Aktie im Fokus: Volkswagen – Jahreszahlen voraus

ActivTrades: Die Vorzugsaktie der Volkswagen AG könnte spätestens in der neuen Handelswoche im Fokus der Marktteilnehmer stehen.

Am 15. März findet die Jahrespressekonferenz und Analysten- und Investorenkonferenz statt. Die Volkswagen AG veröffentlich also ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021.

Einmal mehr wäre es wohl wichtig zu erfahren, inwieweit der Volkswagen-Konzern im Geschäftsjahr 2021 in der Lage war, seine Marktstellung zu verteidigen und wie hoch die Einbußen aufgrund diverser Lieferengpässe waren.

Anhand der Auslieferungen sah man ja schon an den 2021er-Zahlen die Probleme im Hause Volkswagen. Wurden im Jahr 2020 weltweit noch 9,305 Millionen Fahrzeuge gruppenweit ausgeliefert, waren es im Jahr 2021 nur 8,882 Millionen Einheiten – ein Minus von 4,5 Prozent.

Während die Marken MAN, SEAT, Porsche und Scania prozentual zweistellige Zuwachsraten bei den Auslieferungen erzielen konnten, fiel der Bereich der Volkwagen Personenkraftwagen im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 um 8,1 Prozent von 5,328 Millionen Fahrzeugen auf 4,897 Millionen Einheiten zurück.

 

Konzernausblick

Spannend wird aber besonders der Konzernausblick und damit die Einschätzung der Unternehmensführung, inwieweit Volkswagen seine Produktion von „BEVs“ (Battery Electric Vehicles) steigern konnte.

Gerade in diesem Feld entscheidet sich ja schließlich die Zukunft der gesamten Gruppe. Allein in China konnte die Volkswagen Gruppe in 2021 ein Auslieferungsplus von 319,5 Prozent von zuvor 22.100 Einheiten in 2020 auf nunmehr 92.700 Einheiten in 2021 erreichen.

Weltweit lag das Plus im Vergleichszeitraum in diesem so wichtigen Bereich bei den Auslieferungen bei 95,5 Prozent und kletterte von 231.600 Einheiten auf 452.900 Einheiten.

 

 

Volkswagen Vorzugsaktie – der Blick in den Chart

Die Chartanalyse erfolgt im vorliegenden Fall im Tageschartbild. Als Referenzwert gilt der jeweilige Kurs des CFDs auf die Vorzugsaktie der Volkswagen AG via Xetra.

Der Kursverlauf vom letzten hier für die Analyse relevanten Zwischentief des 30. November 2021 von 159,44 Euro bis zum Zwischenhoch des 19. Januar 2022 bei 195,10 Euro, könnte zur Ermittlung der nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite genutzt werden.

An diesen beiden Startmarken könnte eine Fibonacci-Analyse angelegt werden. Die dann von der Handelsplattform ActivTrader ausgeworfenen Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen könnten der Ermittlung der künftigen Widerstände und Unterstützungen dienen.

Auf der Oberseite wären die Widerstände von 159,440 Euro (100.00%), 167,856 Euro (76.40%) und 173,062 Euro (61.80%) abzuleiten. Zur Unterseite könnten die Projektionsstufen von 137,402 Euro (161.80%), 132,196 Euro (176.40%) und 123,78 Euro (200.00%) als künftige Unterstützungen herangezogen werden.

Dem Chartbild wurden hier auch die beiden EMAs (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt. Die jeweiligen Kurszielbereiche für die Bullen und Bären wären hier mit den rot und grün eingefärbten Rechtecken visualisiert.

Zur Oberseite wäre ein Test des 61.80prozentigen Fibonacci-Retracements bei 173,062 Euro in Kombination mit einem Test der EMA100 (hier in blau eingezeichnet) möglich. Zur Unterseite könnte das Tief von 131,200 Euro in Kombination mit der 176.40prozentigen Fibonacci-Projektion nochmals getestet werden.

Der Relative-Strength-Index (RSI) weist mit derzeit 34,67 Punkten eine technisch neutrale Marktverfassung der Aktie auf.

 

Volkswagen Aktie; Quelle: ActivTrader

Volkswagen Aktie; Quelle: ActivTrader

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