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VW – Volkswagen – Aktienpreise zu Kleinwagenpreisen?

Eine Story, wie die von Volkswagen kommt einem nicht alle Tage auf den Tisch. Chartbilder mit einer gigantischen Kerze auf dem Chartbild des Traders innerhalb kürzester Zeit bei einem DAX-30-Wert schon gar nicht. VW war doch tatsächlich einmal der teuerste Konzern weltweit, teurer als Microsoft oder Walmart oder der Gigant ExxonMobil.

Es gab viele Beschwerden, Verwunderungen, warum man das Wertpapier im Oktober 2008 an den betreffenden Tagen nicht vom Handel aussetzte. Die Deutsche Börse musste sich viel anhören – sie blieben aber stur und haben das Papier der Wolfsburger schön im Handel treiben lassen. Obendrein haben sie durch den VW-Hype ja auch ein wenig Geld verdient. Andere DAX-Werte wurden durch die Indexmacht VW zwar bedrohlich abverkauft (Indexfonds!) – doch dadurch kam ja auch Handel zustande, der erneut die Kassen klingeln ließ.

Binnen weniger Tage kamen in diesem Wert unvorhersagbare Handelsspannen zustande und so mancher Händler wurde ganz schnell auf dem falschen Fuß erwischt. Grund für die extremen Ereignisse waren die ebenso extremen Short-Positionierungen einiger Banken, Hedgefonds und anderer Marktteilnehmer, die sich um jeden pPreis dann eindecken mussten. So mancher engagierte Spekulant blieb auf der Strecke – auch bekannte Persönlichkeiten und Bankengruppen verzockten innerhalb von Stunden Milliardenbeträge.

Zwischenzeitlich ist etwas Ruhe in das Autopapier eingekehrt. Doch in den letzten Wochen machten immer wieder Gerüchte aus der Autobranche die Runde.

Daimler bei VW am Einstieg oder wie geht das mit Porsche nun aus? Opelchaos und evtl. Rettung – VW-Papiere scheint dies nicht zu kratzen – sie tendieren weiterhin freundlich zu weiter überzogenen, ja ungerechtfertigten Notierungen.

Rein fundamental betrachtet ist der Konzern das nicht wert, was ihm die Börse da gutiert!

Aber an der Börse wird nun auch die ein oder andere Story gehandelt.

Neben Toyota (der Riese taumelt derzeit auch gewaltig) ist VW einer der größten Automobilkonzerne weltweit und mit seinen Marken breit aufgestellt, wie kein zweiter Konzern.Und er arbeitet beständig an der Verbreiterung dieser bereits sehr strken Basis – auch gerade in Asien (Suzuki).

Von der Abwrackprämie oder besser Umweltprämie haben die Wolfsburger ihren Nutzen gezogen, in anderen Fahrzeugsegmenten bishin zu Lamborghini werden egal zu welcher Konjunktur Fahrzeuge verkauft.

Trotzdem ist der Wert der Aktie überzogen und auch die jetzt so gut genutzte Umweltprämie wird in nicht zu knapper zukunft ein riesiges Absatzloch generieren, die auch den VW_konzern zum taumeln bringen wird.

VW-Aktionäre kamen in den letzten Monaten und auch gerade im Oktober von Freude bishin zu Tränen. Freude, wenn sie das mit der 1000er-Marke überhaupt so schnell mitbekamen, Tränen, wenn man gesehen hatte, wie schnell aus EUR 1000,- wieder EUR 400,- oder EUR 250,- wurden. Gesamtbetrachtet dürfte der durchschnittliche VW-Langfristinvestor die Papiere aber um ein Niveau von EUR 50-70 aufgesammelt haben und niemals mit solchen perversen Zuständen gerechnet haben. Wer also verkaufte, der machte seinen Schnitt!Ab einem gewissen Niveau war übrigens auch keine Bank mehr so wahnsinnig Papiere im Markt zu Short-Positionierungen anzupreisen.

Volkswagen-Stammaktien im LangfristchartbildKlicken Sie hier, um eine grafische Darstellung zu erhalten:

Volkswagen-Stammaktien im Langfristchartbild

Wie könnte es nun weitergehen?

Eine gerechte Bewertung unter den genannten Umständen scheint auch von charttechnischer Seite nur schwer möglich.

Unterstützungen generiert für den Freitag als Handelstag finden sich bei 233,600 (S1) / 224,700 (S2) / 213,500 (S3), die Widerstände im Bereich von 253,700 (R1) / 264,900 (R2) / 273,800 (R3)

Das Papier der Volkswagen AG generiert einen RSI-Wert noch im neutralen Bereich bei 57,897 auf Tagesbasis und notiert zum Zeitpunkt der

Analyse bei EUR 251,43.

CFD-Trader sollten die derzeitige charttechnische Situation nutzen und sich für Short-Positionierungen bereithalten.

Möglichkeiten bieten sich mit Stops unterhalb der Notierung von R3 an – risikoärmere knapp um die Marke von EUR 300.

Beachten Sie bitte wie immer: Entstandene Gewinne sollten definitiv mitgenommen werden!

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