EUR/USD – Euro profitiert von schwachen US-Arbeitsmarktdaten

Die US-Arbeitsmarktdaten für den Berichtsmonat Juli überraschten negativ. Eigentlich ging man von 83.000 neugeschaffenen Stellen ex-Agrar aus, doch dann wurde ein Stellenverlust von 23.000 Stellen publiziert.

Die Arbeitslosenrate liegt nun bei 4,1 Prozent – insgesamt sind in den USA rund 6,9 Millionen Arbeitslose registriert. Die Lohninflation wies im Juli auf 12-Monatssicht einen Wert von 3,2 Prozent aus. Inflationsdruck kann dadurch nicht abgeleitet werden – das US-Zinsband wirkt demnach nach wie vor angemessen. Die schwachen US-Daten gaben dem Euro bis zum Wochenschluss weiteren Vortrieb.

Zuletzt notierte EUR/USD im Bereich rund um die Marke von 1.1556.

EUR/USD 5-Jahres-Chart

EUR/USD Charttechnik

Ausgehend vom Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082 bis zum Verlaufstief des 24. Juni 2026 von 1,1324, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1614/1,1703/1,1792/1,1903 und 1,2082. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1504 und 1,1324 in Betracht.

 

EUR/USD Chart

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