Wirtschaftskalender: Investoren beobachten EZB und Riksbank

XTB: Beim Blick auf den Wirtschaftskalender ist zu erkennen, dass die beiden wichtigsten Ereignisse des Tages während der europäischen Sitzung stattfinden. Vormittags trifft die Riksbank ihre Entscheidung, ein paar Stunden später folgt dann die EZB. Beide Zentralbanken dürften die Zinsniveaus unverändert lassen, die anschließenden Pressekonferenzen könnten allerdings für zusätzliche Volatilität sorgen. Am Nachmittag erhalten wir außerdem weitere Daten aus den USA.

9:30 Uhr | Schweden, Zinsentscheid der Riksbank: Es ist bereits mehr als zwei Jahre her, dass die Riksbank ihre letzte Zinsänderung vorgenommen hat. Die extrem niedrigen Zinsen haben die schwedische Wirtschaft gestärkt, doch wenn die skandinavischen Zentralbanker diese Geldpolitik über einen längeren Zeitraum fortsetzen, riskieren sie eine Überhitzung der Wirtschaft. Die CPIF-Inflation (Kennzahl der Riksbank) hat sich ein wenig verschlechtert, liegt aber immer noch innerhalb des gesetzten Ziels. Der Marktkonsens geht nicht davon aus, dass die Riksbank die Zinsen erhöhen wird, aber die anschließende Pressekonferenz mit Gouverneur Ingves (11:00 Uhr) könnte SEK-Händlern einen tieferen Einblick in die Perspektive der Zentralbank bieten.

13:45 Uhr | Eurozone, Zinsentscheid der EZB: Es sollte nicht überraschen, dass die Europäische Zentralbank derzeit keine Zinserhöhungen in Erwägung zieht. Die Wirtschaft der Eurozone hat mit der Verschlechterung der Einkaufsmanagerindizes in letzter Zeit Zeichen der Erschöpfung gesehen. Darüber hinaus hat der jüngste Inflationswert gezeigt, dass die Inflation immer noch gedämpft und weit vom Ziel entfernt ist. Vor diesem Hintergrund wird EZB-Präsident Mario Draghi seine Worte sorgfältig abwägen müssen, um nicht zu große Marktreaktionen zu verursachen. Abgesehen von der Zurückhaltung der EZB gegenüber Zinserhöhungen könnte er einige der jüngsten hawkischen Äußerungen von EZB-Mitgliedern während der Pressekonferenz (14:30 Uhr) ansprechen. In diesem Kontext sollte an den Märkten mit einer erhöhten Volatilität gerechnet werden.


14:30 Uhr | USA, Auftragseingänge langlebiger Güter und Lagerbestände beim Großhandel für März: Die Lagerbestände haben seit einigen Monaten stetig zugenommen, was auf eine schwächere Nachfrage hindeutet. Auf der anderen Seite kann man bei Betrachtung der früheren Werte der Auftragseingänge langlebiger Güter davon ausgehen, dass die Produktionstätigkeit in den USA zunimmt, da wir seit fast einem Jahr keinen Rückgang gesehen haben. Die von Bloomberg befragten Ökonomen gehen von einem Anstieg der Lagerbestände um 0,7% im Monatsvergleich aus, die Kernrate der Auftragseingänge langlebiger Güter für März wird wohl von 1% auf 0,5% sinken. Man sollte bedenken, dass es sich bei beiden nur um vorläufige Veröffentlichungen handelt.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:

    • 10:30 Uhr | Brazier von der BoE
    • ​​​​​​​17:20 Uhr | Nouy von der EZB

XTB Chart

 

Die jüngste Euro-Stärke hat den EUR SEK Wechselkurs auf 10,475 gebracht. Nachdem das Währungspaar beim 8er EMA (blaue Linie) Unterstützung fand, wäre ein erneuter Test des erwähnten Levels nicht auszuschließen. Die heutigen Sitzungen der Zentralbanken könnten für den EURSEK entscheidend sein. Quelle: xStation 5

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