Aufwärtstrend im DAX, aber laufende Korrektur erschwert Timing

Der DAX ist am Donnerstag erneut in die Widerstandszone um 24.480 bis 24.530 Punkte angelaufen. Noch ist der Markt von dort nicht tief genug korrigiert, um daraus für mich eine saubere Handelbarkeit abzuleiten – die Verortung ist aktuell zu „mittig“, um einen Long mit gutem CRV zu rechtfertigen, und zugleich nicht überdehnt genug, um Shorts sinnvoll zu forcieren.

Gleichzeitig sieht man inzwischen deutlich, dass wir im H4 in einem aufwärtsgerichteten Trend arbeiten, während die aktuelle Bewegung korrektiv wirkt: Aufwärtstrend, aber in einer laufenden Korrektur.

Idealerweise entsteht daraus ein tiefer Einstieg unterhalb der aktuellen Value-Area-Low – im ersten grün markierten Bereich bei 23.570 Punkten oder, im stärkeren Rücklauf, bei 23.300 Punkten.

Die ATR-Bänder (links unten) zeigen zumindest, dass der Markt aktuell etwas überdehnter ist und eine Korrektur grundsätzlich Raum hat – die Frage ist nur, ob sie flach bleibt oder wirklich in die günstigeren Verortungen hineinführt.

 

 

Short-Positionen betrachte ich in diesem Setup deutlich vorsichtiger, weil sie gegen die aktuell steigende Handelsausrichtung laufen. Wenn überhaupt, dann nur mit klarer Bestätigung, sehr kleiner Positionsgröße und – für erfahrene Trader – sauber gemanagten Splits. Ich zeichne diese Optionen zwar weiterhin ein, aber prozessual sind sie in einem steigenden Regime klar die „Ausnahme“.

Die einzige Short-Location, die ich als wirklich sauber argumentierbar sehe, liegt an der Value-Area-High des Vormonats im TPO-Chart – das ist der Bereich um 24.500 Punkte, also genau die Widerstandszone, von der ich durchgehend spreche.

Damit bleibt der Kernplan simpel: Der Markt ist H4-long, korrigiert aber – ich warte auf eine günstige, tiefe Korrektur für Longs ( 23.570 / 23.300 ) und behandle Shorts nur als bestätigte Sonderfälle an der klaren Oberseiten-Verortung um 24.500.

Ob und wie schnell sich das auflöst, wird am Ende entweder über spontane Volatilität oder über neue Erkenntnisse in den Iran-Verhandlungen entschieden.

 

DAX Chart

 

Disclaimer & Risikohinweis

74,8% der Privatanleger-Konten verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Leverage schnell Geld zu verlieren. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

CFD-, und Derivatekonten werden von der Pepperstone GmbH bereitgestellt. Pepperstone ist eine Referenz auf Pepperstone GmbH (ein Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland und eingetragen im Handelsregister Düsseldorf unter der Nummer HRB 91279 Neubrückstr. 1, 40213 Düsseldorf, Deutschland). Pepperstone GmbH wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Registernummer 151148) beaufsichtigt.

Themen im Artikel

Infos über Pepperstone

  • Forex Broker
  • CFD Broker
  • Krypto Broker
Pepperstone:

Pepperstone wurde im Jahr 2010 in Australien gegründet und hat seinen Hauptsitz in Melbourne. Des weiteren verfügt Pepperstone über Niederlassungen in Düsseldorf und London. Mittlerweile hat Pepperstone Kunden in über 170 Ländern und wickelt Trades im Wert von über 12 Mrd. US-Dollar pro Tag ab...

Pepperstone News

[btde_debug]

Weitere Trading News