Marktkommentar: S&P 500 knackt Allzeithoch auf Schlusskursbasis

XTB: An der Wall Street waren am Dienstag an breiter Front Gewinne zu beobachten, wobei der marktbreite S&P 500 und der technologielastige NASDAQ neue Allzeithochs erreichten. Ersterer konnte am Montag von der Unterstützungszone um die 2.900 Punkte-Marke abprallen, tendierte jedoch bis zur gestrigen US-Eröffnung weiter seitwärts in einem mehrtägigen Konsolidierungsbereich. Die Bullen konnten sich letztendlich durchsetzen, sodass ein Befreiungsschlag glückte und der Aktienindex während der restlichen US-Sitzung ausschließlich Gewinne verzeichnete.

Rund 80% der im S&P 500 gelisteten Unternehmen, die bereits ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2019 präsentierten, konnten die Erwartungen übertreffen. Gestern überzeugten u.a. Lockheed Martin und Hasbro, während Twitter aufgrund starker Zahlen und einem Anstieg des Aktienkurses von mehr als 15% die größte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die besser als erwartete Berichtssaison scheint die schwächelnden Daten aus den USA zu überwiegen und sorgte damit für ein optimistisches Stimmungsbild.

Anders sieht es wiederum in Asien aus: Am Mittwoch waren an den asiatischen Aktienmärkten Rückgänge zu erkennen, nur die australischen Werte konnten steigen.

Die Anleger folgten den positiven Nachrichten aus den USA nicht, insbesondere die Zurückhaltung seitens China hinsichtlich weiterer Stimuli dürfte für einen Dämpfer gesorgt haben.

 

 

 

 

Großbritannien wurde zwar bis zum 31. Oktober eine Fristverlängerung für den Brexit-Termin gewährt, aber Theresa May und ihre Konservative Partei stehen unter großem Druck, um vor den am 23. Mai beginnenden Europawahlen einen Deal zu erzielen. Die neue Idee wäre der Versuch, ihr Abkommen im Gesetz zu verankern. Gegner hätten dann die Möglichkeit, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Allerdings waren die oppositionellen Gespräche mit der Labour-Partei bislang wenig erfolgreich und einige Tories sind der Meinung, dass nur ein Personalwechsel das Problem des ungeklärten EU-Austritts lösen kann.

GBPUSD unterschritt am gestrigen frühen Nachmittag die 1,13er-Marke – eine Unterstützung, bei der die britische Währung in den vergangenen Wochen immer wieder Halt finden konnte. Das Vertrauen in die Premierministerin in naher Zukunft einen Deal abschließen schwindet, während andererseits der USD an breiter Front aufwertet.

Das Paar hat seit dem Mitte März ausgebildeten Jahreshoch ca. 3,5% an Wert verloren.

 

 

 

 

Dank des starken Arbeitsmarktes sollen in Deutschland im ersten Quartal 2019 die Steuereinnahmen um 1,8% auf 175 Mrd. EUR gestiegen sein, berichtete am Dienstag das Bundesfinanzministerium. Aufgrund der gedämpften Konjunkturaussichten, insbesondere beim beunruhigenden EMI für das verarbeitende Gewerbe ersichtlich, werden für das Jahr 2019 jedoch insgesamt mit weniger Einnahmen gerechnet. Die um 10:00 Uhr veröffentlichten ifo-Indizes könnten einen interessanten Anhaltspunkt liefern, um den Zustand und die Perspektive der deutschen Wirtschaft zu bewerten.

Der DE30 schloss gestern nahe des vorherigen Schlusskurses, im Intraday-Handel waren aber überwiegend Bewegungen auf der Unterseite zu erkennen. Eine korrektive Bewegung als auch eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends blieben aus, sodass der deutsche Leitindex nahe seiner Jahreshöchststände vorerst in einer Konsolidierung gefangen bleibt und auf einen richtungsweisenden Impuls wartet.

Kurz nach der europäischen Eröffnung notiert der DE30 bei 12.260 Punkten.

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