Marktüberblick: Siemens trotz Umsatzrückgang solide, Deutsche Telekom steigert Umsatz und Gewinn

flatex: Der Xetra-DAX schloss am Donnerstag mit einem Kursverlust von 0,69 Prozent und 18.738,81 Punkten.

Das Rekordhoch liegt unverändert bei 18.892,92 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 4,192 Milliarden Euro.

Die beiden größten Verlierer im DAX40 waren die beiden Aktien von Siemens und BMW.

Während die Aktie von BMW mit 6,26 Prozent via Xetra auf 96,46 Euro gen Süden absackt und dies vor allem größtenteils auf den Dividendenabschlag (ex-Dividende) zurückzuführen war, verlor das Wertpapier der Siemens AG um 6,77 Prozent auf 175,00 Euro.

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes: In Amsterdam, Mailand und Zürich konnten die Indizes Zugewinne erzielen, während die Indizes in London, Madrid und Paris den Rückwärtsgang einlegten.

Der EuroStoxx50 verlor 0,56 Prozent auf 5.072,45 Zähler.

An der Wall Street gingen die US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 den Handelstag allesamt mit Kursverlusten aus dem Handel – dennoch gab es zuvor neue Rekorde: Der Dow Jones erzielte mit 40.051,05 Punkten wieder einen neuen Rekordgewinn.

Der NASDAQ100 konnte ebenso einen neuen Rekordwert erzielen, der nun bei 18.669,50 Punkten liegt und auch der S&P500 schaffte ein neues Allzeithoch von 5.325,49 Punkten.

Schon wieder ein Hattrick der drei führenden US-Indizes.

 

Siemens trotz Umsatzrückgang solide, Jahresprognose bestätigt

Das DAX-Schwergewicht Siemens legte am Donnerstag das aktuelle Quartalszahlenwerk für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2024 vor (bei der Siemens AG bilanziert man jeweils zum 30. September eines jeden Jahres – das Geschäftsjahr entsprich folglich bei der Siemens AG nicht dem Kalenderjahr).

Das Münchener DAX-Unternehmen wie im Rahmen der Ergebnisveröffentlichung für QII/2024 auf eine „solide Leistung“ hin und bestätigte den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2024.

Die Daten waren zwar im direkten Vergleich zum zweiten Quartal 2023 durchweg schlechter ausgefallen, doch zumindest gegenüber dem Marktkonsens konnte man beim Gewinn nach Steuern punkten.

Das half der Aktie am Donnerstag dann aber auch nicht mehr.

Siemens wies in QII/2024 einen Auftragseingang von 20,451 Milliarden Euro und einen Umsatz in Höhe von 19,162 Milliarden Euro aus.

In QII/2023 waren es noch 23,638 bzw. 19,416 Milliarden Euro.

Der Gewinn nach Steuern fiel im Vergleichszeitraum von 3,551 Milliarden Euro um 38 Prozent auf 2,196 Milliarden Euro zurück.

Die Siemens-Konzernleitung bestätigte den Ausblick – man geht unverändert von einem Umsatzwachstum in einer Spanne von 4 bis 8 Prozent und einem unverwässerten Ergebnis je Aktie in einer Prognosespanne von 10,40 bis 11,00 Euro.

 

 

Deutsche Telekom steigert Umsatz und Gewinn

Auch die Deutsche Telekom publizierte am Donnerstag das neueste Quartalszahlenwerk.

Die Aktie des Bonner Telekommunikationsriesen sank im Rahmen der Präsentation der QI/2024er-Zahlen um 1,04 Prozent auf 21,89 Euro.

Der Konzern wies für QI/2024 einen im Vergleich zu QI/2023 minimal um 0,4 Prozent auf 27,942 Milliarden Euro angestiegenen Umsatz aus.

Wichtig dabei, dass die „Deutsche Telekom“ dabei alles andere als „deutsch“ ist, denn der Auslandsanteil an diesem Umsatz beträgt immerhin recht hohe 75,9 Prozent – ein internationaler Player folglich.

Das EBIT sank im Vergleichszeitraum von 18,015 auf 5,686 Milliarden Euro, der Konzernüberschuss indes stieg von 1,959 auf 2,238 Milliarden Euro.

Das Ergebnis je Aktie kletterte in dieser Zeit von 0,39 auf 0,45 Euro (sowohl unverwässert als auch verwässert).

 

 

Walmart-Aktie steigt nach positiven Quartalszahlen

Neben einer Reihe von US-Konzernen veröffentlichte auch der Einzelhandelsriese Walmart das neueste Quartalszahlenwerk.

Die Aktie von Walmart ging an der NYSE mit einem Kursgewinn von 6,97 Prozent und 64,00 US-Dollar aus dem Handel.

Mit diesem recht starken Kursgewinn bescherte die Walmart-Aktie dem Dow Jones sicherlich deutlich Punkte.

Der Umsatz von Walmart kletterte auf rund 161,5 Milliarden US-Dollar, das operative Ergebnis steig auf rund 6,8 Milliarden US-Dollar – der Gewinn wurde mit rund 5,1 Milliarden US-Dollar angegeben.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Freitag mehrheitlich Kursverluste auf.

Auch die US-Futures fielen zurück.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 18.676 Punkten.

 

 

DAX Chartanalyse

Der Xetra-DAX schloss am Donnerstag mit einem Kursverlust von 0,69 Prozent und 18.738,81 Punkten.

Das Rekordhoch liegt unverändert bei 18.892,92 Punkten.

Ausgehend vom Kursverlauf vom letzten Verlaufstief des 19. April 2024 von 17.626,90 Punkten bis zum Rekordhoch des 15. Mai 2024 von 18.892,92 Punkten, wären die nächsten relevanten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände kämen bei der Marke zur Oberseite von 18.892,92 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 19.078/19.192/19.377 und 19.675 Punkten in Betracht.

Die Marken zur Unterseite von 18.594/18.409/18.260/18.111/17.925 und 17.627 Punkten wären als nächste Unterstützungsbereiche heranzuziehen.

 

DAX – Interaktiver Chart

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