DAX schwankt zur 15.000 zurück: Anleger rechnen mit Zinspause der EZB

CMC Markets: Die Ereignisse der vergangenen Tage haben die Notenbanken in eine Zwickmühle gebracht.

Die Inflation bleibt hoch, weshalb sie die Zinsen weiter anheben müssen.

Doch die Probleme einiger Regionalbanken in den USA könnten zu einer Gefahr für die Finanzstabilität nicht nur in den USA werden.

Die Schockwellen sind gestern auch in Europa angekommen, bei Bankaktien ist aus der Zinsfantasie innerhalb weniger Tage Liquiditätsangst geworden, die Kurse befinden sich im freien Fall.

Zudem belastet eine mögliche Pause in den jeweiligen Zinserhöhungszyklen.

 

Wie entscheiden sich EZB und Fed?

Genau in diese Richtung deuteten die Anleger auch die heutigen Aussagen der Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde.

So verzichtete sie in ihrem Statement darauf, künftige Zinsschritte anzukündigen oder den Markt darauf vorzubereiten.

Vom ersten Schreckmoment über die Erhöhung von 50 Basispunkten in dieser Krisensituation schnellte der Deutsche Aktienindex wieder um über 300 Punkte nach oben.

Auch die Renditen der zweijährigen Bundesanleihen kamen deutlich zurück.

Wie die EZB heute muss in der kommenden Woche die Federal Reserve ebenfalls entscheiden, welcher Weg der bessere ist.

Eine Pause einlegen und riskieren, dass die Inflation wieder steigt oder die Zinsen anheben und eine sich ausweitende Finanz-Kernschmelze riskieren.

 

 

Banken – einzelne Betrachtung nötig

Was die Banken betrifft, so muss man die Situation der einzelnen Geldhäuser separat betrachten.

Grundsätzlich dürften viele Probleme hausgemacht sein und deuten auf Fehler im Risikomanagement hin.

Institute wie die Credit Suisse sind außerdem seit Jahren das schwächste Glied unter den europäischen Banken.

Hier wäre eine Radikalkur wohl die beste Lösung, wobei in der Zwischenzeit die Aufsichtsbehörden verhindern müssen, dass aus der Vertrauens- eine ausgewachsene Finanzkrise wird.

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