EUR/USD: Weniger Zinserhöhungen durch Fed bereits eingepreist?

ActivTrades: In den vergangenen zwei Monaten hat sich der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar  in einem langsamen und chaotischen Walzer in einem Bereich zwischen 1,075 und 1,105 seitwärts bewegt. Die Volatilität hat sich dabei jedoch verringert und in den letzten Handelssitzungen gab es ein erstes Anzeichen für die weitere Entwicklung. Aber dies war nicht die erwartete Annäherung in Richtung Parität zwischen den beiden Währungen, sondern die Einheitswährung erlebte einen plötzlichen Anstieg auf Maximalwerte in dem
Bereich von 1,125, bevor sie bei Handelsschluss wieder auf 1,115 sank.

 

Fed könnte Zinserhöhungen verschieben…

All dies scheint etwas überraschend, da die EZB und Fed gegensätzliche geldpolitische Maßnahmen durchführen, die weiterhin im Zentrum der Debatten stehen. Zusammenfassend können wir feststellen, dass die Märkte in den letzten Handelssitzungen endlich erkannt haben, dass es deutlich weniger Zinserhöhungen von Yellen im Jahr 2016 geben wird, als dies noch vor einigen Monaten erwartet wurde. Im besten Fall wird es einige wenige geben. Wahrscheinlich wird es sogar nur eine einzige Erhöhung sein oder vielleicht wird sich dies aufgrund der Komplikationen durch die US-Präsidentschaftswahl sogar auf 2017 verschieben. Gleichzeitig warten die Händler in Europa gespannt auf Zusicherungen von Draghi, dass die im Januar gegebenen Versprechen bezüglich der Ausweitung der quantitativen Lockerung eingehalten werden.


Das Erdöl bleibt weiterhin stark volatil. Der Preis für die Sorte WTI schloss die Handelswoche bei 31,40 US-Dollar pro Barrel, nachdem es erneut unter den Kurs von 30 $ gefallen war, während Brent hingegen bei 34 $ gehandelt wird.


Bei Gold wird die Situation immer interessanter. Das gelbe Metall hat den kurzfristigen Aufwärtstrend (+11 % seit Jahresbeginn) verstärkt und mit 1.175 $ einen Maximalwert in den letzten dreieinhalb Monaten erreicht. Die Gründe für diese Kursrallye sind zweifellos die Turbulenzen an den Aktienmärkten, aber auch die Erwartung auf einen späteren Anstieg der US-Zinsen sowie ein verbessertes Kursbild. Silber wird ebenfalls nachgefragt und es wird bei 15 US-Dollar je Feinunze gehandelt.

 

 

Autor: Carlo Alberto De Casa, Chief Analyst

 

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