DAX Marktüberblick: fundamentale und charttechnische Analyse – Verkaufsabsichten des Staates belasten Telekom- und DHL-Aktien

flatex: Der Xetra-DAX ging am EZB-Donnerstag mit einem minimalen Kursverlust von 0,08 Prozent und 16.752,23 Punkten aus dem Handel.

Intraday konnte der Xetra-DAX aber mit 17.003,28 Punkten ein neues Rekordhochs erreichen.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 6,28 Milliarden Euro.

In Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich konnten die Indizes durchweg Zugewinne erzielen.

Der EuroStoxx50 gewann um 0,20 Prozent auf 4.539,16 Zähler hinzu.

An der Wall Street gingen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Kursgewinnen aus dem Handel.

Der Dow Jones konnte mit einem Plus von 0,43 Prozent und 37.248,35 Punkten schließen, erreichte intraday mit 37.287,50 Zählern zudem ein neues Rekordhoch.

 

Verkaufsabsichten des Staates belasten Telekom- und DHL-Aktien

Auch wiesen reihenweise DAX-40-Aktien außerordentliche Zuwächse oder auch Abschläge auf.

Darunter waren die beiden Titel Siemens Energy und Zalando, die via Xetra um über 9 Prozent zulegten, sowie die Aktien der beiden Rückversicherer Hannover Rück und Münchener Rück, die über 5 Prozent verloren.

Auch die beiden Titel „Deutsche Telekom“ und „DHL Group“ fielen zurück. Es gibt sicherlich viele Gründe, warum eine Aktie aufgrund von News fallen kann.

Der Grund für einen Kursrutsch kann eine Gewinnwarnung sein, aber auch das Erahnen der Investoren, dass möglicherweise auf absehbare Zeit eine Kapitalerhöhung erforderlich wird.

Wenn allerdings ein Großinvestor oder in diesem Fall der Staat über den Verkauf von Anteilen nachdenkt, kann dies den restlichen Anteilseignern Kopfschmerzen bereiten.

Der Bund denkt offensichtlich darüber nach ein wenig Tafelsilber zu verkaufen – in diesem Fall handelt es sich um Aktien des Telekommunikationsriesen „Deutsche Telekom“ und der „DHL Group“.

Mit dem Tafelsilber könnte die Sanierung der „Deutsche Bahn AG“ finanziert werden.

Einem Bericht des Magazins Spiegel zufolge könnte die Bundesregierung die Position des Bundes von rund 30,5 Prozent auf 25 Prozent plus eine Aktie abbauen, bei der DHL Group kann man sich einen größeren Anteilsverkauf vorstellen.

Dieser mögliche Anteilsverkauf des Bundes könnte erst einmal über diesen beiden Aktien schweben und eine stärkere Kursphantasie zur Oberseite ausbremsen.

Der NASDAQ100 ist nur noch etwas mehr als 100 Punkte von seinem Rekordstand entfernt.

Neben den angekündigten Zinssenkungen profitierten die US-Indizes zudem von einem besser als prognostiziert ausgefallenen US-Einzelhandelsumsatz für den Monat November, der mit einem Plus von 0,3 Prozent im Monatsvergleich überraschte – per Marktkonsens war von einem Minus von 0,1 Prozent ausgegangen worden.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Freitag gemischte Ergebnisse auf.

Die US-Futures konnten mehrheitlich leicht zulegen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 16.770 Punkten.

 

 

DAX Chartanalyse

Der Xetra-DAX ging am EZB-Donnerstag mit einem minimalen Kursverlust von 0,08 Prozent und 16.752,23 Punkten aus dem Handel.

Intraday konnte der Xetra-DAX aber mit 17.003,28 Punkten ein neues Rekordhoch erreichen.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Zwischentief des 23. Oktober 2023 von 14.630,21 Punkten bis zum Rekordhoch des 14. Dezember 2023 von 17.003,28 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite abzuleiten.

Die Widerstände kämen bei der Marke von 17.003 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 17.350/17.563/17.910 und 18.470 Punkten in Betracht.

Bei den Marken von 16.443/16.097/15.817/15.537/15.190 und 14.630 Punkten wären die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

 

DAX – Interaktiver Chart

 

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