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ETX Capital: Interview mit Andrew Edwards, CEO von ETX Capital

Andrew Edwards - ETX CapitalDavid Ernsting, Chefredakteur von broker-test.de, sprach mit Andrew Edwards, CEO bei ETX Capital, über die Produktpalette und Alleinstellungsmerkmale des CFD-Brokers. Er stellt unter anderem die Trading-Plattformen vor und wagt einen Ausblick auf das Jahr 2013.

1) Wann wurde ETX Capital gegründet?

ETX Capital ist der Handelsname von Monecor (London) Ltd. Monecor wurde 1965 gegründet und wurde im Jahr 2002 unter dem Handelsnamen TradIndex zum Retail-Derivate-Bereich des Brokerhauses Tradition UK. 2009 wurde TradIndex dann in ETX Capital umfirmiert.

2) Und wie ist ETX Capital auf dem deutschen Markt aufgestellt?

ETX Capital ist ein spezialisierter Anbieter von Differenzkontrakten (CFDs) sowohl über Internet- als auch Mobil-Plattformen, die für höhere Schnelligkeit und größere Genauigkeit sorgen. Unsere Provisionen sind sehr günstig und unsere Handelskosten niedrig. Außerdem bieten wir enge, feste Spreads für Devisen und andere wichtige Märkte während der Handelszeiten. Unser Service ist erstklassig und unsere Kunden sind unsere oberste Priorität. Alle unsere Produkte wurden von Tradern für Trader entwickelt, um unseren Kunden den bestmöglichen Handelsservice zu bieten. Trading liegt uns im Blut.

3) Im Sommer 2012 erhielten Sie eine Auszeichnung für Ihr Chartingpaket "Trade-through-Charts". Was macht dieses Paket so besonders?

Unser Chartingpaket wurde auf der Grundlage von Kundenfeedback entwickelt, um Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. "Trade-through-Charts" wurde Anfang 2012 ins Leben gerufen und gewann anschließend die Auszeichnung für die besten Online-Charts. Die Charts waren für uns eine wichtige Innovation und es hat uns sehr gefreut, dass wir die Auszeichnung erhalten haben. Kunden können direkt aus den Charts handeln, Limit-Orders setzen und Positionen verfolgen. Sie können auch den Mittel-, Kauf- und Verkaufskurs anzeigen lassen und Spreadbandbreiten aktivieren. Grundsätzlich geben die Charts den Kunden eine gewisse Transparenz in Bezug auf Preise, Spreads und den Stand ihrer Orders, wodurch sie die Kontrolle und Übersicht über ihre Trades erhalten.

4) Welche weiteren Unterschiede gibt es zwischen ETX Capital und anderen CFD-Brokern?

ETX Capital ist nicht der größte Anbieter auf dem Markt, aber wir bieten den Kunden etwas Anderes. Wir bieten einen freundlichen Boutique-Service von dem Moment an, in dem der Kunde zum ersten Mal mit uns spricht. Allen unseren Kunden wird ein Betreuer zugeteilt, der zur Verfügung steht, wann immer der Kunde Hilfe benötigt. Unsere Kunden sind der wichtigste Aspekt unseres Geschäfts und wir haben eine der höchsten Empfehlungsquoten der Branche.

5) Welche Trading-Plattformen bietet ETX seinen Kunden derzeit und sind für das nächste Jahr besondere Innovationen geplant?

ETX Capital bietet Kunden eine browserbasierte CFD-Handelsplattform und eine MT4-Plattform (Metatrader 4). Die erstgenannte, moderne CFD-Plattform ist in allen Bereichen individuell anpassbar, wodurch Kunden die Handelsbildschirme auf ihre Wünsche zuschneiden können. Einzigartig für den Endnutzer ist, dass er bis zu 19 individuelle Layouts abspeichern kann.
 

Diese Plattform wurde von Tradern für Trader entwickelt und wird in der Branche als eine der führenden Handelstechnologien erachtet. Es ist möglich, von einem einzigen Konto aus auf Tausenden von globalen Märkten zu handeln und Geschäfte mit u.a. Devisen, Aktien, Indizes, Rohstoffen, Zinsen und Anleihen mit nur einem Klick abzuwickeln. Kunden können per Drag & Drop Handelstickets, Charts, Merklisten, offene Handelsgeschäfte etc. so anordnen, wie es ihren Bedürfnissen entspricht.

Die Plattform wird durch die ETX iPhone-App ergänzt, sodass Kunden ihre Handelsgeschäfte unterwegs tätigen und verwalten können. 
 

Die MT4-Plattform ist für Kunden geeignet, die automatisierte Handelsgeschäfte mit umfassenden technischen Analysen bevorzugen. Die Plattform bietet den automatisierten Handel mittels EAs (Expert Advisors bzw. fachmännische Berater), integrierte Indikatoren, Management von mehreren Konten, Backtesting und fortschrittliche Order-Funktionen.

ETX Capital strebt stets nach Produktinnovation und für das erste Quartal 2013 ist die Einführung der ETX iPad-App geplant.

6) Was bedeutet für Sie Kundenservice? Und können Sie uns etwas zu Ihrem Webinar-Angebot sagen?

 

Guter Kundenservice steht wirklich im Mittelpunkt von allem, was wir tun. Unsere Kunden sind für unser Geschäft wichtig und deshalb bieten wir ihnen einen persönlichen Betreuer, der sich nach der Eröffnung eines Kontos gleich mit ihnen in Verbindung setzt, um sich vorzustellen, und der regelmäßig mit den Kunden in Kontakt bleibt, um ihnen zu helfen, wann immer sie Hilfe benötigen. 

Wir sind sehr stolz auf unsere Schulungen und bieten unseren Kunden und Nicht-Kontoinhabern die Möglichkeit zum Besuch unserer Seminare, die in Städten in ganz Deutschland abgehalten werden, sowie unserer ETX Online-Webinare, die eine Reihe von Themen abdecken, darunter die Grundlagen des CFD-Handels, den Devisenhandel etc. Unsere Webinare werden monatlich veranstaltet und sind von unseren Kunden gut aufgenommen worden.

7) Wie wird sich der deutsche CFD-Markt Ihrer Meinung nach im Jahr 2013 entwickeln?

Der deutsche CFD-Markt ist im Moment ziemlich gesättigt, was vielen Akteuren im Land Schwierigkeiten bereitet. Nichtsdestotrotz gibt es noch viele Chancen für CFD-Anbieter, auf einem solchen Markt Erfolg zu haben. Der Devisenhandel legt derzeit kräftig zu, was Unternehmen mit starken Devisenprodukten zugutekommt. Aktien, Indizes und Optionen sind in Deutschland schon seit Langem etabliert, was CFD-Anbieter dazu veranlasst, eine umfangreichere Produktpalette anzubieten, um Marktanteile zu erhalten und auszubauen. Deutschland ist ein lukrativer Markt für CFD-Anbieter, doch der Ausblick für dieses Jahr hängt hauptsächlich von der Bereitschaft ab, sich auf die deutschen Investoren einzulassen.

Die jüngsten Indikatoren, wie zum Beispiel die Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Dezember, weisen darauf hin, dass deutsche Unternehmen optimistisch sind, dass sich 2013 die Konjunktur stark erholen wird und darüber hinaus nun das Schlimmste der europäischen Schuldenkrise überstanden ist. Trotz alledem bereitet das Wirtschaftswachstum in der Eurozone und sogar in Deutschland Sorgen.

Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird sich 2013 voraussichtlich weiter verlangsamen und es bestehen zudem politische Risiken wie die Wahlen in Deutschland und Italien. Meiner Meinung nach werden sich im laufenden Jahr die CFD-Anbieter am Markt behaupten, die eine breite Produktpalette und erstklassige Kundenservices anbieten werden.

8) Wie wird sich der DAX Ihrer Meinung nach 2013 entwickeln?

Der DAX legte im Jahresverlauf 2012 stolze 29,1 % zu und bewegt sich derzeit auf einem Niveau, das es seit dem Zusammenbruch von Lehmann Brothers im Jahr 2008 nicht mehr gab. Der Index scheint relativ ausgereizt und angesichts des Anstiegs dürfte der DAX dieses Jahr gegenüber anderen europäischen Indizes einbrechen.

Ein Großteil der Performance wird von zwei Hauptfaktoren abhängen: Chinas Konjunkturerholung und der europäischen Schuldenkrise. Das deutsche Wachstum ist eng mit China verbunden, vor allem in Sektoren wie Automobil und Produktion. Falls der Industrie- und Produktionssektor in China weiter so stark wie im vierten Quartal 2012 bleibt, würde dies wiederum unseren Aktien in den Bereichen Automobil, Industriegüter und Produktion Auftrieb geben. Die europäische Schuldenkrise wird die Wachstumsaussichten weiterhin stark belasten und 2013 einen Abwärtsdruck ausüben, wodurch sich das Erholungspotenzial vieler deutscher Aktien verringert.

Wir bräuchten weitere Fortschritte der EU-Regierungschefs bei ihrem Versuch, die Krise zu bändigen und eine neue Seite aufzuschlagen, bevor ein bedeutender Aufschwung in unserem Unternehmenssektor stattfinden kann. Nichtsdestotrotz sind die Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei vielen deutschen börsennotierten Unternehmen nach wie vor niedrig. Darüber hinaus zeichnen sich deutsche Unternehmen durch starke Bilanzen, solide Fundamentaldaten und ein rigoroses Management aus und sie setzen effektive Unternehmensstrategien um. Deshalb werden Investoren wahrscheinlich zum sicheren und bonitätsstarken deutschen Unternehmenssektor tendieren, um attraktive Gewinne zu erzielen.

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