Société Générale legt neue End Inline-Optionsscheine auf

Ein eindeutiger Trend im Aktienmarkt nach oben oder nach unten konnte sich in den letzten Wochen bislang nicht etablieren. So hat sich der DAX vom Jahresanfang mit 6075,52 Punkten (2. Januar 2012) über zum Anfang des 2.Quartals 7056,65 Punkte (2. April 2012) zum Beginn des 2. Halbjahres auf 6496,00 Punkte (2. Juli 2012) entwickelt, ähnlich der Euro STOXX 50 von 2370,20 Punkte (2.1.2012) über 2501,18 (2.4.2012) bis auf 2292,08 Punkte (2.7.2012). Anleger, die davon ausgehen, dass diese Unentschlossenheit noch eine Weile anhalten wird, haben die Möglichkeit, diese Meinung in eine entsprechende Anlagestrategie mit exotischen Optionsscheinen umzusetzen, deren Barrieren in einem bestimmten Zeitraum nicht verletzt werden dürfen.

Die Société Générale hat daher jetzt 63 End Inline-Optionsscheine auf den DAX und 66 Papiere auf den EuroSTOXX50 mit unterschiedlichen Korridoren und Laufzeiten aufgelegt, mit denen in solchen Marktphasen die Chance auf überdurchschnittliche Gewinne besteht. Diese Produkte funktionieren wie herkömmliche Inline-Optionsscheine, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Für eine erfolgreiche Rückzahlung am Laufzeitende reicht es aus, wenn der Schlusskurs des Basiswertes am Laufzeitende innerhalb eines vorab festgelegten Korridors liegt. Ob der Kurs zuvor während der Laufzeit außerhalb des Korridors notierte, ist dafür unerheblich. "End Inline-Optionsscheine weisen prinzipiell ein niedrigeres Risiko bei gleichzeitig überdurchschnittlichen Gewinnchancen auf als herkömmliche Inline-Optionsscheine, bei denen der Basiswert für eine erfolgreiche Rückzahlung während der kompletten Laufzeit innerhalb der Kurskorridors liegen muss", erklärt Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale.

Je nachdem, ob der Kurskorridor enger oder breiter gewählt ist und ob die Laufzeit kürzer oder länger ist, fallen die Renditechancen größer oder kleiner aus – entsprechend variiert auch das Risiko. Ein Beispiel erklärt die Funktionsweise der Papiere: Beim End Inline-Optionsschein auf den DAX mit der WKN SG3BBL und einem finalen Bewertungstag am 17. August 2012 liegt der Korridor zwischen 5.650 und 6.250 Punkten. Notiert der Schlusskurs des DAX am Bewertungstag in diesem Kurskorridor, dann erhält der Anleger eine Rückzahlung in Höhe von 10 Euro. Beim beschriebenen Produkt ergibt sich angesichts des Ausgabepreises von 4,36 Euro (Stand: 05. Juli 2012) eine Rendite in Höhe von rund 130 Prozent.

Besonders hoch sind die Gewinnchancen, wenn der aktuelle Kurs des Basiswertes -also des DAX oder des Euro STOXX50 – beim Kauf des End Inline-Optionsscheins noch außerhalb des Kurskorridors liegt. Der Investor setzt mit den entsprechenden Produkten darauf, dass sich der Basiswert spätestens bis zum finalen Bewertungstag in den Korridor bewegt. "Der Hebeleffekt ist bei diesen Scheinen noch höher. Anleger sollten allerdings beachten, dass die Chance auf eine im Vergleich zum Direktinvestment deutlich höhere Rendite auch mit einem höheren Risiko verbunden ist", so Bösenberg. Tritt die Markterwartung des Investors nicht ein und notiert der Schlusskurs des Basiswertes am finalen Bewertungstag außerhalb des Kurskorridors, verfällt der End Inline-Optionsschein wertlos und wird zum Restwert von 0,001 Euro ausgebucht.

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