Zu einem noch effektiveren Schutz haben die Sparkassen den Haftungsverbund gegründet. Er bildet in Krisenzeiten ein zusätzliches Sicherheitsnetz in Fondstruktur. Rund 50 Sparkassen haften wechselseitig für ihre Einlagen. In der Grundsatzvereinbarung zum Haftungsverbund ist zusätzlich ein Früherkennungssystem verankert, das der Früherkennung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten dienen soll.

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Einlagen bei einem Institut der Sparkassen-Finanzgruppe sind in unbegrenzter Höhe abgesichert. Dies geht weit über die gesetzlich festgeschriebene Mindesthöhe für die Einlagensicherheit von 20.000 Euro hinaus. Vom System her stehen 438 Sparkassen, 7 Landesbankkonzerne und 10 Landesbausparkassen im Notfall füreinander ein. Sämtliche Anlagen sind abgesichert, auch die der gewerblichen Anleger. Dieses Sicherungssystem besteht im Einzelnen…

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Jede Aktiengesellschaft ist gesetzlich dazu verpflichtet, halbjährlich Rechenschaft über ihre wirtschaftliche Entwicklung abzulegen. Dazu zählt die Veröffentlichung von Periodenbilanzen sowie periodischer Gewinn- und Verlustrechnungen. Während diese Offenlegung nach Ablauf des Geschäftsjahres in der Regel in Form eines umfassenden Geschäftsberichts erfolgt, legen die Unternehmen den Report für das erste halbe Geschäftsjahr in einem Halbjahresbericht vor.

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Definition Halfturn: Unter einem Halfturn versteht man das Glattstellen eines Geschäfts (z.B. Futures, Optionen). Damit eine offene Position glattgestellt werden kann, wird ein Gegengeschäft durchgeführt. Sowohl der Kauf eines einzelnen DAX-Futures als auch ein anschließender Verkauf eben dieses Titels gelten als Halfturn. In diesem Fall spricht man außerdem von einem Roundturn, da sich die beiden Transaktionen wie ein…

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Als Cost-of-Carry werden in Termingeschäften die sogenannten (effektiven) Haltekosten des Kontraktgegenstandes bezeichnet. Dabei wird der Kontraktgegenstand (zeitlich) im Bestand gehalten und ein Terminkauf nicht getätigt. Bei Covered Warrants sind dies die Finanzierungskosten des Stillhalters für den Deckungsbestand. Sie ergeben sich aus der Differenz zwischen Refinanzierungskosten des Deckungsbestandes und den vereinnahmten Beträgen. In Warenterminkontrakten sind Cost-of-Carry…

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Die Handelsaufsicht über die Börsen und Finanzmärkte in Deutschland teilen sich auf verschiedene Aufsichtsinstitutionen auf. Eine dieser Aufsichtsinstitutionen ist die Handelsüberwachungsstelle (HÜSt). Das Bundesland, in dem die Börse ihren Sitz hat, ist jeweils für die Börsenaufsicht zuständig. Dies sind Rechtsaufsicht und Marktaufsicht. Obendrein gibt es noch die Wertpapierhandelsaufsicht im Rahmen der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)…

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In Ausnahmefällen, wie z.B. bei einer Übernahme oder einer extrem belastenden adhoc-Meldung können Wertpapiere vom Handel ausgesetzt

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Die Handelsbilanz ist Teil der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Darin aufgeführt sind alle Ausfuhren (Exporte) und Einfuhren (Importe) eines Landes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Ein hoher Überschuss in der Handelsbilanz wie z.B. in Deutschland ist ein Indiz für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft eines Landes.

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Das Handelsergebnis ist ein Begriff aus der Gewinn- und Verlustrechnung von Banken. Es listet sämtliche Gewinne und Verluste aus den Handelsaktivitäten des Kreditinstituts auf – zum Beispiel aus dem Handel mit Aktien, Devisen und Derivaten.Eine Handelsvollmacht wird zwischen einem Börsenmakler und seinem Kunden vereinbart. Sie berechtigt den Broker dazu, unter bestimmten, gemeinsam vereinbarten Bedingungen im…

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Das Handelsgesetzbuch (HGB) enthält alle zentralen gesetzlichen Regelungen des Handelsrechts – zum Beispiel über das Wesen unterschiedlicher Handelsgesellschaften, Rechnungslegung und die verschiedenen Arten von Handelsgeschäften. Die erste Fassung des deutschen Handelsgesetzbuchs trat im Jahr 1900 in Kraft

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Handelsplattformen sind das Cockpit des Traders. Ob als webbasierte Lösung oder als Client-Software – die Handelsplattform ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Traders. Mit einer Handelsplattform hat ein Trader sein Depot und die Performance jederzeit im Blick, kann einzelne Basiswerte fundamental und technisch bewerten, und anschließend aus der Plattform heraus seine Order aufgeben. Was Handelplattformen…

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Als Handelstag oder Schlusstag wird der Tag bezeichnet, an dem ein Geschäft verbindlich abgeschlossen wird. Das kann etwa der Kauf eines Wertpapiers sein. Ab diesem Tag wird die Wertstellung des Geschäfts berechnet.

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Die Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) überwacht den Handel an der Börse und die Börsengeschäftsabwicklung. Damit sie das kann, erfasst sie systematisch alle Daten über den Börsenhandel und die Börsengeschäftsabwicklung und wertet diese aus. Obendrein führt sie Ermittlungen durch und hat auch Befugnisse, wie Auskunftsrechte, Anspruch auf Vorlage von Unterlagen, das Recht Geschäftsräume zu betreten und Rechte des…

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Eine Handelsvollmacht wird zwischen einem Börsenmakler und seinem Kunden vereinbart. Sie berechtigt den Broker dazu, unter bestimmten, gemeinsam vereinbarten Bedingungen im Namen des Kunden zu agieren.

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Das Handelsvolumen beschreibt das Gesamtvolumen eines Marktes und damit auch die Summe der gehandelten Wertpapiere in Beträgen.  

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Ein Händler ist eine natürliche oder juristische Person, die Güter einkauft und i.d.R. zu einem höheren Preis wieder verkauft. Damit ist der Händler vom Hersteller abzugrenzen, der im Rahmen eines Produktionsprozesses Güter überhaupt erst produziert. In bestimmten Fällen wird der Händler zumindest juristisch auch als Hersteller eingestuft, z. B. im deutschen Elektrogesetz. Gemäß Handelsgesetzbuch werden…

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Der Hang-Seng-Index ist ein Index, der die Entwicklung der Kurse ausgewählter Aktien an der Börse von Hongkong widerspiegelt. Dieser Index wird durch die Hang Seng Indexes Company Limited gemäß der Lizenz von Hang Seng Data Services Limited veröffentlicht und erstellt. Er ist der führende Aktienindex in Hongkong und enthält knapp 40 der größten dort gehandelter…

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Definition Hard-Fork: Unter einem Fork versteht man das Ergebnis einer Anpassung im sogenannten Bitcoin Protokoll. Ein Hard-Fork ist eine spezielle Fork-Art, die nicht abwärtskompatibel ist. In der Folge müssen Nodes (= speichern Netzwerkknoten und stellen diese dem Netzwerk bereit) ein Software-Update durchführen, damit neue Blocke ebenfalls berücksichtigt werden können. Die fehlende Komptabilität führt zwangsläufig zu einer Zersplitterung…

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Die Hauptversammlung stellt ein Organ einer Aktiengesellschaft dar. Sie muss mindestens ein Mal pro Jahr einberufen werden. Teilnahmeberechtigt sind die Aktionäre der Aktiengesellschaft, der Vorstand und der Aufsichtsrat nehmen verpflichtend teil. Wichtige Aufgaben der Hauptversammlung sind die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrates sowie die Festlegung der Ausschüttung des Bilanzgewinns (Dividende).

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In einem Hausse-Markt sind Investoren typischerweise optimistisch eingestellt. Hier werden Wertpapiere gekauft, in der Hoffnung auf steigende Kurse. Konsequenterweise steigen in einem Hausse-Markt Kurse über lange Zeitäume hinweg. Der Gegensatz dazu ist die Baisse.

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Der Aktienindex HDAX wird von der Deutschen Börse ermittelt. In ihm sind die Aktienwerte aller 110 Unternehmen der Auswahlindizes DAX, MDAX und TecDAX zusammengefasst. Dadurch deckt der HDAX eine breitere Basis an unterschiedlichen Branchen ab als diese enger eingegrenzten Indizes.

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Erklärung Heavy Trader: Ein Heavy Trader ist ein Schwergewicht unter den Tradern. Diese Bezeichnung hat dabei weniger etwas mit dem Depotvolumen, als vielmehr mit einer regen Handelstätigkeit zu tun. Ein Heavy Trader ist in Bezug auf das aktuelle Marktgeschehen immer informiert und fast täglich an der Börse aktiv. Auf Grund ihrer Trading-Frequenz haben Heavy Trader…

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Der Hebel gibt an, in welchem Verhältnis ein Optionsschein oder ein Derivat die Kursbewegung des Basiswertes nachvollzieht. Außerdem gibt er Hinweis darauf, wie viel weniger Kapital investiert werden muss, um diese Partizipation zu erreichen. Bei einem Hebel von 10 muss man nur ein Zehntel von dem investieren, was der Käufer des Basiswertes investiert.

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Der Hebeleffekt beschreibt das Verhältnis aus dem Bezugswert eines Wertpapiers und der Höhe der Investition, die man dafür tätigen muss. Der Begriff ist vor allem bei der Bewertung von Optionen und Optionsscheinen gebräuchlich. Es gilt: Je größer der Hebeleffekt bzw. Hebel, desto höher ist der Bezugswert im Vergleich zur erforderlichen Investition. Beispiel: Bei einem vierfachen…

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Ein Finanzderivat, das deutlich überproportional den Kursänderungen des zugrunde liegenden Basiswertes folgt, wird Hebelprodukt genannt. Es lassen sich dadurch bereits mit geringem Kapitaleinsatz relativ hohe Gewinne erzielen. Allerdings ist auch ein erhöhtes Risiko mit solchen Hebelprodukten verbunden. Hebelprodukte sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen der Emittenten (Banken), die sich über Kauf und Verkauf der Basiswerte bzw. Optionen…

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Hebelzertifikate, die auch als Turbozertifikate, Waves, LIF oder LSF bezeichnet werden, verhalten sich in ihrer Kursentwicklung wie ihr Basiswert, bilden also dessen Bewegung linear ab. Der Kapitaleinsatz ist aber geringer als bei einem direkten Erwerb des Basisinstruments (beispielsweise einer Aktie). Die Hebelzertifikate unterliegen dabei einem geringen Volatilitätseinfluss. Durch den Hebeleffekt kann mit geringem Kapitaleinsatz ein…

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Das englische Wort "Hegde" heißt auf Deutsch "absichern". Im Börsenjargon wird es in Zusammenhang mit einer speziellen Form von Investmentfonds verwendet, den Hedge-Fonds. Diese zeichnen sich i.d.R. durch sehr spekulative Anlagestrategien aus. Hedge-Fonds nutzen etwa den Handel mit Derivaten sowie Leerverkäufe, um Wertpapierdepots abzusichern. Die dadurch ermöglichten hohen Renditechancen sind jedoch oft auch mit hohen…

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Hedge Ratio (auch Absicherungsquotient genannt) bestimmt die Anzahl der zur Absicherung einer offenen Kassaposition notwendigen Kontrakte. Die Berechnungsformel lautet: Hedge Ratio = Wert der offenen Kassapositionen / Gesamtwert der Kontrakte. Es zeigt also an, wie viele Optionen bzw. Futures gekauft oder verkauft werden müssen, damit eintretende Kursveränderungen der abzusichernden Basiswerte ausgeglichen werden können. Für das…

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Ein Hedgefonds ist ein Investmentfonds, der wenigen oder gar keinen Anlagerestriktionen unterliegt. Meist darf das Fondsmanagement in alle verfüg- bzw. handelbaren Wertpapiere, Währungen und derivate Finanzinstrumente investieren, darüber hinaus sind oftmals die Aufnahme von Fremdkapital sowie die Tätigung von Leerverkäufen zulässig. Letzteres besagt, dass der Fonds Wertpapiere auf Termin verkaufen darf, die er gar nicht…

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Hedgefonds-Zertifikate sind Schuldverschreibungen, die die Wertentwicklung eines einzelnen (Single-)Hedgefonds, eines Dach-Hedgefonds oder ggf. eines Hedgefonds-Index oder -Baskets abbilden. Sie sind, wie alle Zertifikat-Konstruktionen, verbriefte Rechte und nur eine indirekte Beteiligung am zugrundeliegenden Basiswert. Sie unterliegen damit zusätzlich zur meist hohen Risikoklasse der Hedgefonds auch noch dem Emittenten-Risiko. Gerade bei Hedgefonds sind sie aber oft die…

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Ein Hedger ist ein Wertpapierhändler, der sich durch den Kauf oder Verkauf von Futures gegen einen Kursverlust bei anderen Anlagen absichert. Sinkt etwa der Preis einer Aktie, die der Hedger zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen will, oder steigt der Preis eines Wertpapiers, dessen künftigen Kauf er geplant hat, lässt sich diese Kursschwankung durch die Futures…

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Beim Hedging findet eine Absicherung des Werts von Wertpapierpositionen durch gleichzeitigen Abschluss von Termingeschäften statt. Dazu kauft oder verkauft man beispielsweise Futures, denen das abzusichernde Wertpapier als Basiswert zugrunde liegt. Steigt dessen Kurs während des Zeitraums, auf den sich das Termingeschäft bezieht, wird die Kursschwankung durch die Futures ausgeglichen. Beim Hedging ist man als Anleger…

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Erklärung Hexensabbat: Der Hexensabbat ist ein viermal im Jahr stattfindender Tag, an dem Termingeschäfte (Rohstoff-Futures, Zinstermingeschäfte bzw. Devisentermingeschäfte) sowie Aktien- und Indexoptionen auslaufen. Um 12:00 Uhr verfallen Index-Optionen, um 13:00 Uhr DAX-, TecDAX-Optionen und Futures und zu guter Letzt um 17:30 Uhr Aktien- bzw. Futures-Optionen auf einzelne Aktien. Das hat enorm hohe Umsätze und dementsprechend große…

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Höchstkurs (auch High genannt) bezeichnet den höchsten Preis, der während einer bestimmten Zeitdauer für ein Finanzinstrument bezahlt wird. Es kann sich hierbei um Waren, Termin- oder Optionskontrakte handeln. Üblicherweise wird an der Börse ein Höchstkurs börsentäglich ermittelt. Bei Kontrakten ist aber auch die Laufzeit als Zeitdauer zur Ermittlung des Höchstkurses möglich.

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High Yield Bonds sind sogenannte Hochzinsanleihen (meist Anleihen der Länder mit Hochzinsphasen, wie z.B. die Länder Türkei, Südafrika usw.). Sie bieten in der Regel einen deutlich erhöhten Zinssatz, allerdings sollte die Bonität des Emittenten immer berücksichtigt werden.

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Als High-Water-Mark bezeichnet man den Höchststand des Wertes eines Fonds. Wird dieser überschritten und somit eine neue High-Water-Mark festgestellt, resultiert daraus oftmals ein Provisionsanspruch (Performancegebühr) des Fondsmanagements.

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Hochkonjunktur (auch als Boom bezeichnet) ist die Endphase eines wirtschaftlichen Aufschwungs. Sie ist gekennzeichnet durch den Höhepunkt innerhalb eines Konjunkturzyklus und beschreibt eine hohe Auslastung von Produktionskapazitäten, hohe Beschäftigung, eine hohe Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und meist auch steigende Preise. Außerdem sind starke Kurssteigerungen der börsennotierten Wertpapiere zu verzeichnen. An der Börse wird auch…

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Höchstkurs (auch High genannt) bezeichnet den höchsten Preis, der während einer bestimmten Zeitdauer für ein Finanzinstrument bezahlt wird. Es kann sich hierbei um Waren, Termin- oder Optionskontrakte handeln. Üblicherweise wird an der Börse ein Höchstkurs börsentäglich ermittelt. Bei Kontrakten ist aber auch die Laufzeit als Zeitdauer zur Ermittlung des Höchstkurses möglich.

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Eine Holding ist eine spezielle Form der Konzernstruktur. Dabei werden die verschiedenen Aktivitäten in selbständigen Tochtergesellschaften zusammengefasst, an denen wiederum, in der Regel mehrheitlich, eine Dach- oder eben Holdinggesellschaft die Mehrheit hält. Vorteile dieser Organisationsform sind eine höhere Flexibilität in organisatorischer, aber auch steuerrechtlicher Hinsicht, Nachteile sind ein höherer Administrations- und Koordinierungsaufwand.

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Als Holding-Gesellschaft wird die Dachgesellschaft einer Holding bezeichnet. In ihr werden in der Regel die Beteiligungen an den zur Holding gehörenden Tochterunternehmen zusammengefasst. Eine Holding-Gesellschaft kann rein vermögensverwaltend tätig sein oder auch operativ am Markt agieren, indem sie in wesentliche Geschäftsprozesse ihrer Töchter eingebunden ist.

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Werden Optionsscheine mit gleichem Ausübungspreis so kombiniert, dass ein Optionsschein mit nahem Verfalldatum verkauft und ein anderer mit späterem Verfalldatum gekauft wird, so handelt es sich hierbei um einen horizontalen Spread. Ein horizontaler Spread wird auch Calendar Spread oder Time Spread genannt.

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Bei dem harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) handelt es sich innerhalb der europäischen Länder um einen Konjunkturindikator, der die Inflationsraten beschreibt und nach einheitlichen Konzepten, Methoden und Verfahren ermittelt wird. Er dient vergleichenden Betrachtungen zwischen den internationalen Verbraucherpreisen und spiegelt die (privaten) Konsumausgaben in den einzelnen Ländern wider. Berechnet wird er durch ein nationales statistisches Amt (in…

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Im Börsenjargon werden für tendenziell steigende Kursentwicklungen, Spekulationen auf steigende Preise und Aktienkurse oder Börsianer, die von einer optimistischen Marktentwicklung ausgehen, verschiedene Begriffe verwendet, die alle auf das Tier ‚Bulle‘ zurückgehen (aus dem Englischen: bull; an den New Yorker und Londoner Börsen verwendet; der Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben – Kurse…

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Eine Hypothek ist nach § 1113 Bürgerlichem Gesetzbuch ein Pfandrecht, das ein Schuldner einem Gläubiger zur Absicherung eines schuldrechtlichen Vertrages einräumen muss oder kann. Dabei bezieht sich das Pfandrecht auf Eigentum an einem bebauten oder unbebauten Grundstück des Schuldners. Bei Zahlungsausfall des Schuldners kann sich der Gläubiger entsprechend seinem Pfandrecht an den Erlösen aus der…

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Der Begriff Hypothekenbank bezeichnet ein Kreditinstitut, das sich auf die Kreditierung hypothekarisch abgesicherter Forderungen spezialisiert hat. Daneben vergeben Hypothekenbanken Darlehen an öffentlich-rechtliche Institution der Bundesrepublik Deutschland. Beide Formen der Kreditvergabe können Hypothekenbanken durch die Emission von Pfandbriefen refinanzieren, wobei das Recht an dem Vertrag und damit gegebenenfalls an der Verwertung der Sache bzw. der öffentlich-rechtlichen…

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