flatex markets: Auch Microsoft schwächelt
Die Enttäuschungen an der Wall Street gehen weiter. Mit Microsoft hat jetzt ein weiterer Blue Chip zwar die Erwartungen insgesamt erfüllt, zu mehr hat es aber auch nicht gereicht. Die Umsätze fielen sogar leicht schwächer aus. Schwach war auch die nachbörsliche Kursentwicklung, in der die Aktie um rund 1,5 Prozent nachgab. Windows 8 wurde gut angenommen und war einer der Ergebnistreiber, allerdings machte Microsoft keine Angaben zum Verkauf ihres Tablet-PCs. Einen Ausblick auf die künftige Geschäftsentwicklung gab es ebenfalls nicht.
Die US-Berichtssaison steht nach wie vor im Fokus der Anleger, wobei heute mit Honeywell und Halliburton nur wenige Unternehmen aus der ersten Reihe berichten. Trotz der durchwachsenen Ergebnisse und Ausblicke zahlreicher US-Unternehmen kann sich der breite Gesamtmarkt aber noch sehr gut halten. Der Dow Jones markierte mit 12.692 Punkten sogar ein neues Rekordhoch. Dabei sind es trotz der laufenden Bilanzsaison die ermutigenden Konjunkturdaten, die den Markt unterstützen.
Vor kurzem haben zahlreiche Analysten ihre Kursziele für Apple noch kräftig angehoben. Nach den gestrigen Zahlen sind sie jetzt dabei, ihre Erwartungen zu revidieren. Dagegen ist das Sentiment gemessen am CeFDex-Sentiment-Index (CSI) immer noch vergleichsweise hoch und beträgt 0,64 Zähler. Interessanterweise ist der CSI für die meisten großen Aktienindizes aus Europa und den USA deutlich negativ, obwohl die Kursbewegung der Indizes gestern leicht positiv war.
In Asien war die Performance allerdings durchwachsen. Der Nikkei profitierte als bester Index kräftig und stieg um fast drei Prozent. Zu verdanken hat der japanische Leitindex diesen Kurssprung mal wieder einem schwachen Yen, der gegenüber dem Euro sogar kurz über der Marke von 121 Yen handelte. Das letzte Mal gelang dies dem Euro im Frühjahr 2011. In Deutschland waren gestern defensive Aktien Trumpf. Beiersdorf legte ansprechende Zahlen vor und konnte seinen Umsatz 2012 dank einer starken Kosmetiksparte um sechs Prozent steigern. Die Aktie kletterte zwischenzeitlich auf ein neues Allzeithoch.
Die Commerzbank hat die Entlassung von 4.000 bis 6.0000 Mitarbeitern in den kommenden Jahren bestätigt. Die Aktie legt um rund 1,5 Prozent zu. Der DAX startet heute im frühen vorbörslichen Handel fast unverändert bei rund 7744 Punkten.
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