Marktkommentar: Unentschlossenheit an der Wall Street

XTB: Die Wall Street schloss am Mittwoch trotz weiterer Umkehrsignale und Anzeichen von Schwäche auf dem Eröffnungskurs von Anfang der Woche. Nach anfänglichen Gewinnen während der Asien-Sitzung erhöhte sich beim marktbreiten S&P 500 der Abwärtsdruck, wobei die bereits mehrfach getesteten Wochentiefs vom Montag bei 2.790 Punkten unüberwindbar waren. Auch am Donnerstag bleibt die Käuferseite widerstandsfähig und kann den psychologisch wichtigen 2.800 Punkte-Bereich zurückgewinnen. Die Entwicklungen am Anleihemarkt sowie die damit verbundenen Rezessionsängste könnten risikoreiche Vermögenswerte kurzfristig belasten.

Des Weiteren lässt die zunehmende dovische Haltung großer Zentralbanken Sorgen um die zukünftigen Wachstumsaussichten aufkommen.

In den USA geht der Geldmarkt sogar bis Ende 2019 von einer Zinssenkung aus. Positive Nachrichten gab es heute früh von einem Reuters-Bericht, da laut US-Beamten China bei den Handelsgesprächen einige wichtige Vorschläge (u.a. zum Technologietransfer) gemacht haben soll. Der Markt preiste 2019 viel Optimismus rund um den Handelsstreit ein, sodass die anderen Risikofaktoren überwiegen könnten.

 

 

 

 

An den Devisenmärkten der Schwellenländer (TRY, ZAR, BRL) war in den vergangenen Tagen eine erhöhte Volatilität zu beobachten und erinnert an die heftigen Kursbewegungen von 2018, als insbesondere die türkische Lira massiven Ausverkäufen ausgesetzt war. Durch hohe Kreditzinsen versucht die Türkei vorübergehend das Angebot der heimischen Währung so gering wie möglich zu halten, um eine Abwertung zu verhindern. “Das bedeutet, den langfristigen Pragmatismus für eine kurzfristige politische Zweckmäßigkeit zu opfern.

Solche Taktiken werden viele Händler dazu bringen, die Investitionsfähigkeit der Lira in Frage zu stellen” sagte Julian Rimmer, ein Händler bei der Investec Bank in London. EURTRY erreichte wieder das Niveau von vor dem Ausbruch und notiert heute Morgen bei 6,2230.

Der türkische Aktienmarkt erlebte wiederum den stärksten Rückgang seit Juli 2016 und bis zum Ergebnis der Kommunalwahlen am Sonntag könnte es zu weiteren heftigen Bewegungen kommen.

 

 

 

 

Bei den gestern in Großbritannien stattfindenden indikativen Abstimmungen hat das britische Parlament alle zur Option stehenden Anträge abgelehnt. Das politische Chaos bleibt ungelöst und die Brexit-Unsicherheit ist weiter erhöht. In der Konservativen Partei scheinen die Brexit-Befürworter Mays Deal zunehmend zu unterstützen, da die Premierministerin am Mittwoch versprach, nachdem Brexit zurückzutreten. Anders sieht es wiederum bei der nordirischen DUP aus.

Zwei Wochen hat Großbritannien noch, um der EU einen neuen Plan für den EU-Austritt zu präsentieren und heute muss May entscheiden, ob sie ihr Abkommen auch ein drittes Mal zur Abstimmung stellen möchte. GBPUSD fiel nach einigen bewegungsarmen Tagen am Mittwoch unter die 1,32er-Marke.

Der DE30 eröffnete heute zu Beginn der Asien-Sitzung tiefer, allerdings konnten sich die Bullen oberhalb der 11.400 Punkte-Marke sammeln und einen Anstieg in Richtung 11.500 Punkte einleiten.

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