DAX 30: Initialzündung fehlt noch

IGHeute um 18.00 Uhr deutscher Zeit wird Joe Biden auf den Stufen des Kapitols in Washington vereidigt. Die bange Frage ist, ob die Amtsübergabe friedlich bleibt.

Für die Finanzmärkte dürfte es vor allem wichtig sein, ob der 46. Präsident der Vereinigten Staaten den Vorschusslorbeeren gerecht wird. Joe Biden muss liefern und die Wall Street überzeugen. Der DAX zeigt sich heute von seiner Schokoladenseite. Trotz der jüngsten neu beschlossenen Pandemie-Maßnahmen und des verlängerten Lockdowns hält sich der Abgabedruck in Grenzen. Eher könnten die Anleger hierzulande Rücksetzer zum Einstieg nutzen.

Zur Stunde notiert das heimische Börsenbarometer bei 13.910 Punkten, rund 0,6% über dem Schlusskurs vom Dienstag. Allerdings bleibt es abzuwarten, ob die Kursgewinne am Ende des Tages nach Hause gebracht werden können. Bislang bleibt der DAX in Schlagdistanz zur psychologischen Marke bei 14.000 Zählern.

 


 

Marktbreite beim DAX 30 spielt mit

Eine Möglichkeit die Marktbreite eines Aktienindex zu messen, ist der Anteil der Titel die über einen bzw. mehreren gleitenden Durchschnitten notiert. Am Beispiel des heimischen Börsenbarometers gibt es Rückenwind seitens der Marktbreite.

Kurzfristig haben die Anteilsscheine aus der ersten Reihe eine kurzfristige Korrektur eingeleitet. Nur 37% der DAX-Werte liegen über ihrem exponentiellen 5-Tage-Durchschnitt. Bei der 20-Tage-Glättungslinie beträgt dieser Wert 50%. 73% der Dividendenpapiere halten sich über dem 50-Tage-Durchschnitt auf.

Mittelfristig ist die Aufwärtsbewegung beim DAX unverändert intakt. 77% bzw. 73% der dreißig Indexmitglieder befinden sich über der 100- bzw. 200-Tage-Durchschnittslinie.

Anteil der DAX 30 Aktien über den exponentiellen Durchschnitt der letzten n-Tagen

Quelle: IG Research; Schlusskurse vom 19. Januar 2021

Quelle: IG Research; Schlusskurse vom 19. Januar 2021

DAX 30 Prognose

Der deutsche Leitindex hat die Kletterpartie erst einmal unterbrochen. Zwar geht es zurzeit nicht gen Norden, die Kursabschläge halten sich aber in Grenzen. Charttechnisch hat sich im Tageschart ein kurzfristiger Abwärtstrendkanal etabliert.

Heute versucht der DAX, die Oberseite bei aktuell 13.930 Punkten zu bezwingen. Im Fall eines erfolgreichen Ausbruchs nach oben wäre die psychologische Marke bei 14.000 Zählern das erste und das Rekordhoch bei 14.313 Punkten vom 8. Januar das zweite Etappenziel.

Nicht nur der Anteil der DAX-Aktien oberhalb diverser Glättungslinie spricht für eine Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung, sondern auch deren Steigungsverhalten. Mit Ausnahme der kürzeren 5-Tage-Linie steigen die anderen Durchschnitte auf Sicht der vergangenen fünf Handelstage.

Sollte der Sprung über die obere Trendkanallinie ausbleiben, sichert das ehemalige Allzeithoch bei 13.795 Zählern nach unten ab. Aber auch die 20-, 38-, und 50-Tage-Linien bei 13.789/13.504 Punkten sowie die obere Begrenzung des geschlossenen Abwärts-Gaps bei 13.500 Zählern von Ende Februar 2020 dienen als Unterstützungen.

DAX 30 Chart auf Tagesbasis

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

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