DAX fängt sich bei 10.800 Punkten – Die Hoffnung stirbt zuletzt

CMC Markets: Die zunehmende Angst vor der bislang noch für unwahrscheinlich gehaltenen ersten Pleite eines Staates der Eurozone schickte den Deutschen Aktienindex heute auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar. Kurz unter der Marke von 10.800 Punkten setzte allerdings eine Erholung ein, die den Index zwischenzeitlich wieder über 11.000 Punkte führte. Die Volatilität bleibt damit hoch, immerhin hat der DAX von seinem Hoch am Donnerstag vergangener Woche bis zum heutigen Tief 650 Punkte abgegeben. Das rief dann einige Schnäppchenjäger auf den Plan, die mit – wenn auch zittriger Hand – bei deutschen Aktien zugriffen.

Denn das Umfeld für Aktieninvestments bleibt trotz weiter niedriger Zinsen sehr fragil. Die Äußerungen aus Griechenland zum laufenden Schuldenstreit liefern nur wenig Positives. So droht das Land, die gestundete IWF-Zahlung Ende Juni, sollte es zu keiner Einigung kommen, nicht zu bezahlen. Die Duell-Situation hält somit an. Was bleibt, ist die Hoffnung auf Bewegung in den Verhandlungen am Donnerstag und Freitag. Mit jedem Quäntchen Zuversicht wächst andererseits allerdings auch wieder das Enttäuschungspotenzial.

Aus charttechnischer Sicht stieß der DAX heute um 10.800 Zähler auf Nachfrage, die ihn wieder bis an die 11.000-Punkte-Marke hob. Auf Tagesschluss-Sicht ergibt sich dadurch eine bullische Hammerkerze, die die Bullen morgen für einen Erholungsversuch nutzen könnten. Potenzielle Widerstände finden sich im DAX nun um 11.070 Zähler, darüber um 11.120 und knapp 11.200. Auf der Unterseite stellt die Zone um 10.950, 10.875 und darunter das heutige Tief um 10.800 Zähler potenzielle Unterstützungen dar.

Von Andreas Paciorek

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