EUR/USD – US-Dollar bleibt stark trotz Trump-Druck
Um so überraschender, dass sich der Greenback nicht etwas bewegte, als US-Präsident Donald Trump wieder einmal seine Salven in Richtung von Fed-Chef Jerome Powell abfeuerte. Powell solle endlich die Zinsen senken. In der gegenwärtigen Entwicklung an den aktuellen Zinsen festzuhalten und dabei den Druck Trumps unbeeindruckt wegzureden – das ist eine wahre Stärke Powells. Setzt sich der Krieg gegen den Iran weiter fort, dürfte der US-Dollar gegenüber dem Euro der Gewinner bleiben – dabei wären durchaus alte Zwischenhochs zum Beispiel zunächst rund um die Marke von 1,1275 ein mögliches Ziel der Dollar-Bullen.
EUR/USD Charttechnik
- Ausgehend vom Verlaufstief des 18. Januar 2026 bis zum Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1577/1,1696/1,1770/1,1830/1,1889/1,1963 und 1,2082 zu ermitteln.
- Die Unterstützungen kämen bei den Projektionen zur Unterseite von 1,1458/1,1384 und 1,1265 in Betracht.
Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,15 US-Dollar Marke.

EUR/USD Chart
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