Draghi schiebt den Euro an – DAX leidet entsprechend

CMC MarketsMario Draghi hat heute die Euro-Bullen von der Leine gelassen. Das passt DAX-Anlegern nicht, die ohnehin eine schwere Jahreszeit saisonal eher schwacher Aktienkursnotierungen vor sich haben. 
 

Langfristig gesehen wird zwar die konjunkturelle Dynamik in der Eurozone, die eine baldige Normalisierung der EZB-Geldpolitik erst ermöglicht, auch die Gewinne der DAX-Titel weiter steigen lassen.

Bis dahin müssen die Anleger aber einsehen, dass sie nicht gleichzeitig höheres Wachstum, Expansion der Gewinne und eine EZB haben können, die das geldpolitische Gaspedal für immer voll durchgedrückt hält. 
 

Die Rally im Euro ist auch deshalb so dynamisch, da sich eine Schere auftut zwischen US- und europäischem Wirtschaftswachstum. Interessanterweise steht dies diametral zu dem, was noch zu Jahresbeginn erwartet wurde, nämlich, dass die Fed ihre geldpolitischen Stellschrauben viel schneller und früher als die EZB festziehen wird.

Nun scheint es eher so zu sein, als wäre die Fed zum Stillstand gezwungen, während die EZB fast ein wenig hinterher hinkt. Diese Veränderung der Rahmenbedingungen ist eine Überraschung für den Markt, der fast einheitlich vor einem halben Jahr noch auf die Parität des Euro zum Dollar  gesetzt hatte.

Weitere Analysen zur EZB-Geldpolitik, EUR/USD und dem DAX:

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