FED Treffen: Ausblick

XTB

  • Die amerikanische Zentralbank trifft sich am Mittwoch – keine Änderungen in der Zinspolitik werden erwartet
  • Die FED steckt zwischen einer schwachen Inflation und guter Arbeitnehmerzahlen fest
  • Der Dollar könnte nach der Veröffentlichung weitere Verluste verbuchen


Am Montag erreichte der EUR/USD den höchsten Stand seit zwei Jahren. Und dies nicht nur wegen der Sitzung der EZB aus der vergangenen Woche, sondern auch wegen den Geschehnissen in der US-Wirtschaft.

Die US-Daten verschlechterten sich weiter, vor allem die Inflation und der Einzelhandel. Dies könnte ein beunruhigendes Zeichen für die Federal Reserve sein. Die Zentralbank trifft sich am Mittwoch und während keine Änderungen in der Politik erwartet werden, könnte der Ton der Aussage über die Richtung des USD in den kommenden Wochen entscheiden.
 

Die FED hat eine harte Nuss zu knacken. Der Arbeitsmarkt scheint in einem fast perfekten Zustand zu sein, aber die Inflation hat sich deutlich verlangsamt. In ihrer letzten Aussage hat die Zentralbank anerkannt, dass sie die Inflationsentwicklung genau beobachtet.

Allerdings waren die neuesten Daten sicherlich etwas, was der FOMC nicht sehen wollte. Das Wachstum der Preise verlangsamte sich, der Einzelhandelsumsatz sank und weiche Konjunkturindikatoren wie die Philly FED gaben einen Teil ihrer Gewinne auf.

Deshalb ist der Markt derzeit an einer Kreuzung und das Ergebnis des Treffens könnte in jede Richtung überraschend sein. Laut dem Zinsmarkt ist eine Sache fast sicher – die Geldpolitik wird sich bei diesem Treffen nicht ändern.

 

Die Wahrscheinlichkeit einer dritten Zinserhöhung in diesem Jahr ist deutlich unter 50% gesunken. Das ist definitiv eine schlechte Nachricht für den Dollar, aber in den kommenden Monaten wird der Fokus anderswo sein.

Die FED steht kurz davor, ihre Bilanz zu schrumpfen und die Entscheidung könnte sehr bald getroffen werden. Lassen Sie uns daran erinnern, dass die FED vier Treffen mit Pressekonferenzen und makroökonomischen Projektionen hat, die alle im letzten Monat eines jeden Quartals stattfinden.

Das bedeutet, dass wir im Juli-Treffen nichts neues von Janet Yellen hören werden, was die Chance eines politischen Wandels stark reduziert. Wenn ja, ist eine Ankündigung zur Bilanzreduktion eher unwahrscheinlich.

Also, was könnten wir erwarten? In der letzten Veröffentlichung gab die Zentralbank zu, dass es die Inflationsentwicklung genau beobachtet. Seit dieser Zeit haben sich die Daten diesbezüglich weiter geschwächt.

Der CPI war viel schwächer als erwartet, sowohl bei der Kern- als auch der Schlagzeilen-Messung. Deshalb ist eine hawkishe Wende eher unwahrscheinlich, was zu weiteren Verlusten im Dollar führen könnte.

 

In diesem Fall lohnt es sich, den USD/JPY  zu beobachten – Ein Währungspaar, das anfällig für Änderungen in der US-Geldpolitik ist. Ein dovishes Ergebnis wird für die Preise negativ sein, aber auch für den USD. Das könnte den EUR/USD  womöglich nahe oder über 1.1700 und den USD/JPY auf 110.00 drücken.

Auf der anderen Seite könnte die Zentralbank überraschen (aber es ist weniger wahrscheinlich). In diesem Szenario könnte der USD/JPY eventuell auf 112.10 gehen, dort befindet sich eine wichtige Widerstandszone.


USD/JPY wartet auf das Ergebnis der FED-Sitzung. Ein dovishes Ergebnis könnte es womöglich unter die 110 drücken, während ein hawkishes Ergebnis zu einem eventuellen Rückzug in Richtung der 112.10 führen könnte. Quelle: xStation 5

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EUR/USD: Ein wenig über das Ziel hinausgeschossen

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