Aktie im Fokus: Deutsche Bank – Im Rausch der Tiefe

IG: Auch am Dienstag sieht sich die Deutsche Bank mit Verlusten konfrontiert, nachdem der Finanzdienstleister bereits zum Wochenauftakt neue Allzeit-Tiefs markiert hatte.

Störfeuer kommt diesmal von der Politik

Als Auslöser fungieren Äußerungen seitens Bundeskanzlerin Angela Merkel, wonach die Bundesregierung nicht – wie damals bei der Commerzbank – seine schützende Hand über das strauchelnde Unternehmen halten wolle und damit Staatshilfen ausschließt. Dies sind Worte, die das angeschlagene Geldinstitut in seiner zusehends prekärer werdenden Situation gar nicht gebrauchen kann. Die größte Bank Deutschlands sieht sich zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen gegenüber, wofür das Unternehmen eigens Rücklagen in Höhe von rund 5,5 Mrd. EUR angelegt hat.

Dem Institut droht nun wegen umstrittener US-Immobiliengeschäfte eine Rekordstrafe von rund 12,5 Mrd. EUR. Angesichts eines Vergleichsangebotes der US-Justiz, das Strafzahlungen für die Deutsche Bank vorsieht, die deren dafür vorgesehene Rücklagen gleich um ein Vielfaches übertreffen, war der Ruf nach staatlicher Protektion immer lauter geworden. Der ausdauernde Abstieg der Deutschen Bank hat ihren Börsenwert auf nunmehr 15,8 Mrd. EUR geschmälert. Umso unverhältnismäßiger nimmt sich vor diesem Hintergrund die mögliche Strafzahlung auf der anderen Seite des Atlantiks aus, zumal die US-Justiz in vergleichbaren Fällen anderer Wettbewerber wesentlich kulanter agierte.

 

Kapitalerhöhung notwendig?

Sollte dieses poenale Worstcase-Szenario im Zuge kommender Verhandlungen nicht signifikant relativiert werden können, würde das Geldinstitut ohne staatliche Unterstützung kaum um eine Kapitalerhöhung herum kommen. Und genau diese Aussicht lässt Anleger das Papier gleich in Scharen verkaufen. Am späten Nachmittag verbilligen sich die Anteilscheine des deutschen Branchenprimus in der Spitze auf 10,185 EUR: neues Allzeit-Tief.

Deutsche Bank auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

 

 

Hinweis der Redaktion: Übersicht über den Deutsche Bank Insiderhandel von 2007 bis 2016

 

 

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