Marktkommentar: Märkte gespannt auf Draghi

X Trade Brokers: Macron sprach bei seinem Staatsbesuch bei Donald Trump vor dem US-Kongress. Dabei setzte er vor allem auf die Bedeutung multilateraler Zusammenarbeit. Insbesondere bei den Themen Handelskonflikte, Klimaschutz und dem Atomabkommen mit dem Iran müsse es konstruktive und verantwortungsvolle Lösungen geben. Außerdem forderte er die USA auf, sich an der Schaffung einer “Weltordnung für das 21. Jahrhundert” zu beteiligen.

Diese Woche geht es außerdem mit Angela Merkels Kurzbesuch beim amerikanischen Präsidenten weiter. Beim Berlin-Treffen der Bundeskanzlerin und Macron letzte Woche gab es im Vorfeld bereits Gespräche, um eine einheitliche europäische Linie zu fahren. Geopolitische Spannungen bleiben weiterhin ungelöst. Auch für die EU-Verhandler gibt es für Ausnahmeregelungen für Importzölle bis zum 1. Mai immer weniger Spielraum.

Bei der Syrien-Geberkonferenz in Brüssel wurden zwar insgesamt 3,6 Mrd. Euro eingesammelt, das Ziel wurde damit jedoch verfehlt. Deutschland erklärte sich bereit mehr Verantwortung zu übernehmen und sicherte eine weitere Mrd. Euro für dieses und die zwei darauffolgenden Jahre zu. Der Wiederaufbau Syriens wird auf etwa 250 Mrd. Euro geschätzt. Bislang scheint es aber keine Fortschritt beim Thema Syrien zu geben.


Der DE30 eröffnete den Handelstag ungefähr auf dem Niveau des gestrigen Schlusskurses, verliert allerdings im frühen Handel an Wert. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert er bei 12.421 Punkten (-0,27%). Der EURUSD liegt bei 1,2186 und kann sich mit einem Plus von 0,2% heute Morgen etwas erholen. Beide Märkte werden auf die Pressekonferenz von Mario Draghi um 14:30 Uhr gespannt sein. Aluminium- und Nickelpreise ziehen sich wieder deutlich zurück, was auf abnehmende Sorgen bezüglich eines Handelskonfliktes hindeutet. Gold befindet sich seit Anfang des Jahres in einer Seitwärtsbewegung und notiert aktuell oberhalb der 1.324 USD und dem USD-Index gelingt gestern der Durchbruch der 90,90 Punkte (Hoch vom 1. März).

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen stellen keine Handlungsansätze von XTB dar. Telefonate können aufgezeichnet werden.

X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. German Branch ist Finanzdienstleister mit registriertem Sitz in der Mainzer Landstraße 47, 60329 Frankfurt am Main, Deutschland, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main, Deutschland; Handelsregisternummer: HRB 84148. X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. German Branch ist registriert bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht und Kontrolle der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge