WTI: Geopolitik treibt den Ölpreis –zwei Setups sind jetzt besonders interessant

Zum Wochenstart lohnt sich für aktive Traderinnen und Trader ein genauer Blick auf den Ölmarkt. Der WTI-Ölpreis startet mit Rückenwind in die neue Handelswoche. Auslöser sind die erneute Eskalation im Israel-Libanon-Konflikt sowie das Wiederaufflammen von Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Geopolitische Unsicherheiten gehören zu den klassischen Kurstreibern am Ölmarkt – und genau diese Unsicherheit sorgt aktuell für steigende Preise.

Für Trader ergeben sich daraus derzeit gleich zwei interessante Handelsansätze.

Einerseits lässt sich die aktuelle Aufwärtsdynamik kurzfristig auf der Long-Seite handeln.

Andererseits haben die vergangenen Monate immer wieder gezeigt, dass kräftige Erholungen im Ölpreis häufig attraktive Gelegenheiten bieten, um sich anschließend wieder in Richtung des übergeordneten Abwärtstrends zu positionieren.

 

Kurzfristige Long-Chance innerhalb der Erholung

Ein Blick auf den Tageschart zeigt, dass die aktuelle Tageskerze bereits über dem Hoch vom vergangenen Freitag notiert.

Dieses lag im Bereich von rund 88,00 USD.

Gleichzeitig befindet sich das letzte markante Swing-Low des laufenden Abwärtstrends bei 85,42 USD.

 

Aus technischer Sicht eröffnet sich dadurch weiteres Anstiegspotenzial.

Als nächstes relevantes Ziel lässt sich der Bereich um 93,50 USD bis 93,65 USD identifizieren. Dort befindet sich ein wichtiger Schwungbereich aus dem Tageschart.

Der Stundenchart unterstützt dieses Szenario zusätzlich.

Hier ist zu erkennen, dass der letzte Bewegungsarm des übergeordneten Abwärtstrends inzwischen in einen richtungsführenden Aufwärtstrend übergegangen ist.

Für kurzfristig orientierte Trader ergibt sich dadurch ein klassisches Momentum-Setup auf der Long-Seite.

 

 

 

Trading-Setup 1: Long auf die laufende Erholung

Einstieg: 88,90 USD bis 89,30 USD

Stopp: 87,80 USD

Kursziel 1: 90,40 USD

Kursziel 2: 91,30 USD

Kursziel 3: 93,50 USD

Wer auf die Fortsetzung der aktuellen Erholung setzt, erhält hier ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis mit mehreren möglichen Gewinnzielen in Richtung des Zieles aus dem obigenTageschart.

 

Die Gegenbewegung nutzen: Short-Setup im übergeordneten Abwärtstrend

Während kurzfristig die Käufer das Kommando übernommen haben, bleibt der übergeordnete Trend im Tageschart weiterhin abwärtsgerichtet.

Genau deshalb könnte die laufende Erholung in den kommenden Tagen oder Wochen auch eine interessante Gelegenheit darstellen, um erneut auf fallende Kurse zu setzen.

Ein entsprechendes Signal liefert aktuell das Acuity Signal Tool von Tickmill.

Das Tool identifiziert automatisiert Handelsideen auf Basis technischer Marktstrukturen und signalisiert derzeit eine potenzielle Short-Chance im Bereich eines markanten Widerstands.

 

 

 

Die Idee dahinter: Sollte die Erholung weiterlaufen und der Ölpreis in den Bereich um 96,63 USD ansteigen, könnte dort eine attraktive Verkaufsgelegenheit entstehen.

Von diesem Niveau aus würde der übergeordnete Abwärtstrend wieder in den Fokus rücken.

 

 

Trading-Setup 2: Short auf die Erholung

Einstieg: Verkaufslimit bei 96,63 USD

Stopp: 98,33 USD

Kursziel 1: 90,63 USD

Kursziel 2: 90,00 USD

Damit bietet WTI aktuell gleich zwei interessante Handelsmöglichkeiten. Kurzfristig spricht die geopolitisch getriebene Dynamik für weitere Kursanstiege. Mittel- bis längerfristig bleibt jedoch der übergeordnete Abwärtstrend das dominierende Bild.

Genau diese Kombination macht den Ölmarkt zum Wochenstart besonders spannend für aktive Trader.

 

 

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