DAX Prognose für die kommende Woche

IG: Wir haben in dieser Woche erfahren, wie schnell ein abruptes Reversal an den Märkten vonstatten gehen kann. Der DAX, gemessen vom Erholungshoch bei 12.913 Punkten bis zum Tief bei 11.828 Punkten, hat um mehr als 8 % verloren. Ob es in der kommenden Woche so weiter geht, werden wir dann sehen. Am Freitag schloss sich zumindest eine Erholung über die 12.000 Punkte Marke an.

Den starken technischen Widerstand bei 12.200 Punkten konnte der Index allerdings bisher nicht nehmen. In der kommenden Woche ist dreifacher Hexensabbat. Dies bedeutet, dass DAX-Optionen für drei Termine auslaufen werden. In der Regel ist kurze Zeit zuvor vermehrt mit Volatilität zu rechnen.

 


 

Eine Analyse des Eurex Open Interest besagt, dass es tendenziell in Richtung des hohen Volumens von bestimmten Strikes gehen kann. Aktuell weisen Strikes bei genau 12.000 ein hohes Volumen von sowohl Calls als auch Puts auf. Dieses Level wird also in der kommenden Woche weiterhin ein sehr wichtiges bleiben.

Datentechnisch steht ebenfalls so einiges auf der Agenda. Hier ein Überblick über die wichtigsten Daten in der kommenden Woche.

Mo:

  • China Industrieproduktion, Anlageinvestitionen, Einzelhandelsumsätze, Arbeitslosenquote Mai
  • China Pressekonferenz der NBS
  • EU Handelsbilanz Apr.

Di:

  • JAP Bank of Japan Zinsentscheid
  • GB Arbeitsmarktdaten
  • DE Verbraucherpreisindex Mai
  • DE ZEW Konjunkturerwartungen Jun
  • USA Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion Mai
  • USA API Rohölbestände

Mi:

  • JAP Handelsbilanz Mai
  • GB Verbraucherpreisindex Mai
  • EU Verbraucherpreisindex Mai
  • OPEC Monatsbericht
  • USA Baugenehmigungen / Wohnbaubeginne Mai
  • USA EIA Rohölbestände

Do:

  • CHF SNB Zinsentscheid
  • GB BOE Zinsentscheid
  • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • USA Philly FED Herstellungsindex Jun

Fr:

  • JAP Verbraucherpreisindex Mai
  • JAP Bank of Japan Protokoll
  • GB Einzelhandelsumsätze Mai
  • DE Erzeugerpreisindex Mai

 


 

DAX Prognose charttechnisch

Charttechnisch betrachtet, kann sich die Erholung am Freitag zwar sehen lassen, doch aus dem Gröbsten ist man noch nicht. Die 12.200 Punkte-Zone sollte überschritten werden. Dann kann es in Richtung der abfallenden Trendlinie gehen, die die tieferen Hochs des aktuellen Trends verbindet. Diese verläuft aktuell bei zirka 12.400 Punkten.

Eventuell werden sich Bullen und Bären über die Woche hinweg die Waage halten. Möglich wäre es, dass die Bullen in der ersten Wochenhälfte sich durchsetzen und in der zweiten, in Richtung Hexensabbat, könnten die Bären an Kraft gewinnen. Sofern allerdings die 12.200 Punkte nicht überwunden sind, bleiben die Bullen auch jetzt noch angreifbar.

DAX Prognose; Quelle: TradingView

DAX Prognose; Quelle: TradingView


Diese Analyse stammt von DailyFX. DailyFX ist eine Nachrichten und Analysen Website der IG Group.

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge