DE30: BASF erweitert Kapazitäten in Brasilien

XTB: Der asiatische Handel am Dienstag kann als gemischt bezeichnet werden. Zuwächse wurden in Japan und bei den meisten chinesischen Indizes verzeichnet. Der Dow-Jones-Shanghai-Index entwickelte sich jedoch rückläufig. Andererseits beendete der australische S&P/ASX 200 (AUS200) die Sitzung flach. Trotz dieser gemischten Performance starteten die Aktien aus Europa heute allgemein tiefer. Französische und britische Aktien entwickelten sich in den ersten Handelsminuten am schlechtesten, während polnische Aktien zu den wenigen gehörten, die Gewinne erzielten. Chemieunternehmen entwickelte sich am besten, während der IT-Sektor rückläufig war.

 

Der DE30 kämpft weiterhin leicht unter der 12.000 Punkte-Marke sowie dem 61,8% Fibo-Niveau der Abwärtsbewegung von Mitte Juni bis Ende Dezember 2018. Gestern haben wir einen Rücksetzer beobachten können, aber solange die Widerstandszone im Bereich von 11.800 bis 11.900 Punkten stabil bleibt, ist ein stärkerer Rückgang unwahrscheinlich. Es ist jedoch zu beachten, dass die Aktienindizes aus Frankreich oder den Niederlanden ihren Allzeithochs deutlich näher kommen und der deutsche Leitindex als eine Art Nachzügler unter den westeuropäischen Wettbewerbern angesehen werden kann. Quelle: xStation 5

 

 

 

 

 

US-Präsident Donald Trump brachte es erneut in die Schlagzeilen, als er neue Zölle für einige europäische Waren – einschließlich Flugzeuge – vorschlug. Handelsfragen werden heute in Brüssel diskutiert. Die Leiter der europäischen Institutionen werden jedoch nicht mit den Vertretern der USA sprechen oder sich mit dem Vorschlag von Trump befassen. Stattdessen werden sie eine jährliche Zusammenfassung über Handel und Investitionen zwischen der EU und China abhalten.

Es sei darauf hingewiesen, dass frühere Gipfeltreffen dieser Art mit gemeinsamen Erklärungen abgeschlossen wurden, die eine engere Zusammenarbeit begrüßen, wie beispielsweise die Öffnung des europäischen Marktes für chinesische Unternehmen oder die Liberalisierung der chinesischen Wirtschaft.

Offensichtlich ist die Präsenz der chinesischen Unternehmen in Europa recht groß, während europäische Unternehmen noch immer darum kämpfen, einen breiteren Zugang zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu erhalten. Allerdings wird Premierminister Li Keqiang, der China vertreten wird, wahrscheinlich mit vielen Fragen konfrontiert sein und unter Druck gesetzt werden, einige konkrete Aussagen zu diesem Thema zu machen. Darüber hinaus wurden einige Bedenken hinsichtlich umfangreicher Investitionspraktiken im östlichen Teil Europas geäußert, und einige europäische Politiker warfen China sogar den Versuch Europa zu spalten vor.

 

 


 

 

Anscheinend wird die Diskussion lebhaft sein, da es eine Reihe von Faktoren und Bedenken gibt, die angegangen werden müssen.

Der Gipfel soll um 12:00 Uhr beginnen. Es tauchten jedoch zahlreiche Berichte auf, in denen es der EU und China schwerfiel, einen Konsens über den Text einer gemeinsamen Vereinbarung zu erzielen, was darauf hindeutet, dass die heutigen Gespräche schwierig sein könnten.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,18%
– FTSE 100 (UK100): -0,03%
– CAC 40 (FRA40): -0,02%
– IBEX (SPA35): +0,21%
– FTSE MIB (ITA40): +0,16%

 

 

 

 

Übersicht der einzelnen DE30-Mitglieder. Quelle: Bloomberg

 

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Für die Durchführung der Fusion von Deutsche Bank (DBK.DE / WKN: 514000) und Commerzbank (CBK.DE / WKN: CBK100) benötigen die Kreditgeber eine Genehmigung der Aufsichtsbehörde der EZB. Die Nachrichtenagentur Bloomberg kontaktierte einige mit der Materie vertraute Personen und fragte sie, worauf sich die EZB konzentrieren könnte. Nach Angaben der Agentur werden sich die EZB-Aufsichtsbehörden vor allem auf die Handelsgeschäfte konzentrieren.

Die EZB befürchtet nämlich, dass ein Schritt zum Erwerb der Commerzbank ausschließlich darauf abzielen könnte, die Investmentbanking-Einheit der Deutschen Bank durch eine höhere Einlagenbasis zu finanzieren. Sollten Belege für ein solches Verhalten gefunden werden, wird die EZB wahrscheinlich die Erteilung der Fusionsgenehmigung ablehnen oder nur unter bestimmten ernsthaften Bedingungen erteilen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Gründe, warum die EZB im Zusammenhang mit der Fusion deutscher Banken mutig sein sollte: Es wird die erste so große Fusion seit der Übernahme der Aufsicht über die europäischen Banken durch die EZB sein.

 

 

 

 

BASF (BAS.DE / WKN: BASF11) handelt heute nach einer Expansionsankündigung höher. Das Chemieunternehmen kündigte an, dass es die Produktionskapazitäten für brasilianisches Natriummethylat erweitern wird. Das Unternehmen plant, die Produktion von 60 Tsd. auf 80 Tsd. Tonnen zu steigern. Der Kapazitätsausbau soll im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

SAP (SAP.DE / WKN: 716460) gehört heute zu den größten DE30-Underperformern. Die Aktie geriet aufgrund einer negativen Analystenreaktion unter Druck. HSBC stufte das Softwareunternehmen von “Buy” auf “Hold” herab, während die UBS ihre Bewertung von “Buy” auf “Neutral” anpasste.

Analysten beider Institute begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Veröffentlichung der Gewinne für das erste Quartal (24. April 2019) ein Abwärtsrisiko für den Aktienkurs darstellt.

 

 

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