DAX: Nach der Zinswende zahm wie ein Lämmchen

FXCM: Fed-Chefin Janet Yellen gelang in dieser Woche ein Spagat. Die Notenbankerin verkündete am Mittwoch die Zinserhöhung und vermochte im gleichen Moment mit behutsam gewählten Worten die Risikobereitschaft unter Marktteilnehmern nicht stark zu beeinträchtigen. Das befürchtete Szenario einer Zinsanhebung plus deutlicher Hervorhebung, auch in Zukunft schnelleren Schrittes viele Zinserhöhungen zu bieten, blieb aus. Zwar fielen die Kursschwankungen in den Indizes daraufhin nicht allzu ausgeprägt aus, doch die bevorstehende Weihnachtswoche wirkt nach der Woche der Fed zahm wie ein Lämmchen.

Nicht viele Konjunkturdaten in der nächsten Woche sind nennenswert
Zum Wochenstart wird am 21. Dezember das Verbrauchervertrauen im Euroraum publik (16:00 Uhr), das im Dezember auf -5,7 angezogen sein soll. Die deutsche GfK-Umfrage zum Verbrauchervertrauen folgt Dienstagmorgen (8:00 Uhr). Die Expansionsrate in den USA wird nur im Falle einer deutlichen Revision interessieren. Die dritte Schätzung zum BIP-Anstieg im dritten Quartal wird leicht tiefer erwartet (14:30 Uhr). Statt um 2,1 % soll die US-Wirtschaft laut Konsenserwartungen nur um 1,9 % im dritten Quartal (QoQ) angezogen sein.

Am Mittwochmorgen steht die Veröffentlichung des BIPs der zweitgrößten Volkswirtschaft im Euroraum. Auch hier gilt, nur bei einer Revision wird der Datensatz aus Frankreich interessieren. Der finale Wert wird jedoch unverändert erwartet (Q3 +1,2 % ). In den USA werden dann um 14:30 Uhr die Highlights der Woche geboten. Die Aufträge langlebiger Gebrauchsgüter (vorläufig; Erwartung: -0,7 % im Nov.) und die privaten Konsumausgaben. Es folgt der endgültige Wert für das Uni. Michigan US-Verbrauchervertrauen im Dezember (Erwartung: unverändert auf 91,8).

 


Heiligabend klingen dann die Kennzahlen für die Woche aus

Die wöchentliche Kennzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA wird wie gewohnt noch um 14:30 Uhr veröffentlicht. Mit dem Überwinden von 10.640 Punkten ergibt sich vorerst weiteres Potenzial bis 11.000. Das Nov.-Hoch um 11.430 könnte oberhalb ins Visier genommen werden. Kippt der Kurs hingegen wieder 10.640, folgend unter 10.450 Punkte liefe der Kurs Gefahr wieder Richtung des Dez.-Tiefs um 10.120 Punkte zu fallen. Im Falle eines Bruchs auch wieder in den vierstelligen Bereich zu rutschen.

Autor: Niall Delventhal

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