Dax mit neuem Mut? Hellas und US-Konjunkturdaten im Fokus

IG: Zum Handelsauftakt präsentiert sich der deutsche Aktienindex hinter positiven Vorzeichen. Zwischen Hoffen und Bangen kann der Dax aktuell kräftig zulegen. Als Kurstreiber fungiert eine Meldung der Financial Times, wonach Ministerpräsident Tsipras nun bereit sei nahezu alle Reformvorgaben, die noch am Wochenende von seiner Seite brüsk abgelehnt wurden, akzeptieren zu wollen.

 

Weiterhin prägen also vor allem Wasserstandmeldungen aus Hellas das Kursgeschehen. Entsprechend hoch ist die Nervosität unter den Marktteilnehmern und in der Folge auch die Volatilität. Trotz der momentan zu beobachtenden Erholungsbewegung ist eine nachhaltige Richtungstendenz nicht abzusehen.

 

Unter den Kreditgebern und Griechenland herrscht hektische Betriebsamkeit, um im Vorfeld des zum Wochenende anstehenden Referendums womöglich doch noch zu einer Einigung zu gelangen. Die deutsche Regierung plädiert dagegen dafür, besagte Volksabstimmung abzuwarten, bevor neue Verhandlungen aufgenommen werden.

 

Nichtsdestotrotz treffen sich die Finanzminister der Eurogruppe am späten Vormittag, wo etwaige neue Spar- und Reformvorschläge aus Athen ausgelotet werden sollen. Die Finanznot des Mittelmeeranrainers wird derweil immer größer. Nachdem die gestern Nacht fällig gewordene Kreditrate an den IWF nicht bedient werden konnte, erreichen neue Hilfsgesuche Brüssel.

 

Neben der nicht enden wollenden Hellas-Misere richtet sich der Blick auch auf Konjunkturdaten in den Vereinigten Staaten. Am Nachmittag werden der Reihe nach der ADP-Arbeitsmarktbericht für Juni, der Markit-Industrie-Einkaufsmanagerindex, die Bauausgaben für Mai sowie der ISM-Industrieindex für den Monat Juni veröffentlicht.

 

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