DAX Ausblick: Wall Street lockt die Anleger mit neuen Rekorden

IGDie Anleger meiden im Augenblick vor allem Aktien aus Europa und Asien. Gefragt sind dagegen Dividendenpapiere an der Wall Street. Die US-Börsen setzen ihre Rekordjagd fort.

Zur Stunde notiert der DAX bei 15.570 Punkten, rund 0,6% unter dem Schlusskurs vom Montag. Der deutsche Leitindex hat das Allzeithoch bei 15.806 Zählern von Mitte Juni ein wenig aus den Augen verloren. Vor allem die Ausbreitung der Delta-Variante in Europa bereitet den Marktteilnehmer zunehmend Sorgen.

 

US-Börsen gefragt – Asiatische und europäischen Märkte lassen nach

An der Relativen-Stärke-Tabelle nach Levy ist zu erkennen, dass zuletzt US-amerikanische Aktien an Beliebtheit gewonnen und haben und eine klare Outperformance gegenüber den Pendants aus Asien und Europa zeigen. Gegenüber der Vorwoche hat die Dynamik an den meisten Handelsplätzen auf dem alten Kontinent nachgelassen.

An der Wall Street wurden zuletzt neue Höchststände markiert, dagegen befinden sich die Börsen in Asien auf dem Rückzug. In der Regel tendieren die Aktienmärkte überwiegend in eine Richtung. Dies ist im Augenblick nicht der Fall.

 


 

Relative-Stärke-Tabelle nach Levy (130 Handelstage)

Quelle: IG Research

Quelle: IG Research

DAX 30 – Deckel bleibt drauf

Die steigende Trendlinie bei aktuell 15.688 Punkten steht dem DAX weiterhin im Weg. Bereits mehrere Versuche, den genannten Widerstand niederzuringen, blieben bislang ohne Erfolg. Der deutsche Leitindex verharrt weiterhin ein einer Seitwärtsphase.

Nach unten verhindern zurzeit die exponentiellen 34-Tage-Durchschnittslinie bei 15.553 Zählern und das ehemalige Allzeithoch bei 15.501 Punkten ein Abtauchen der Notierungen.

 

DAX 30 Chart

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

S&P – Neidische Blicke an die Wall Street

Ein wenig besser sieht es an der Wall Street aus. Der S&P 500 konnte gestern das 161,8%-Fibonacci-Level bei 4.348 Punkten auf Schlusskursbasis hinter sich lassen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) der letzten neun Tage signalisiert eine Überhitzung. Oszillatoren neigen jedoch in starken Trendphasen zu Fehsignalen.

Bei einem Verlassen der überkauften Zone nach unten und ein Rutsch unter das tiefste Tief der letzten drei Tage bei 4.318 Zählern könnte eine Korrektur auslösen. Die steigenden vier exponentiellen 13-, 21-, 34- und 55-Tage-Durchschnittslinien bei 4.307/4.222 Punkten sichern den US-Index nach unten ab.

Bleiben Gewinnmitnahmen weiterhin aus, könnte das 261,8%-Level bei 4.479 Zählern angepeilt werden.

 

S&P Chart

S&P500 Tageschart; Quelle: ProRealTime

S&P500 Tageschart; Quelle: ProRealTime

Goldpreis – Kreuzunterstützung sei Dank

Die Kreuzunterstützung bei 1.763/1.765 USD konnte zuletzt Schlimmeres verhindern. Davon hat sich der Goldpreis nach oben abgesetzt. Im Augenblick notiert das gelbe Edelmetall oberhalb des ehemaligen Hochs bei 1.798 USD von Ende April sowie der beiden exponentiellen 13- und 21-Tage-Linien bei 1.790/1.800 USD.

Darüber warten bei 1.811/1.815 USD die fallenden 34- und 55-Tage-Durchschnitte. Ebenfalls bei 1.815 USD liegt die äußere Abwärtstrendlinie. Die genannten Widerstände gilt es zurückzugewinnen.

 

Goldpreis Chart

Gold Tageschart; Quelle: ProRealTime

Gold Tageschart; Quelle: ProRealTime

 

https://www.ig.com/de/nachrichten-und-trading-ideen/dax-ausblick–wall-street-lockt-die-anleger-mit-neuen-rekorden-210706




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