Wirtschaftskalender: Viele Daten aus Europa

XTB: China kündigte gestern an, dass es gegen die neueste Runde der US-Zölle zurückschlagen werde. Die Marktstimmung verschlechterte sich daraufhin weiter und es ist wahrscheinlich, dass die Handelskonflikt-Thematik auch im weiteren Verlauf der Woche die Schlagzeilen dominieren wird. Dennoch sollten Anleger die geplanten Datenveröffentlichungen nicht vergessen, da sie wichtige Einblicke mit sich bringen.

09:30 Uhr | Schweden | VPI-Inflation (April): Die schwedische Krone hat es schwer. Seit Anfang 2018 wertet die Währung gegenüber dem USD ab und der USDSEK notiert auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2002. Es ist unwahrscheinlich, dass die Riksbank die Zinsen in naher Zukunft anheben wird, aber ein solcher Schritt könnte Ende des Jahres erfolgen.

Dennoch wären günstige Daten erforderlich, um eine solche Entscheidung zu unterstützen.

Die Verbraucherpreisinflation lag im März leicht unter dem Ziel der Riksbank (1,9% im Jahresvergleich), und im April wird eine Beschleunigung auf 2,1% im Jahresvergleich erwartet.

 


10:30 Uhr | Großbritannien | Arbeitsmarktbericht (April): Das britische Pfund steht seit Kurzem unter Druck, da die parteiübergreifenden Gespräche zwischen Konservativen und Labour-Partei offenbar auf ein Scheitern zusteuern. Das GBP könnte mit dem heutigen Arbeitsmarktbericht eine Chance zur Erholung erhalten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass eine Erholung nur von kurzer Dauer sein könnte, falls die Politik wieder in den Vordergrund rückt. Es wird erwartet, dass sich das Lohnwachstum im April leicht verlangsamt hat und auch die Beschäftigungsänderung geringer ausfallen wird als vor einem Monat.

Angesichts der schnellsten Lohnzuwächse seit über einem Jahrzehnt sollte jedoch eine leichte Verschlechterung nicht beunruhigend sein, solange sie nicht auf die folgenden Monate ausgedehnt wird.

11:00 Uhr | Daten aus der Eurozone: Die Daten zur Industrieproduktion aus der Eurozone sind seit November 2018 in jedem Monat auf Jahresbasis gesunken. Dennoch war der Rückgang im Januar und Februar im Vergleich zu November und Dezember gering. Im März könnte sich die Situation weiter verbessern, da Teildaten aus Deutschland trotz eines erwarteten Rückgangs einen Anstieg zeigten.

Dennoch erwartet der Marktkonsens einen Rückgang von 0,8% gegenüber dem Vorjahr.

Darüber hinaus werden gleichzeitig die ZEW-Indizes für Mai aus dem Euroraum und Deutschland veröffentlicht. Es wird erwartet, dass beide Messwerte eine Verbesserung aufweisen.

 


22:40 Uhr | USA | API-Bericht zu Rohöl-Lagerbeständen: Der Ölmarkt befindet sich am Scheideweg. Einerseits kann die Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China das globale Wachstum dämpfen und wiederum zu einer geringeren Nachfrage nach Öl führen. Andererseits halten Versorgungsengpässe Bären fern. Der Rohstoff handelt wiederum seitwärts und wartet auf einen Auslöser für eine größere Bewegung.

Bestandsdaten können kurzfristige Preisschwankungen auslösen, obwohl es eher unwahrscheinlich ist, dass mit dem heutigen Bericht ein größerer Trend gestartet wird.

Der Marktkonsens erwartet einen Rückgang von 2,1 Mio. Barrel.

HEUTIGE REDEN VON ZENTRALBANKMITGLIEDERN:
– 09:00 Uhr | Villeroy von der EZB
– 09:15 Uhr | Williams von der Fed
– 10:40 Uhr | Gouverneur Ingves von der Riksbank
– 18:45 Uhr | George von der Fed

HEUTIGE UNTERNEHMENSBERICHTE
– 07:00 Uhr | Allianz (ALV.DE)
– 07:00 Uhr | Merck (MRK.DE)
– 07:00 Uhr | Thyssenkrupp (TKA.DE)
– 07:00 Uhr | Lanxess (LXS.DE)
– 07:00 Uhr | K+S (SDF.DE)
– 07:05  Uhr | Deutsche Wohnen (DWNI.DE)
– 07:05  Uhr | Evotec (EVT.DE)
– 08:00  Uhr | Vodafone (VOD.UK)
– 08:30  Uhr | Engie SA (ENGI.FR)
– 10:00  Uhr | Volkswagen (VOW3.DE)
– 17:45  Uhr | Pirelli (PIRC.IT)

 

Der EURUSD konnte sich in den letzten zwei Wochen deutlich erholen. Eine weitere Aufwärtsbewegung könnte jedoch in Gefahr sein, da das Paar auf die 50-Tage-Linie (grüne Linie) sowie die abwärts gerichtete Trendlinie stößt. Bei einem gescheiterten Ausbruch könnte das Paar zur 1,1185er-Marke zurückkehren, während ein Durchbruch auf der Oberseite den Weg in Richtung 1,13 ebnen könnte. Quelle: xStation 5

 

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen stellen keine Handlungsansätze von XTB dar. Telefonate können aufgezeichnet werden.

X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. German Branch ist Finanzdienstleister mit registriertem Sitz in der Mainzer Landstraße 47, 60329 Frankfurt am Main, Deutschland, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main, Deutschland; Handelsregisternummer: HRB 84148. X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. German Branch ist registriert bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht und Kontrolle der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge