Wo bei Geldgeschäften Kostenfallen lauern
Geldgeschäfte kosten Geld ? aber je nach Anbieter werden für ein und dieselbe Finanzdienstleistung oft unterschiedlich hohe Preise und Gebühren verlangt. Wer als Bankkunde sorgfältig rechnet und vergleicht, kann daher so manche Kostenfalle vermeiden. Vor jeder Entscheidung für eine bestimmte Finanzdienstleistung sollten deshalb auch die Kosten der Angebote verglichen werden. Denn selbst scheinbar geringe Gebührendifferenzen addieren sich im Laufe der Zeit oft zu erklecklichen Summen. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, wie sich viel Geld sparen lässt, wenn der Kunde nicht das erstbeste Angebot unterschreibt.
* Girokonto: Die monatliche Kontogebühr, teure Dispozinsen sowie Zusatzgebühren für einzelne Buchungsposten und Kontoauszüge machen viele Girokonten zum Geldfresser. Laut den Finanzexperten der Stiftung Warentest können Bankkunden zuweilen mehr als 100 Euro pro Jahr sparen, wenn sie auf ein kostenloses Girokonto ohne Wenn und Aber umsteigen. Weiteres Einsparpotenzial bietet der Vergleich der Dispozinsen ? hier gibt es bei den Konditionen im Markt Unterschiede von bis zu acht Prozentpunkten.
* Kreditkarte: Kartennutzer sollten sich nicht verunsichern lassen: Eine Kreditkarte ist in erster Linie zum Bezahlen da und nicht als Vehikel für Zusatzversicherungen, Club-mitgliedschaften oder Bonuspunkte. Solche Extras verteuern die Karte meist unnötig und verursachen häufig jährliche Gebühren von 40 bis 80 Euro. Vollwertige Kreditkarten ohne fragwürdige Extras gibt es hingegen bei manchen Banken zum kostenlosen Girokonto gratis dazu.
* Wertpapiere: Beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren fallen Ordergebühren an. Außerdem verlangen viele Institute noch eine zusätzliche Jahresgebühr für die Verwaltung des Depots. Die Ordergebühren liegen meist zwischen 0,25 und 1,0 Prozent des Kurswerts. Bei kleinen Anlagebeträgen werden häufig feste Mindestgebühren pro Wertpapierauftrag fällig, die je nach Institut recht unterschiedlich ausfallen. Wer zum Beispiel ein Wertpapiervermögen von einigen Zehntausend Euro auf dem Depotkonto hat und regelmäßig Papiere kauft und verkauft, kann durch die Wahl eines günstigen Anbieters schnell einige Hundert Euro pro Jahr an Depotgebühren und Transaktionskosten sparen.
* Investmentfonds: Wer Fondsanteile bei Filialbanken oder Finanzvertrieben kauft, muss mit Ausgabeaufschlägen von bis zu 6 Prozent rechnen. Direktbanken und Online-Broker verzichten hingegen bei vielen Fonds ganz oder teilweise auf den Ausgabeaufschlag. Ein langfristig orientierter Sparer kann so bei einer monatlichen Sparrate von 150 Euro im Laufe von 20 Jahren bis zu 2.038 Euro an Gebühren sparen. Teuer sind häufig auch die von der Fondsgesellschaft berechneten fondsinternen Verwaltungskosten, die Jahr für Jahr bis zu 2 Prozent des Fondsvermögens dahinschmelzen lassen. Mit jährlichen Kosten von meist weniger als 0,5 Prozentpunkten sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs) wesentlich günstiger. Sie verzichten dafür auf ein aktives Fondsmanagement und bilden lediglich einen Aktien- oder Anleihenindex ab.
* Anschaffungskredite: Zuweilen werben Banken mit niedrigen Zinsen, die sie jedoch nur einer besonders zahlungskräftigen Kundenschicht gewähren. Von normalen Kunden verlangen sie bei solchen bonitätsabhängigen Offerten dann häufig einen hohen Zinsaufschlag. Auch berechnen viele Banken eine Bearbeitungsgebühr, die den Kredit weiter verteuert. Wer mehrere Effektivzins-Angebote mit identischer Finanzierungsdauer miteinander vergleicht, kann bei einer Kreditsumme von 15.000 Euro und vierjähriger Laufzeit zum Beispiel insgesamt 1.888 Euro an Zinsen sparen. In diesem Rechenbeispiel zahlt der Kunde nur einen Effektivzins von 6,0 Prozent statt 12,0 Prozent.
Festgeld-Angebote:
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BIGBANK:
4 Jahre Laufzeit ab 4,30 Prozent p.a.
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Mercedes-Benz Bank:
Festzins mit Top-Konditionen – Fester Zinssatz, variable Laufzeit
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Wüstenrot:
Sicher und flexibel planen mit dem Top Termingeld flex
Weitere Banking Meldungen:
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ING-DiBa:
Zinsen für Tagesgeld und Festgeld erhöht
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1822direkt:
Konditionsänderung beim 1822direkt-anlagekonto
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netbank:
Neukundenaktion mit Gesamtprämienwert in Höhe von 300 EUR
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Die Privatkundenbank ING ist mit mehr als 8 Mio. Kunden die drittgrößte Privatbank Deutschlands. Die Bank kombiniert das klassische Brokerage mit den Leistungen einer normalen Hausbank, also mit attraktiven Tagesgeld und Festgeld Angeboten. Das Gesamtangebot ist am Besten vergleichbar mit den ...
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