Marktkommentar: EU und China intensivieren Handelsbeziehungen

XTB: Bis auf die Autozölle scheint die US-Regierung zwar an ihrem protektionistischen Kurs vorerst nichts ändern zu wollen. Allerdings bietet dies auch anderen Regionen der Welt die Chance an ihrer Marktoffenheit zu arbeiten und bestehende Handelsbeziehungen zu intensivieren. Zu nennen sind hier insbesondere die neuen Entwicklungen zwischen China und der EU.

Beim deutsch-chinesischen Wirtschaftsforum am Montag in Berlin stellte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang klar, dass man “am Multilateralismus und am freien Handel” festhalten müsse und sah vor allem die Notwendigkeit den Protektionismus zu bekämpfen. In deutschen Regierungskreisen sprach man von bilateralen Verträgen in Höhe von knapp 20 Mrd. EUR.

Merkel äußerte sich wie folgt: “Wir haben heute schon Wirtschaftsabkommen abgeschlossen, die eine neue Qualität haben”. Des Weiteren waren sich beide Seiten bei einer gemeinsamen Linie beim Iran-Atomabkommen einig.

Das bilaterale Handelsvolumen zwischen den beiden Exportnationen lag 2017 bei 186 Mrd. EUR. Laut dem Statistischen Bundesamt sind außerdem die deutschen Exporte nach China in den ersten fünf Monaten im Jahr 2018 um weitere 9,1% gestiegen. Eine Intensivierung würde in der Tat für beide viele Vorteile mit sich bringen (China investiert viel in Europa), auch um möglicherweise der Abhängigkeit zu den USA zumindest etwas entgegenzuwirken.

Dennoch sind damit wieder neue Risikofaktoren verbunden: Patentrechte, Datenschutz, Cyber-Sicherheitsgesetze, etc. Das für den 16. und 17. Juli anstehende Gipfeltreffen in Peking könnte neue Entwicklungen mit sich bringen. Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, sowie der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, werden ebenfalls teilnehmen.

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