DAX: Freie Fahrt zum Jahresende

 

CMC Markets: Öl steigt um drei Prozent, dieses seltene Bild sorgt für Zuversicht an den Börsen, die sich noch gestern vor einem unkontrollierten Ausverkauf beim Öl fürchteten. Der Winter kommt, wenn auch verspätet. Die Temperaturen in weiten Teilen Europas und Nordamerikas sollen in den kommenden Tagen weit unter Null sinken. Damit könnte der Heizbedarf zunehmen, was sich entsprechend in den Preisen auswirkt. US-Erdgas profitiert auch – es verteuerte sich in den vergangenen sieben Handelstagen um 33 Prozent. Händler scheinen Wetten auf weiter sinkende Energiepreise gerade im großen Stil abzubauen.

 

Vekehrte Börsenpsychologie – der Ölpreis
Eigentlich ist ein steigender Ölpreis schlecht für den Deutschen Aktienindex. Er ist aber gut für die Energieunternehmen an der Wall Street – viele von ihnen fürchteten sich vor einem weiteren Abrutschen der Ölpreise und vor der eigenen Pleite. Die Kehrtwende im Öl- und Gaspreis bringt Hoffnung, dass es doch nicht so schlimm kommen wird. Die arg verprügelten Energieaktien steigen kräftig an, was den Handel an der Wall Street beflügelt. Die guten Vorgaben aus New York ziehen den DAX am Nachmittag weiter ins Plus.

Goldman Sachs geht davon aus, dass die Rohstoffpreise im kommenden Jahr wieder um drei Prozent anziehen werden. Das Ende der Korrektur sei nahe, heißt es in einer Studie. Die viel beachteten Kommentare aus dem Rohstoff-Research von Goldman Sachs motivieren offenbar weitere Anleger, ihre Short-Positionen glattzustellen.

Autor: Jochen Stanzl

Disclaimer

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge