Droht dem Goldpreis am Freitag ein Kursschock? Jackson Hole voraus

IGAm Mittwochnachmittag müssen Anleger für eine Feinunze Gold 1.795 Dollar auf den Tisch legen. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Notenbanker-Konferenz in den Rocky Mountains, Wyoming, halten sich Investoren entsprechend zurück bzw. treten den Rückgang an.

Möglicherweise könnte Fed-Chef Jerome Powell Signale in puncto Drosselung des Tempos oder im Fachjargon auch „Tapering“ genannt, der noch laufenden Anleihekäufe, geben.

 

Droht dem Goldpreis am Freitag ein Kursschock?

Anleger dürften angesichts des bestehenden Zentralbanker-Treffens in den Rocky Mountains möglicherweise bis morgen weiter die Füße stillhalten. Bislang stochern Anleger im Nebel, ob Powell tatsächlich eine Zinswende verkünden wird.

Auch wenn sich die Anzeichen zuletzt dafür gemehrt haben, ist bislang nichts in trockenen Tüchern. Neben den zuletzt wieder robusten US-Arbeitsmarktzahlen ist es auch die grassierende Inflation, welche Notenbanker beschäftigt.

Kritische Stimmen sagen schon seit einer ganzen Weile, dass der Währungshüter längst über sein Ziel hinausgeschossen sei. Die Inflation notierte im Juli zuletzt bei 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit so hoch wie im Monat zuvor.

Als Ziel hat die Fed ein leichtes Überschießen der Teuerungsrate von zwei Prozent durch den Strategieschwenk im vergangenen Jahr auserkoren. Die Notenbank toleriert derweilen eine höhere Inflationsrate als geplant.

Auf der einen Seite glaubt der Großteil der politischen Führungsetage lediglich an einen temporären Effekt und dass der Anstieg auf Basiseffekte zurückzuführen sei. Sollte die Inflation aber weiter aus dem Ruder laufen, dürfte ein Zurückfahren der aktuell bestehenden Anleihekäufe im monatlichen Umfang von 120 Milliarden Dollar nur eine Frage der Zeit sein.

Womöglich wird sich Fed-Chef Powell nicht allzusehr in die Karten blicken lassen. Ein Kursschock bleibt m.E. weniger wahrscheinlich.

 


 

„Delta-Variante“ des Coronavirus schwebt wie Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger

Die nach wie vor grassierende „Delta-Variante“ des Coronavirus könnte das Zünglein an der Waage darstellen, damit die US-Notenbanker doch noch eine US-Zinswende vertagen.

Sollte sich die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten weniger gut erholen als erwartet, könnte dies dazu führen, dass Jerome Powell Co weiterhin die Märkte im vollen Umfang monetär unterstützt.

Dies könnte dazu führen, dass sich der US-Dollar weniger stark entwickelt als erwartet, was dem Edelmetall Gold in die Karten spielen dürfte. Zudem könnten sich Anleger wieder verstärkt nach Anlagealternativen angesichts drohender Inflationsrisiken umsehen.

Zusammenfassend bleibt hervorzuheben, dass das von Donnerstag bis Samstag stattfindende Notenbanker-Treffen in Jackson Hole womöglich die Weichen für den weiteren Verlauf des Goldpreises stellen dürften. Eine hawkishe Haltung der Fed sollte dazu führen, dass das gelbe Edelmetall an Glanz verliert.

Auch aus charttechnischer Sicht gesellen sich zusehends Abwärtsrisiken mit dazu. Das Unterschreiten der 1.800-Dollar-Marke könnte neue Abwärtsavancen triggern. Auf der Unterseite bleibt die Marke von 1.700 Dollar zu betrachten.

Gen Norden befindet sich die psychologische Hürde bei 1.9000 Dollar vorerst aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern.

 

Goldpreis (Kassa) Chart

Goldpreis Chart

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