MACD ist per Definition ein Indikator der technischen Analyse. Die Abkürzung MACD steht für Moving Average Convergence/Divergence. Auf deutsch also “Indikator für das Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts”. Erstmals wurde er von Gerald Appel vorgestellt (und zwar schon 1979) und ist einer der bekanntesten und meist verwendeten Indikatoren der Chartanalyse. Hier gibt es eine ausführliche Erläuterung…

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Mindesteinschuss ist ein synonymer Begriff für Maintenance Margin. Dabei handelt es sich um die Mindestmenge, die die als Sicherheitsleistung für ein Termingeschäft hinterlegte Marge nicht unterschreiten darf. Meist beträgt der Mindesteinschuss 75 Prozent des Ersteinschusses (Initial Margin). Dieser muss unmittelbar nach Abschluss eines Termingeschäfts – etwa dem Kauf einer Option oder eines Futures – bei…

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Als Makler wird ein Gewerbetreibender bezeichnet, der im Auftrag eines Kunden den Abschluss eines Vertrages vermittelt. An der Börse sind sogenannte Handelsmakler (Broker) tätig, die Waren-, Devisen- oder Wertpapiergeschäfte vermitteln. Bislang wurde zwischen amtlichen Maklern (Kursmakler) und Freimaklern unterschieden. Seit dem 3. Finanzmarktförderungsgesetz ist diese Unterscheidung aufgehoben. Amtliche Makler sind nun Skontroführer und für die…

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Management-Buy-in bezeichnet den Vorgang, dass ein Unternehmen bzw. eine Gesellschaft durch eine Gruppe außenstehender Manager gekauft wird. Diese bringen bzw. kaufen sich gewissermaßen in das Unternehmen ein. Typischerweise werden hierbei nur wenige Eigenmittel eingesetzt. Die Kapitalbeschaffung erfolgt in der Regel nach Kontakten zu Finanzinvestoren durch Aufnahme von Bankkrediten oder Emission von Anleihen. Zins- und Tilgungszahlungen…

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Management-Buy-out (auch Leveraged-Buy-out genannt) bezeichnet den Vorgang, dass ein Unternehmen (oder Teile davon) durch das vorhandene Management übernommen wird bzw. der Erwerb der Gesellschaft durch die eigene Geschäftsleitung und/oder durch eigene leitende Angestellte erfolgt. Dies kann auch als eine Umstrukturierung ablaufen. Die Kapitalbeschaffung erfolgt in der Regel nach Kontakten zu Finanzinvestoren durch Aufnahme von Bankkrediten…

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Gedruckter Teil einer Wertpapierurkunde, der das Hauptrecht verbrieft. Der Mantel weist den Namen / die Firma des Ausstellers, die Nummer des Wertpapiers, den Nennbetrag, Ort und Datum der Ausstellers, faksimilierte Unterschriften des Vorstandes und des Aufsichtsratsvorsitzenden aus.

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MATIF ist der Name der Terminbörse in Frankreich mit Sitz in Paris. Sie wurde 1986 gegründet und arbeitet mit der europäischen Terminbörse Eurex zusammen. Das Kürzel steht für die Bezeichnung Marche a Terme Internationel de France.

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auch Margin genannt – Käufer eines Terminkontrakts müssen eine Marge als Sicherheit hinterlegen, das sind in der Regel zwischen 2 und 7% des jeweiligen Kontraktvolumens.

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Die Marge (oder Margin) ist eine Sicherheitsleistung, die Käufer von Optionsscheinen sowie Käufer und Verkäufer von Futures erbringen müssen. Sie wird bei der Clearingstelle der Deutschen Börse hinterlegt und kann entweder in bar bezahlt oder als Wertgutschrift bereitgestellt werden. Der Zweck der Marge besteht in der Gewährleistung, dass die mit dem Options- oder Futuregeschäft für…

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Die so genannte Einschusserfordernis ist ein Betrag, der bei Termingeschäften (sog. Futures) zu zahlen ist. Sie wird auch als Margin bezeichnet und dient als Sicherheit, die bei einer Futures-Position aufgrund der Erfüllungspflicht eines solchen Geschäftes hinterlegt werden muss. Die Höhe der Einschusserfordernis wird von der Art und dem Wert des Termingeschäftes bestimmt.

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Ein Margin Account ist ein spezielles Konto, auf dem der Anleger seine Sicherheiten (die sog. Margins) für den Handel mit Optionen und Futures hinterlegt. Auch die aus dem laufenden Handelsgeschäft erzielten Gewinne und Verluste werden über dieses Konto abgerechnet. Je nach den Konditionen und dem Umfang der Geschäfte muss ggf. ein Mindestguthaben auf diesem Konto…

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Ein Margin Call ist eine Aufforderung der Bank bzw. der depotführenden Stelle an den Investor, seine bestehenden Sicherheiten zu erhöhen oder die durch Verluste entstandene Minderung der Sicherheiten wieder auszugleichen. Dies ist insbesondere beim Handel mit Optionen und Futures relevant. Aber auch beim Aktienhandel auf Kredit (bei einem eingeräumten Effektenkredit der Bank) kann es zu…

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Margin Trading sind Termingeschäfte mit Futures und Optionen, bei denen der Investor nicht den ganzen Kaufpreis für seine Position entrichtet. Er bezahlt lediglich einen Teil in Form einer Kaution, beispielsweise zehn Prozent der Summe. Die Bank bzw. die depotführende Stelle gewährt dem Anleger damit automatisch einen kurzfristigen Kredit über den restlichen Betrag. Dadurch kann ein…

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Durch das Margin-to-Equity-Ratio wird angegeben, wie hoch der Börseneinschuss ist (Sicherheitsleistung, auch Margin genannt) in Prozent des Kapitals, das eingesetzt wurde.

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Mark to Market bezeichnet den Bewertungsvorgang eines Vermögensgegenstandes nach dem Marktpreis. Im Terminbörsenhandel wird hierbei das tägliche Risiko offener Terminpositionen bei Futures und Optionen bewertet (Gewinn- und Verlustberechnung) und durch teilweisen Ausgleich versucht, auf einem Niveau zu halten. Dabei wird die variable Größe Margin verwendet, um Gewinne auszuschütten (Überschüsse auszahlen) oder Verluste durch Belastung auszugleichen…

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Als Market Maker werden Wertpapierhändler an der Börse bezeichnet, deren Aufgabe darin besteht, die Liquidität durch Stellen der verbindlichen Ankaufs- und Verkaufskurse je nach Angebot und Nachfrage am Markt zu garantieren. Sie handeln im Kundenauftrag und fragen gleichzeitig größere Mengen von (umsatzschwächeren) Wertpapieren (Aktien, Devisen, Renten, Optionen) zu einem relativ niedrigeren Geldkurs nach und bieten…

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Market Outperformer nennt man solche Wertpapiere, deren Kurs sich deutlich besser entwickelt als der durchschnittliche Aktienkurs am Markt. Als Maßstab für die durchschnittliche Marktperformance dienen meist bestimmte Börsenindizes wie der DAX, Dow Jones oder der TecDAX. In Prognosen werden solche Papiere als Market Outperformer bezeichnet, von denen Experten eine überdurchschnittlich gute Kursentwicklung erwarten.

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Market Performer sind Wertpapiere, deren Kurs sich ähnlich entwickelt wie der Durchschnitt der Aktienwerte. Als Maßstab für diesen Durchschnitt verwendet man meist bestimmte Börsenindizes wie den DAX, Dow Jones oder der TecDAX. Bei der Beurteilung der künftigen Kursentwicklung sprechen Experten bei solchen Aktien von Market Performern, bei denen sie keine außergewöhnlich hohen Gewinnchancen sehen, aber…

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Als Market Underperformer bezeichnen Börsenexperten Wertpapiere, die eine deutlich schlechtere Kursentwicklung zeigen als die Mehrzahl der übrigen Aktien am Markt. Als Vergleichsmaßstab dafür dienen meist wichtige Börsenindizes wie der DAX, Dow Jones oder der TecDAX. Wer als Anleger auf Aktienwerte setzt, die unter Experten als Market Underperformer gehandelt werden, kann in der Regel nicht auf…

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Die Kennziffer Market-to-Revenue gibt an, wie häufig der Unternehmensumsatz in seinem Börsenwert (Marktkapitalisierung) enthalten ist. Je geringer diese Kennziffer ist, desto günstiger fällt die Bewertung der Aktie aus. Jedoch können daraus nur mit einem Brachenvergleich exakte Schlussfolgerungen gezogen werden. Der Begriff Market-to-Revenue, der auch als Umsatzmultiple bezeichnet wird, stammt aus der fundamentalen Aktienanalyse.

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Als Markt wird der (reale oder fiktive) Ort bezeichnet, an welchem Handel für bestimmte Güter betrieben wird. Kennzeichnend für einen Markt ist das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage für diese Güter. Aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage wird der Preis gebildet, der dem aktuellen Marktgleichgewicht entspricht. Im Allgemeinen gilt, dass eine hohe Nachfrage bei…

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Streng genommen handelt es sich beim Geldmarkt um die Institution zum Handel mit Bar- und Zentralbankgeld einer Volkswirtschaft. Marktteilnehmer sind neben der Zentralbank die Geschäftsbanken und gegebenenfalls Versicherungen und Großunternehmen. Ziel ist es dabei, Geldüberschüsse bzw. Geldunterdeckungen einzelner, institutioneller Marktteilnehmer zum Ausgleich zu bringen. Umgangssprachlich wird unter dem Geldmarkt auch der Markt für kurzfristige Geldanlagen…

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Flacher Handel bei einem Wertpapier, Index oder einem ähnlichen handelbaren Wert. Bei Aktien z.B. Werte, die am Handelstag kaum bis gar nicht gehandelt werden – der Käufer oder Verkäufer bekommt auf diese Weise keinen Zugang zu den Wertpapieren, bzw. kann diese nicht veräußern

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Als Marktkapitalisierung bezeichnet man den Wert einer Aktiengesellschaft, der sich aus der Multiplikation des aktuellen Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien des Unternehmens ergibt. Synonyme Begriffe sind Börsenwert oder Börsenkapitalisierung. Zu beachten ist, dass die Marktkapitalisierung nicht dem momentan tatsächlichen Unternehmenswert gleichzusetzen ist, sondern als Ergebnis von Angebot und Nachfrage der Aktien zu großen…

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Als Marktsegment wird ein Teil eines Marktes (Markt = Verbrauchergruppe mit gemeinsamen Eigenschaften) bezeichnet, für den spezifische Marketingstrategien oder ein spezieller Marketing-Mix angewendet werden soll. Im Markt des Wertpapierhandels (Börsenhandel) existieren ebenso Marktsegmente (Börsensegmente), also Teilmärkte. Hierbei gelten verschieden strenge Zulassungsvoraussetzungen. Als Orientierung für Kapitalanleger und Kapitalnehmer sind an der Deutschen Börse die folgenden drei…

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Der Kurswert ist der Preis eines Wertpapiers oder einer Währung, der sich durch Angebot und Nachfrage an einer Wertpapierbörse ergibt. Im Gegensatz zum Nennwert, der mit der Emission bzw. bei Währungen per Definition festgesetzt wird, schwankt der Kurswert zum Teil erheblich. Aufgrund dieser marktbedingten Schwankungen wird der Kurswert bisweilen auch als Marktwert bezeichnet.

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MATIF ist der Name der Terminbörse in Frankreich mit Sitz in Paris. Sie wurde 1986 gegründet und arbeitet mit der europäischen Terminbörse Eurex zusammen. Das Kürzel steht für die Bezeichnung Marche a Terme Internationel de France.

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MDAX ist ein Performance-Index und Kursindex für 50 deutsche Aktien des Mid-Cap-Segments. Die Aktien der gut situierten, mittelgroßen beteiligten Unternehmen (Mid Caps) sind im Bereich von 500 Millionen Euro bis 2.000 Millionen Euro Marktkapitalisierung bewertet. Sie machen den Bereich oberhalb des DAX (entspricht den Top 30 Unternehmen) aus und gehören zum Prime Standard aus klassischen…

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Eine Medium-Term-Note (MTN) ist eine Schuldverschreibung mit einer mittellangen Laufzeit. Diese beträgt in der Regel zwischen einem und zehn Jahren. Häufig wird zwischen amerikanischen und europäischen MTN unterschieden: Die im amerikanischen Raum verbreiteten mittelfristigen Schuldverschreibungen bezeichnet man als US-Medium-Term-Note (US-MTN); die diversen, unterschiedlich ausgestalteten europäischen Gegenstücke dazu werden European-Medium-Term-Notes (EMTN) genannt.

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Ein Mehrheitsaktionär hält die Mehrheit der stimmberechtigten Aktien einer Aktiengesellschaft. Das heißt, dass mehr als 50% der Aktien in seinem Besitz sind. Durch seine Stimmenmehrheit kann er entscheidenden Einfluss auf die Aktiengesellschaft ausüben. Der Mehrheitsaktionär kann eine einzelne natürliche Person, aber auch eine andere Gesellschaft oder ein Finanzinvestor, beispielsweise ein Hedge-Fonds sein.

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Ein Mehrstimmrecht ist das Recht eines Anteilseigners, bei der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft mehr Stimmen abzugeben, als ihm aufgrund der Zahl seiner Anteile zustehen würden. Solche Sonderrechte wurden früher durch diverse Unternehmen per Satzungsbestimmung erteilt. Weit verbreitet waren sie insbesondere während der galoppierenden Inflation Anfang der 1920er Jahre, als sie zumeist an Mitglieder des Unternehmensmanagements vergeben…

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Mehrstimmrechtsaktien sind Wertpapiere, deren Inhaber auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft mehr Stimmen abgeben dürfen als die Besitzer gewöhnlicher Anteilsscheine. In Deutschland ist die Emission von Mehrstimmrechtsaktien und die Ausübung von Mehrstimmrechten seit 1998 verboten. Die einzige Ausnahme gilt für das Bundeswirtschaftsministerium, wenn dieses einen Anlass sieht, dadurch gesamtwirtschaftliche Interessen zu sichern. In etlichen anderen Ländern…

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Das Meistausführungsprinzip ist eine Methode der Kursfeststellung am Aktienmarkt. Hierbei prüft der Makler alle vorliegenden Kaufs- und Verkaufsaufträge und legt dann den Kurs fest, zu dem die meisten dieser Aufträge ausgeführt werden können. Ziel ist es, möglichst viele der offenen Aufträge für ein Wertpapier zur Ausführung zu bringen.

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Der Mengentender ist eine spezielle Form des Tenderverfahrens bei der Emission von Wertpapieren. Allgemein verläuft das Tenderverfahren ähnlich wie eine Versteigerung: Die Interessenten geben Gebote für die Wertpapiere ab – der Meistbietende erhält den Zuschlag. Statt eines festen Ausgabepreises legt das emittierende Unternehmen lediglich einen Mindestpreis fest. Allerdings bestimmt der Emittent beim Mengentender den Zinssatz…

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Beim MetaTrader handelt es sich um die weltweit am meisten genutzte Handelsplattform für den Devisen- und CFD-Handel. Auch wenn es den MetaTrader 5 (MT5) bereits seit 2011 gibt, so ist der MetaTrader 4 (MT4) noch immer die am weitesten verbreitete Version. Das Besondere am MetaTrader ist, daß er bereits von Haus aus eine vielzahl an…

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Mezzanine-Kapital ist eine bestimmte Kapitalform eines Unternehmens, das beispielsweise in Form von Genussscheinen oder stillen Beteiligungen eingeholt wird. Es ist rechtlich eine Zwischenform aus Eigen- und Fremdkapital. Der Vorteil für das Unternehmen besteht darin, dass Mezzanine-Kapital in der Bilanz wie Eigenkapital dargestellt werden kann, der Kapitalgeber aber im Regelfall kein Mitspracherecht erhält. Somit bleibt trotz…

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Der Money Flow Index (MFI) untersucht als Analyseinstrument die Kurse und Umsätze eines Wertpapieres. Als Vergleich werden Vortageskurse herangezogen. Bei gestiegenen Kursen wird von positivem Geldfluss (money flow), bei fallenden Kursen von negativem Geldfluss gesprochen. Die Darstellung des Index schwankt um die 50er-Linie. Das Maximum ist 100, das Minimum 0.

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Milano Italia Borsa 30 (MIB 30) ist der Aktienindex der Mailänder Börse, der die 30 wichtigsten und nach ihrer Marktkapitalisierung gewichteten italienischen Unternehmen umfasst. Am gesamten italienischen Aktienmarkt beträgt der Anteil des MIB 30 ca. 60%.

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Micro Caps ist eine Bezeichnung für Aktien mit sehr geringer Marktkapitalisierung. Häufig liegt der Börsenwert dieser Unternehmen noch deutlich unterhalb des Wertes der sog. Small Caps, und ihre Kapitalisierung kann oft nur wenige Millionen Euro oder Dollar betragen. Es sind häufig sehr marktenge Nebenwerte, die oft ein erhöhtes Investitionsrisiko darstellen, aber ggf. auch ganz besondere…

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Mid Caps sind Aktien, deren Marktkapitalisierung meist zwischen rund 500 bis 2.000 Millionen Dollar oder Euro beträgt. Sie werden an der Börse meist in speziellen Mid Caps Segmenten wie dem MDAX in Deutschland gelistet. Auch die im DAX100 aber nicht im DAX30 enthaltenen Unternehmen sind zumeist Mid Caps. Diese Werte stammen beispielsweise aus Branchen wie…

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MiFID ist die gebräuchliche Abkürzung für Markets in Financial Instruments Directive (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente). Ziel der ersten Richtline (MiFID I) ist die Stärkung des Wettbewerbs sowie die Integration des europäischen Finanzmarktes durch eine Harmonisierung des Regelwerks. Außerdem soll mit der Richtlinie der Anlegerschutz bei der Inanspruchnahme von Wertpapierhäusern, insbesondere bei der Anlageberatung, verbessert…

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Milano Italia Borsa 30 (MIB 30) ist der Aktienindex der Mailänder Börse, der die 30 wichtigsten und nach ihrer Marktkapitalisierung gewichteten italienischen Unternehmen umfasst. Am gesamten italienischen Aktienmarkt beträgt der Anteil des MIB 30 ca. 60%.

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Ein Minderheitsaktionär ist ein Einzelaktionär (auch Kleinaktionär) oder eine Gruppe einheitlich handelnder Kleinaktionäre, die wegen ihres geringen Volumens an Aktienbesitz die besonderen Rechte eines Minderheitenschutzes (Minderheitsrechte) gegenüber den Mehrheitsaktionären in Anspruch nehmen können. Sie besitzen nur eine geringe Beteiligung am Aktienkapital eines Unternehmens und haben dadurch kein gewichtiges Mitsprache- und Stimmrecht. Bei einer Gesellschaftumwandlung oder…

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Mindesteinschuss ist ein synonymer Begriff für Maintenance Margin. Dabei handelt es sich um die Mindestmenge, die die als Sicherheitsleistung für ein Termingeschäft hinterlegte Marge nicht unterschreiten darf. Meist beträgt der Mindesteinschuss 75 Prozent des Ersteinschusses (Initial Margin). Dieser muss unmittelbar nach Abschluss eines Termingeschäfts – etwa dem Kauf einer Option oder eines Futures – bei…

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Kreditinstitute sind gesetzlich verpflichtet eine sog. Mindestreserve an Barmitteln vorzuhalten, die dann auch im Falle eines Falles an Kunden ausgezahlt werden können. Sie soll den Bankkunden als Sicherheit der regelmäßigen und sicheren Zahlungsfähigkeit eines Kreditinstitutes dienen. Die Höhe der Mindestreserve wird durch die Zentralbank bestimmt.

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Als Mindestschlussgröße wird die Anzahl an Aktien bezeichnet, ab der eine Order im fortlaufenden Handel ausgeführt wird. Im Präsenzhandel beträgt die Mindestschlussgröße eins, d.h., dass alle Aktienorders entsprechend ihrer zeitlichen Reihenfolge ausgeführt werden. Im elektronischen Handel beträgt die Mindestschlussgröße ebenfalls eins.

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In den Satzungen von Fondgesellschaften wird in der Regel vertraglich die Mindestzeichnungssumme (Beteiligungsbetrag) bestimmt, mit der sich ein potenzieller Anleger mindestens am Eigenkapital der Fondsgesellschaft beteiligen muss. Diese Größe ist auch im Verkaufsprospekt ersichtlich. Dies gilt stets für die Ersteinlage. Bei bestimmten Fonds kann im Laufe langfristiger Sparpläne dann aber auch in beliebigen Schritten die…

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Erklärung Mini DAX-Future: Der Mini DAX-Future basiert genau wie der “große” DAX-Future auf dem Prinzip des klassischen Termingeschäftes. Basiswert hierfür ist der Deutsche Aktien Index (DAX), wo die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen gelistet sind. Während beim DAX-Future jede Punktänderung 25 Euro (10 Punkte = 250 Euro) bedeutet, sind es beim Mini DAX-Future nur 5…

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Mini Future Bull ist ein Hebelprodukt von onemarkets, wobei der Anleger auf einen Kursanstieg des Basispreises spekuliert. Bei Emission wird der Basispreis sowie eine Knock-out-Schwelle festgelegt, wobei der Basispreis täglich und die Knock-out-Schwelle monatlich angepasst wird. Erreicht der Basispreis die Knock-out-Schwelle, so wird das Wertpapier automatisch ausgeübt, was zu hohen Verlusten führen kann.

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Erklärung Mining: Unter Mining versteht man das Durchführen mathematischer Berechnungen mittels Computer-Hardware. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Bergbau, wo von “(Gold-)schürfen” gesprochen wird. Im Prinzip stellen Anwender also Rechenleistung zur Verfügung und erhalten im Gegenzug eine Belohnung in Form der jeweiligen Kryptowährung (z.B. Bitcoin). Die Aufgabe des Miners bestätigt vereinfacht gesagt darin, Transaktionen zu bestätigen und…

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Die MGEX in Minneapolis wurde 1881 gegründet und war seit Beginn der hauptsächliche Markt für Weizen, Mais und Sojabohnen. Erst als reiner Cash-Markt, dann für Optionen und Futures. Außerdem werden Index-Futures und Optionskontrakte geführt…weiteres auch unter www.mgex.com

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Die Minusankündiung stellt an der Kurstafel im deutschen Präsenzhandel einen Kurszusatz dar. Es wird damit auf eine scharfe Bewegung eines Börsenkurses nach unten hingewiesen. Ein einfaches Minus (-) signalisiert eine negative Kursveränderung von mindestens 5% bei Aktien, Wandel- und Optionsanleihen sowie Optionsscheinen; bei Renten sind es mindestens 1,5%. Ein zweifaches Minus (–) signalisiert einen Kursverlust…

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Eine doppelte Minusankündigung ist ein Kurszusatz, den Börsenmakler zur besonderen Kennzeichnung von Aktien benutzen. Wird er an den Preis eines Wertpapiers angefügt, bedeutet das, dass der Makler mit einem Kursverlust der Aktie von 10 bis 20 Prozent rechnet. Bei festverzinslichen Wertpapieren steht die doppelte Minusankündigung für einen erwarteten Verlust von über 2 Prozent. Händler dürfen…

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Durch eine dreifache Minusankündigung kann ein Börsenmakler Aktien kennzeichnen, bei denen er mit einem starken Kursverlust rechnet. Der geschätzte Verlust liegt bei über 20 Prozent. Händler, die dem Makler zuvor eine Kauf- oder Verkaufsorder für das betreffende Wertpapier erteilt haben, dürfen diese wieder zurückziehen.

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Die einfache Minusankündigung ist ein Kurszusatz, mit dem Börsenmakler Anleger auf eine Verlustgefahr bei einem Wertpapier hinweisen. Bei einer derart gekennzeichneten Aktie rechnet der Makler mit einem Kursverfall von 5 bis 10 Prozent. Für festverzinsliche Wertpapiere mit einer einfachen Minusankündigung wird ein Rückgang zwischen 1 und 2 Prozent befürchtet.

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Bei Mischfonds sind unter definierten Bedingungen Anlagen am Aktienmarkt, in Rentenpapieren, in Immobilien-Sondervermögen oder am Geldmarkt gleichzeitig möglich. Je nach Marktsituation können die Anteile und Schwerpunkte verschieden sein oder sich verschieben. Das Wertsteigerungspotenzial von Mischfonds ist im Allgemeinen niedriger als bei reinen Aktienfonds. Allerdings sind Mischfonds auch mit einem geringeren Risiko behaftet und damit für…

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Der Mittelkurs bezeichnet einen Abrechnungskurs im Börsenhandel. Er wird als arithmetisches Mittel aus Brief- und Geldkurs ermittelt. Hauptsächliche Verwendung findet der Kurs im Devisenhandel.

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Die mobile Transaktionsnummer, kurz mTAN, mobileTAN oder smsTAN genannt, ist eine Erweiterung der Transaktionsnummer. Um eine Transaktion beim Finanzdienstleister, wie beispielsweise eine Überweisung bei einem Girokonto, zu bestätigen wird dem Nutzer eine SMS mit den Transaktionsdetails (Kontonummer und BLZ des Empfängers, Betrag) und der Transaktionsnummer zugeschickt. Dieses Verfahren ist deutlich sicherer als das klassische oder…

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Das Momentum ist ein Maß aus der Chartanalyse. Es gibt gewissermaßen den Schwung an, mit dem eine Aktie ihren Aufwärts- oder Abwärtstrend verfolgt. Ein steigendes Momentum deutet auf einen intakten Trendverlauf hin, während Chartanalytiker aus einem fallenden Momentum auf ein Nachlassen des Trends schließen. Ermittelt wird das täglich neu berechnete Momentum, indem vom Tagesschlusskurs ein…

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Um die Transparenz von aktiven Fonds zu erhöhen, werden neben Halbjahresberichten auch Monatsberichte veröffentlicht. Hierzu sind insbesondere die Fondsgesellschaften aktiv gemanagter Fonds im Börsensegment XTF (XTF = Exchange Traded Funds, das sind gehandelte Indexfonds an der Deutschen Börse) verpflichtet.

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Definition Monero: Monero (XMR) ist ähnlich wie Bitcoin oder Litecoin als sogenannte Kryptowährung zu verstehen. Charakteristisch für dieses Peer-to-Peer-Netzwerk ist der spürbare Fokus auf Privatsphäre und Dezentralität. Der Code wurde anders als beispielsweise bei Litecoin komplett neu entwickelt. Eine Obergrenze für die maximal mögliche Anzahl an Coins, wie etwa bei Bitcoins (max. 21 Millionen), wurde für…

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Der Money Flow Index (MFI) untersucht als Analyseinstrument die Kurse und Umsätze eines Wertpapieres. Als Vergleich werden Vortageskurse herangezogen. Bei gestiegenen Kursen wird von positivem Geldfluss (money flow), bei fallenden Kursen von negativem Geldfluss gesprochen. Die Darstellung des Index schwankt um die 50er-Linie. Das Maximum ist 100, das Minimum 0.

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Der Money Flow Index (MFI) untersucht als Analyseinstrument die Kurse und Umsätze eines Wertpapieres. Als Vergleich werden Vortageskurse herangezogen. Bei gestiegenen Kursen wird von positivem Geldfluss (money flow), bei fallenden Kursen von negativem Geldfluss gesprochen. Die Darstellung des Index schwankt um die 50er-Linie. Das Maximum ist 100, das Minimum 0.

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Money-Management ist eine Wertsicherungsstrategie. Das Risiko eines Depots wird durch behutsame Steuerung der Depotpositionen und der Positionsgröße gemanaged. Die Diversifikation ist obendrein ein probates Mittel, das Risiko weit zu streuen. Positionsgrößen werden abhängig von der Risikoeinstufung gebildet. Auf diese Weise werden die maximalen Verlustrisiken stets durch Stoppkurse gesteuert. Bei höheren Risiken werden die Stoppkurse enger…

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Kennzahl bei Optionsscheinen im Bereich: im Geld, am Geld und aus dem Geld mit einer Kennzahl – Kurs des Basiswerts dividiert durch den Basispreis (für Calls) / Basispreis dividiert durch den Kurs des Basiswerts (für Puts)

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Moody´s (Abkürzung für: Moody´s Investors Service) ist eine bekannte Rating-Agentur aus den USA. Das Unternehmen bewertet die Bonität von Unternehmen, die in Form von Buchstaben dargestellt wird. Bewertungen existieren zwischen Aaa (beste Kreditwürdigkeit) bis C (geringe Kreditwürdigkeit). Kleinere Abstufungen werden mit Zahlen (bspw. Ba1) hervorgehoben.

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Ein Moratorium (Plural: Moratorien) ist ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot, das von einer entsprechend befugten Behörde (z.B. der BaFin) gegenüber einer anderen Institution bzw. Firma angeordnet wird. In der Vergangenheit gab es entsprechend z.B. Moratorien gegenüber des Onlinebrokers Systracom oder der noa Bank. Durch das Kreditwesengesetz ist in der BRD die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) berechtigt,…

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Definition: Der Morning Star (übersetzt: Morgenstern) ist eine charttechnische Formation der Kerzenchart-Analyse, die auf einen starken Abwärtstrend folgt. Dieser soll Kurssteigerungen einleiten und ist daher als eindeutiges Kaufsignal zu interpretieren. Um diesen korrekt abbilden zu können, genügen drei Handelstage. Tag 1: Auffällig lange schwarze Kerze Tag 2: Kleine Kerze unterhalb der Kerze des Vortages, die…

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Mortgage Backed Securities (MBS) sind eine Sonderform handelbarer Schuldverschreibungen, die durch Forderungen gedeckt sind (so genannte Asset Backed Securities). Die Verzinsung solcher Anleihen ist durch einen Anteil an Hypothekendarlehen gesichert (Mortgage = Hypothek). Bei dieser Form verbrieft oder veräußert ein Kreditinstitut Teile seiner Kreditrisiken aus Immobilienkrediten durch die Herausgabe von Schuldverschreibungen. Damit sollen vorrangig Risikoaktiva…

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MSCI steht für Morgan Stanley Capital International-Indizes und sind international anerkannte Aktienindizes. Diese werden für verschiedene Länder, Regionen, Märkte veröffentlicht. Der bekannteste ist wohl der MSCI World Aktienindex, welcher über 1.000 Aktien aus über 100 Ländern beeinhaltet.

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Der weltweit wichtigste Benchmarkindex MSCI World ist der wichtigste im Fonds- und ETF-Geschäft. Der globale Aktienindex ist in US-Dollar notiert und umfasst mehr als 20 Industrieländer aus der ganzen Welt. Über 1.600 Aktien sind in dem global aufgestellten Index enthalten und garantieren damit einen großen Diversifikationseffekt über Länder, Währungen und Branchen hinweg.   Der Index…

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mTAN ist ein Synonym für mobileTAN und wird in folgendem Eintrag erklärt.

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Multi-Asset-Zertifikate stammen aus der Famile der Discount-Zertifikate. Sie ermöglichen eine Partizipation an der Entwicklung von zwei unterschiedlichen Basiswerten. Zusätzlich bieten sie einen geringfügig höheren Discount. Notieren die beiden jeweiligen Bezugswerte am Fälligkeitstag mindestens in Höhe des Caps, wird der Höchstbetrag ausgezahlt. Notieren sie darunter kommt es unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses zur Lieferung des Basiswertes mit…

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Die Mündelsicherheit wird im BGB (§ 1806) gesetzlich geregelt. Vermögensanlagen sind dann mündelsicher, wenn mögliche Verluste nahezu auszuschließen sind. Die Geldanlage soll vor Insolvenz, Zahlungsunfähigkeit und Verlustrisko schützen und auch vor zu hohen Kursschwankungen schützen. Der Gesetzgeber erklärt Anleihen explizit als mündelsicher. Eine Vermögensanlage in mündelsichere Papiere bzw. Konten wird vom Gesetzgeber für von einem…

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