5 Tipps: So kommt Ihr Fahrzeug gut durch den Winter

ARAG: Wenn das Auto plötzlich schlapp macht, liegt es – zumindest wenn genügend Benzin im Tank ist – meistens an der Batterie, die ihren Geist aufgibt. Dabei sind es vor allem die kalten Wintermonate, die insbesondere älteren Batterien zu schaffen machen.

Aber auch Gummidichtungen, Reifen und Schlösser können bei Eis und Schnee Probleme bereiten.

 

5 Tipps, wie man das Fahrzeug winterfit macht

 

1) Batterie prüfen – do it yourself oder in die Werkstatt?
Es ist kalt, feucht, man fährt den ganzen Tag mit Licht, die Heizung im Auto läuft auf Hochtouren und womöglich ist die Sitzheizung auch noch an. Der Winter ist nicht die leichteste Jahreszeit für Autobatterien.

Daher raten die ARAG Experten, die Batterie vor der ersten klirrenden Kälte auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Typische Schwäche-Symptome können sich schon beim Kaltstart zeigen: Springt der Motor beim Anlassen nicht sofort an oder hat z. B. das Autoradio einige Aussetzer beim Start, kann das auf eine schwächelnde Batterie hindeuten.

 

 

Wer seine Batterie selbst prüfen möchte, benötigt ein so genanntes Multimeter. Mit diesem Messgerät kann man die Spannung der Batterie messen, indem man das rote Kabel an den Pluspol und das schwarze Kabel an den Minuspol hält.

Der Test sollte am besten gemacht werden, wenn das Auto einige Stunden gestanden hat. Beträgt die Spannung zwischen 12,4 und 12,7 Volt, ist die Batterie in Ordnung. Liegt sie unter 12 Volt, sollte eine Werkstatt aufgesucht und unter Umständen die Batterie ausgetauscht werden. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass nicht alle Batterietester zuverlässige Informationen liefern. Der Profi in der Werkstatt meist schon.

 

2) Schwächelnde Batterien aufladen?
Grundsätzlich ist es kein Problem, Autobatterien wieder aufzuladen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Batterien in modernen Autos in der Regel nur noch etwa fünf Jahre halten.

Durch hohe Standard-Ausstattungen der Fahrzeuge mit Sitzheizung, Klimaanlage etc. werden sie enorm beansprucht. Ein Blick auf die Batterie hilft: Dort kann man am so genannten Frischedatum ablesen, wie alt das gute Stück ist und ob ein Aufladen überhaupt sinnvoll ist.

 

 

Besonders zu empfehlen sind Geräte, die zusätzlich auch noch eine Regenerierungsfunktion für altersschlappe Akkus haben und AGM-Batterien laden können, wie sie häufig in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik genutzt werden. Vom abendlichen Ausbau der Batterie, um sie im Warmen übernachten zu lassen, raten ARAG Experten unbedingt ab.

Wer dem Auto mit moderner Elektronik den Strom abklemmt, bringt die Technik durcheinander. Das Radio muss am nächsten Morgen neu codiert werden, im schlimmsten Fall wird ein Steuergerät beschädigt.

 

3) Türschlösser schützen
Ein Tröpfchen Öl in den Scharnieren der Türen macht sie leichtgängiger und im Türschloss verhindert Fett, dass sich Eis bildet. Doch die ARAG Experten warnen: In manchen Türscharnieren ist Teflon eingebaut, und da ist Öl schädlich. Für diese Scharniere gibt es spezielles Trocken-Schmier-Spray im Fachhandel.

Ob Ihr Pkw Scharniere mit Teflon hat, weiß im Zweifel der Autohändler. Auch Grafitspray kann Schlösser vor dem Zufrieren schützen. Im Gegensatz zu Öl wird es bei Kälte nicht dickflüssig und verharzt nicht.

Ein Tipp der ARAG Experten für die winterliche Autowäsche in der Waschanlage: Einfach die Türschlösser vor der Einfahrt mit Klebeband abdichten, damit kein Wasser hineingelangt.

 

 

4) Türdichtungen schützen
Auch die Gummidichtungen der Autotüren benötigen im Winter Pflege, damit sich dort kein Wasser festsetzt, das sich nachts in Eis verwandelt und die Türen festhält. Die Dichtungen sollten mit Hirschtalg, einer speziellen Gummipflege oder Glycerin aus der Apotheke eingerieben werden. Zur Vorsicht raten die ARAG Experten bei dem gängigen Kälteschutz Vaseline: Dieses Fett enthält Mineralöl, das die Dichtungen angreifen kann.

 

5) Kühlwasser und Scheibenwischanlage prüfen
Ist genügend Frostschutzmittel im Kühlwasser enthalten? Mit einem Frostschutzprüfer können Autofahrer den Zustand des Kühlwassers selbst überprüfen. Der Frostschutz sollte zwischen minus 20 und minus 30 Grad Celsius liegen. Dann ist der Motor vor Eisbildung, aber auch vor Rost und Kalkablagerungen ausreichend geschützt.

Die ARAG Experten raten, Schutzhandschuhe während der Messung zu tragen, um den Kontakt mit der Kühlflüssigkeit zu vermeiden. Wenn Kühlwasser nachgefüllt werden muss, hilft ein Blick in die Unterlagen des Fahrzeugs. Dort steht, welches Mittel für den Motor geeignet ist.

Frostschutz ist auch für die Wasseranlage des Scheibenwischers unbedingt nötig. Hier schützt das Mittel nicht nur vor einem Vereisen des Wischwassers, sondern hat auch reinigende Funktion. Ein Frostschutz von minus 20 Grad Celsius reicht für die hiesigen Winterverhältnisse aus. Und wenn man schon dabei ist: Auch die Wischblätter der Scheibenwischer sollten kontrolliert und eventuell gereinigt werden.

 

Aktie im Fokus: Munich Re – Analysten sehen weiteres Kurspotential

Die Aktie des DAX-Konzerns Münchener Rück notierte am 30. September 2019 auf einem letzten hier relevanten Zwischenhoch von 239,40 Euro. Das Wertpapier korrigierte danach bis auf ein Verlaufstief v…

Aktie im Fokus: Netflix – Das Vertrauen kehrt zurück

Anleger der Netflix-Aktie haben zuletzt viele negative Nachrichten in puncto Konkurrenz verkraften müssen, das hat das Wertpapier nach einem Doppelhoch in der ersten Jahreshälfte auf einen Wert von…

DAX in der Korrektur – wie tief geht es jetzt?

Der DAX generierte bereits am Dienstag einen Fehlausbruch nach oben und konnte sich auch gestern nicht berappeln.Eine Korrektur hat sich der Leitindex mehr als verdient, aber wie weit geht es jetzt…

Wirtschaftskalender: EZB veröffentlicht Sitzungsprotokoll

1330 Uhr | Eurozone | EZB-Sitzungsprotokoll Die letzte Sitzung der EZB war ein Nicht-Ereignis, da es sich um die letzte Sitzung unter der Leitung von Präsident Mario Draghi handelte. Allerdings sag…

Aktie im Fokus: Wirecard – Medienbericht schickt Aktie erneut in den Keller

Aktien des im DAX beheimateten Zahlungsabwicklers Wirecard verweilten am Dienstag noch in einer ereignislosen Kursspanne von grob 121,35 Euro, nachbörslich kam der Wert durch einen Bericht des Hand…

EURUSD Analyse: Uneinigkeit im Zollstreit

Die USA und China einigen und widersprechen sich weiterhin im schwelenden Zollstreit zwischen beiden Ländern. Die innenpolitischen Unruhen in den USA im Zuge der Anhörungen zu einem möglichen Amtse…

Aktie im Fokus: Bayer – Analysten sehen Kurspotential bis zu 50 Prozent

Die Aktie des DAX-Konzerns Bayer notierte am 03. Juni 2019 auf einem langfristigen Verlaufstief von 52,02 Euro. Bis zum 07. November 2019 kletterte das Wertpapier dann auf ein Zwischenhoch von 72,2…

Aktie im Fokus: Apple – Nach Zieleinlauf verkaufen?

Aktien des US-Technologiekonzerns Apple haben seit den Tiefständen aus Anfang 2019 eine Rallye von gut 89 Prozent abgeliefert und im heutigen Handel ein Rekordhoch bei 267,52 US-Dollar markiert. Da…

Brent knickt ein – Erholungschance jetzt!

Der Brent-Öl-Kontrakt hielt sich gestern an die hier vorgestellte Analyse und fiel bis in den Supportbereich bei 60 USD. Ist dies eine Long-Chance für die Bullen? Ein Blick auf den H4-Chart klärt d…