Der Euro wird stärker und wartet auf die Federal Reserve

ActivTrades: Wer auf ein Feuerwerk der Märkte setzte, konnte seine Erwartungen durchaus bestätigen, denn die letzten Börsensitzungen waren von erheblicher Volatilität gekennzeichnet. Das wichtigste Ereignis war die Pressekonferenz von Mario Draghi, auf der er die Verlängerung der quantitativen Lockerung bis zum Frühjahr 2017 ankündigte, aber ohne dass der monatliche Umfang erhöht wird. Die Märkte hatten wahrscheinlich zu hohe Erwartungen bezüglich der Maßnahmen von Draghi. Deswegen zeigten sie in den Stunden nach der Pressekonferenz eine gewisse Enttäuschung und die Aktienindizes bewegten sich nach unten. Die europäische Einheitswährung wurde aufgrund des ausgebliebenen „Quantitative Easing 2“ jedoch stärker und stieg wieder in Richtung eines Kurses von 1,09 gegenüber dem US-Dollar, in den Bereich von 0,72 gegenüber dem Pfund Sterling und auf 134 gegenüber dem Yen.
 

Viel weniger ausgeprägt war jedoch die Bewegung der Märkte, die sich an den Non-Farm-Payroll-Zahlen (den neu geschaffenen Arbeitsplätzen im US-Nicht-Agrarbereich) orientierte. Diese Kennzahl des US-Arbeitsmarktes lag nur knapp über den Erwartungen (+211.000 neu geschaffene Arbeitsplätze im November).
 

Bei den Rohstoffen bewegte sich das Rohöl nach unten. Der Grund dafür waren Gerüchte des OPEC-Gipfels in Wien über eine mögliche Erhöhung der Produktionsobergrenze von derzeit 30 Millionen Barrel pro Tag auf 31,5. Der WTI-Preis, der US-Rohöl-Benchmark, ist gefährlich nahe in den Bereich von 40 USD gesunken, während die Sorte Brent, die Rohölsorte aus der Nordsee, bei knapp über 43 USD pro Barrel gehandelt wird.
 

Die Abwertung des US-Dollars hat den Edelmetallen neue Impulse verliehen:

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