgeldkonto bis hin zur Baufinanzierung alles, was der Kunde von einer Bank erwartet.

Mit dem neuen Angebot kombinieren wir das Beste aus zwei Welten. Erstmals müssen sich Neukunden nicht zwischen Trading- und Zinsangebot entscheiden, sondern erhalten beides zu Top-Konditionen.

Wer ein Depot eröffnet, bezahlt 12 Monate lang für Orders über Tradegate lediglich Handelsplatzkosten von 0,95 Euro. Es gibt keine zusätzlichen Ordergebühren und auch kein Mindestordervolumen.

Außerdem profitieren die Neukunden von einem Tagesgeldzins in Höhe von 2,1 Prozent p.a. bis zu einer Summe von einer Million Euro. Zunächst für sechs Monate – aber wer einen Sparplan abschließt und aktiv bespart oder Wertpapiere für mindestens 1.000 Euro spart, kann die Zinsphase um weitere sechs Monate verlängern.

 

 

Dabei haben Sie auch direkt Ihr Preismodell für Trading neu geordnet. Warum haben Sie das gemacht und was haben die Kunden davon?

Wir wollten ein für alle Kunden einheitliches und transparentes Preismodell schaffen und gleichzeitig treue, aktive Kunden belohnen. Deshalb gibt es jetzt die Statusgruppen Silver, Gold und Platinum mit insgesamt 11 Stufen. Je nach Tradezahl können die Kunden auf höhere Stufen steigen und profitieren dann von einer niedrigeren Grundgebühr, einem sinkenden Provisionssatz und günstigeren Mindest- und Höchstgebühren je Order.

Das hört sich zunächst komplex an. Die Kunden können ihren Status und ihre aktuellen Konditionen jedoch online einsehen und sich leicht orientieren. Dort werden sie auch transparent darüber informiert, wie viele Orders sie noch benötigen, um die nächste Stufe zu erreichen.

Das heißt, mit jeder Order kommen Kunden dem nächsten Status ein Stück näher – und damit noch besseren Konditionen und neuen Vorteilen.

Mit dem neuen Consorsbank Preismodell wollen wir unsere Kunden für ihre Aktivität bei der Consorsbank belohnen und die Kundenbeziehung weiter stärken.

 

In den letzten Jahren sind einige neue Player auf den Markt gekommen, die so genannten Neobroker, die mit niedrigen Gebühren für sich werben. Oftmals haben diese aber ein kleineres Produktangebot (z.B. kein Girokonto). Positioniert sich die Consorsbank quasi als Allround-Broker, der alles unter einem Dach abbildet?

Nicht nur durch unser breites, über das Wertpapiergeschäft hinausgehende Angebot unterscheiden wir uns von den Neobrokern. Auch im Trading setzen wir mit unserem umfassenden Ansatz Akzente.

So bieten wir im Unterschied zu anderen beispielsweise ein sehr breites Spektrum an Produkten und Handelsplätzen, professionelle Trading-Software und -Tools und einen gut erreichbaren Kundenservice an.

Am Markt positionieren wir uns als digitaler Begleiter unserer Kunden, wenn es um verantwortungsvolles Sparen und Anlegen geht.

Dabei stehen wir ihnen beim langfristigen Aufbau ihres Vermögens zur Seite – ob sie Sparer, Investoren oder Trader sind.

 

Seit Anfang des Jahres gibt es zwei neue Star Partner. Welche sind dies und was hat es mit den Star Partnern für Derivate und ETFs auf sich?

Über unsere Star Partner geben wir den Kunden die Möglichkeit, bei der Consorsbank kostenfrei oder sehr günstig ETFs und Derivate zu handeln.

Neue StarPartner für ETFs sind seit Anfang des Jahres DWS X-trackers und WisdomTree als Ergänzung zu den schon bestehenden Partnern BNP Paribas Asset Management, iShares und Amundi.

Anleger können rund 150 ETFs dieser Anbieter ohne Ordergebühr über den Handelsplatz Tradegate kaufen. Mehr als 140 weitere ETFs stehen zu einer günstigen Kaufgebühr von 3,95 Euro zur Verfügung.

Star Partner für Derivate sind BNP Paribas, Citi, J.P. Morgan und Société Générale.

Hier profitieren unsere Kunden von einem großen und umfassenden Produktangebot, von einer hervorragenden Handelsqualität sowie einem ausgezeichneten Service. Und dies für 0,00 Euro ab einer Ordergröße von 1.000 Euro.

 

 

Zusätzlich bietet die Consorsbank auch regelmäßig Anleihen zur Zeichnung an. Welche Bedeutung hat das Anleihegeschäft für die Consorsbank?

Als Broker zeichnet uns aus, dass wir unseren Kunden über alle Anlageklassen und Produktarten hinweg ein breites Spektrum an Investmentmöglichkeiten präsentieren. Sie haben beispielsweise die Auswahl zwischen rund 14.000 Anleihen im börslichen und außerbörslichen Handel.

Immer wieder können sie bei der Consorsbank auch Neuemissionen zeichnen – nicht nur Anleihen, sondern auch Aktienanleihen, Zertifikate und Aktien.

So waren wir im letzten Jahr auch beim Porsche-IPO dabei, und bis Anfang Februar (07.02.2023) konnten unsere Kunden Aktien der IONOS Group SE zeichnen.

 

Besonders boomen seit längerer Zeit schon Wertpapiersparpläne. Was wird von Ihren Kunden mehr nachgefragt und wohin geht der Trend?

Gerade in der Corona-Zeit hat sich die Nachfrage nach Sparplänen vervielfacht. Selbst in einem Jahr wie 2022, als der Trading-Boom etwas abflachte, haben unsere Kunden über 480.000 Sparpläne neu abgeschlossen. Den Löwenanteil dieser Abschlüsse machen ETF- und Aktiensparpläne aus.

Gerade letztere erfahren seit einigen Jahren immer höheren Zuspruch.

Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass wir im letzten Jahr die Mindestsparrate auf 10 Euro gesenkt haben.

So können Anleger mehrere Aktiensparpläne parallel besparen und so ihre Anlagen über mehrere Papiere streuen.

Auch haben wir aufgrund der gestiegenen Nachfrage im letzten Herbst die Zahl der sparplanfähigen Aktien von zuvor 580 auf über 5.000 fast verzehnfacht.

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Die Consorsbank, die früher unter dem Namen Cortal Consors firmierte, gehört zur BNP Paribas und ist einer der führenden Online Broker in Europa. Gegründet wurde die Consorsbank bereits im Jahr 1994 und firmierte seit der Übernahme durch die BNP Paribas und Fusion mit deren Tochter Cortal unte...

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