DAX läuft und läuft – Durchbruch oder Strohfeuer?

GKFX: Momentan läuft es richtig rund beim deutschen Leitindex. Die letzte Woche konnte mit einem Plus von knapp 2,00% beendet werden. Noch besser fällt die Wochenbilanz für den DAX aus. Satte 6,80% hat das deutsche Börsenbarometer zulegen können. Respekt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Juli allgemein als Sommerflautenmonat gilt. Doch für Enthusiasmus ist noch etwas zu früh. In der letzten Ausgabe haben wir davon berichtet, dass die Sommermonate in der Regel keine starken Monate an der Börse sind. Wir sollten diese These im Hinterkopf behalten und das in unsere Anlageentscheidungen miteinfließen lassen.

Aber nach fallenden Kursen sieht es aktuell überhaupt nicht aus. Der Kurs steigt und steigt und kein Ende ist in Sicht, oder? Ob es nun zum zweiten Teil der Sommerrally kommt wird sich schon in den nächsten Tagen oder Wochen entscheiden. Der DAX ist jetzt an einem entscheidenden Punkt angekommen, nämlich dort wo sowohl die Bullen als auch die Bären das Terrain für sich beanspruchen. Das Gebiet besteht aus dem Hoch vom Mai und Juni dieses Jahres bei 10.370 Punkten.

Dieses Level könnte sich als eine große Hürde entpuppen. Sollte der Durchbruch gelingen, wird der Kurs in Richtung des Hochs bei 10.486 marschieren. Danach geht es weiter bis an den 10.700er Bereich. Spätestens dort rechnen wir mit ersten Gewinnmitnahmen. Dieser Anstieg würde ebenfalls das übergeordnete Chartbild (Wochenchart) wieder deutlich aufhellen.
 


Doch was passiert, wenn die Bären das Zepter an sich reißen?

Gleich zu Beginn der Woche folgt ein Abverkauf bis in den Bereich der SMA 200. Gelingt dort keine Stabilisierung geht es wieder runter bis an die 10.000 und anschließend warten die 9.300 auf die Anleger. Für den Anfang eines Bärenmarktes spricht ebenfalls die Größe der Kerzen. Der Kurs steigt zwar aber, die Kerzen werden immer kleiner. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Kaufdynamik der Marktteilnehmer immer mehr abnimmt. Die "sommerliche Atempause" verspricht spannend zu werden.

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Die dargestellten Analysen, Techniken und Methoden innerhalb unserer Kommentare und Marktberichte dienen ausschließlich Informationszwecken und sind weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Weiterhin stellt die vergangene Performance eines Finanzprodukts keine Vorhersage für die zukünftige Entwicklung dar. Eine Haftung ist ausgeschlossen.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge