Aktie im Fokus: Siemens – Vorläufige Q1-Ergebnisse deutlich über den Markterwartungen
Nach einer deutlich besser als erwarteten Geschäftsentwicklung lagen die vorläufigen operativen Ergebnisse der Geschäfte von Siemens für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 über den Markterwartungen.
Maßgeblich gestützt von starken Entwicklungen in den Automatisierungs- und Softwaregeschäften von Digital Industries sowie von einem höher als erwarteten Wachstum in China lagen die operativen Ergebnisse deutlich über den Werten des Vorjahreszeitraums.
Siemens wird den Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 überprüfen und die vollständige Ergebnismeldung für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 am 3. Februar 2021 veröffentlichen.
Die folgenden Zahlen für das erste Quartal 2021 sind vorläufig.
Digital Industries
- Auftragseingang: 4.120 Mio. €, vergleichbar +2%, nominal -3% gegenüber Vorjahresquartal (Consensus: 3.995 Mio. €)
- Umsatzerlöse: 3.765 Mio. €, vergleichbar +5%, nominal 0% gegenüber Vorjahresquartal (Consensus: 3.561 Mio. €)
- Angepasstes EBITA: 848 Mio. € (Consensus: 592 Mio. €)
- Angepasste EBITA-Marge: 22,5% (Consensus: 16,6%)
Das Angepasste EBITA von Digital Industries stieg um 57 Prozent auf 848 Millionen €. Darin enthalten sind eine Erholung der Nachfrage im margenstarken kurzzyklischen Automatisierungsgeschäft und eine höhere Kapazitätsauslastung sowie ein starker Ergebnisbeitrag aus dem Softwaregeschäft.
Die Entwicklung des Angepassten EBITA profitierte auch von stark rückläufigen Aufwendungen für Personalrestrukturierung im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie von Kosteneinsparungen in Zusammenhang mit Pandemiebeschränkungen, wie zum Beispiel geringere Reise- und Marketingaufwendungen. Die Angepasste EBITA-Marge stieg auf 22,5 Prozent nach 14,4 Prozent im Vorjahr.
Smart Infrastructure
- Auftragseingang: 3.806 Mio. €, vergleichbar +7%, nominal +1% gegenüber Vorjahresquartal (Consensus: 3.547 Mio. €)
- Umsatzerlöse: 3.477 Mio. €, vergleichbar +4%, nominal -1% gegenüber Vorjahresquartal (Consensus: 3.343 Mio. €)
- Angepasstes EBITA: 391 Mio. € (Consensus: 300 Mio. €)
- Angepasste EBITA-Marge: 11,2% (Consensus: 9,0%)
Das Angepasste EBITA von Smart Infrastructure stieg um 39 Prozent auf 391 Millionen €, mit einer starken Leistung in allen Geschäftsbereichen, insbesondere in den Produktgeschäften, und einer daraus resultierenden höheren Kapazitätsauslastung.
Ähnlich wie bei Digital Industries profitierte die Entwicklung des Angepassten EBITA von Smart Infrastructure von stark rückläufigen Aufwendungen für Personalrestrukturierung im Vergleich zum Vorjahresquartal und Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit Pandemiebeschränkungen. Die Angepasste EBITA-Marge stieg auf 11,2 Prozent, nach 8,0 Prozent im Vorjahresquartal.
Mobility
- Auftragseingang: 2.742 Mio. €, vergleichbar +67%, nominal +65% gegenüber Vorjahresquartal (Consensus: 2.348 Mio. €)
- Umsatzerlöse: 2.193 Mio. €, vergleichbar +4%, nominal +1% gegenüber Vorjahresquartal (Consensus: 2.259 Mio. €)
- Angepasstes EBITA: 219 Mio. € (Consensus: 227 Mio. €)
- Angepasste EBITA-Marge: 10,0% (Consensus: 10,0%)
Mobility entwickelte sich trotz pandemiebedingten Gegenwindes wie erwartet weiterhin erfolgreich. Das Angepasste EBITA und die Profitabilität blieben mit 219 Millionen € bzw. 10,0 Prozent Angepasste EBITA-Marge auf dem Niveau des Vorjahresquartals, das noch nicht von COVID-19 beeinträchtigt war.
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