DE30: Wall Street drückt europäische Aktien

XTBEuropäische Aktien sind bei der Eröffnung gefallen, da sich die schweren Rückgänge an der Wall Street bei Händlern bemerkbar machen. Weitere Stimmungsschwankungen spiegeln sich sowohl im fallenden EUR als auch bei der heute früh stark gestiegenen Zinsdifferenz zwischen den (10-jährigen) italienischen und deutschen Anleihen wider.

Seit Beginn des Handelstages ist sie um fast 20 Basispunkte gestiegen und hat erneut die 330 Basispunkte überschritten. Wie wiederholt angedeutet, belastet die steigende Risikoprämie in Europa die Gemeinschaftswährung.

Diese Korrelation ist am Dienstag sehr gut sichtbar. Erinnern wir uns daran, dass die EU-Kommission voraussichtlich ihre Stellungnahme zum italienischen Haushaltsentwurf für 2019 abgeben wird (mit geringfügigen Änderungen gegenüber der ursprünglichen Version).

 


 

Dies ist ein Grund, warum Anleger noch weniger bereit sein könnten, mehr Geld in den italienischen Anleihemarkt zu investieren.

Der Blick auf den DE30-Tageschart lässt nicht Gutes erahnen.

Der DE30 baut seine Verluste aus und ist kurz davor, ein neues Jahrestief auszubilden. Quelle: xStation 5

 

In diesem Kontext sind mehrere Aspekte hervorzuheben. Erstens hat der Morgen als Reaktion auf die düstere Wall Street-Sitzung eine Beschleunigung der Rückgänge mit sich gebracht.

Infolgedessen hat der DE30 die untere Grenze des absteigenden Trendkanals unterschritten und ist nur einen kleinen Schritt davon entfernt, ein neues Jahrestief zu erreichen.

 


 

Sollte sich diese Bewegung fortsetzen, könnte der Kurs in Richtung 10.800 Punkte fallen. Dies sind die Höchststände vom November 2016, bevor im darauffolgenden Dezember eine Rallye begann.

Basierend auf dem Kursverhalten der letzten Wochen könnte man davon ausgehen, dass die Bären weiterhin den Markt dominieren.

 

Nur sieben der im DE30 gelisteten Aktien liegen heute Morgen in der Gewinnzone. Quelle: Bloomberg

 

Im DE30-Vergleich ist Wirecard (WDI.DE / WKN: 747206) bislang die schwächste Aktie. Die unterdurchschnittliche Performance spiegelt die Gewinnprognose für 2019 wider, die aus Sicht der Analysten eine gedämpfte Verbesserung bedeutet. Die gleiche Ansicht wird von Morgan Stanley geteilt, wobei die Bank hinzufügte, dass der aktuelle Aktienkurs aufgrund eines Forward-KGV von 32 (Basis: prognostizierte Ergebnisse) attraktiv sei.

HSBC-Analysten empfehlen wiederum, mit einem Kursziel von 240 EUR pro Aktie (aktuell bei 130 EUR) zum Kauf, was darauf hindeutet, dass der jüngste Rückgang ohne fundamentale Gründe erfolgte.

BASF (BAS.DE / WKN: BASF11) gerät ebenfalls am heutigen Morgen stark unter Druck, nachdem der CEO des Unternehmens eine umfassende Neugestaltung seiner Unternehmensstruktur vorgestellt hat, die darauf abzielt, den Gewinn um 2 Mrd. USD zu steigern. Die Anleger scheinen von dieser Idee wenig überzeugt zu sein, da die Aktie mehr als 2% an Wert verliert.

 


 

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