Fed überwiegend optimistisch – Bilanz soll schrumpfen

ActivTradesDie US-Notenbank Fed blickt nach wie vor optimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung in den USA. Dies geht aus dem am Mittwoch vorgestellten Sitzungsprotokoll der Federal Reserve hervor. Jedoch erwarten einige Mitglieder ein langsameres Wachstum im Vergleich zum Vorquartal. Schuld daran seien schwächelnde Konsumausgaben aufgrund geringerer Energieausgaben, hervorgerufen durch die ungewöhnlich warmen Temperaturen.
 

In den Protokollen der Sitzung vom 14. bis 15. März heißt es außerdem, es seien Stimmen laut geworden, wonach einige stimmberechtigte Mitglieder nun erst 2018 mit fiskalpolitischen Impulsen rechnen. Gleichzeitig seien die konjunkturellen Risiken mit Blick auf China und Europa in den vergangenen Monaten zurückgegangen. Sollte sich die optimistische Konjunktureinschätzung der Federal Reserve bestätigen, könnte sie in den kommenden Monaten weitere Leitzinserhöhungen beschließen. Jedoch ist die Divergenz zwischen weichen Stimmungsdaten und harten Konjunkturdaten nicht von der Hand zu weisen. Den nächsten Zinsschritt erwarten wir daher erst für September.

Darüber hinaus bereitet die US-Notenbank Fed die Märkte auf eine Verkleinerung der Bilanz vor. Wie aus dem Protokoll der Fed-Sitzung hervorging, soll für eine graduelle Normalisierung der Bilanz mit Reinvestitionen in Staatsanleihen und in mit Hypotheken besicherte Wertpapiere (MBS) bald Schluss sein. Diese Symmetrie zwischen Staatsanleihen und Mortage-Backed-Securities war so vom Markt nicht erwartet worden. Im Vorfeld hatten einige Marktakteure damit gerechnet, dass die Notenbank lediglich den Bestand an Hypothekenpapieren (MBS) abbauen würde.

Es wurde auch darüber diskutiert, wann die Fed damit beginnen will, ihre Bilanzsumme zu verkleinern. Je nachdem, wie gut sich die Wirtschaft entwickle, glauben viele Mitglieder, dass eine Verkleinerung der Bilanz gegen Ende des Jahres angemessen sei, hieß es in den Protokollen. Unklar ist allerdings, wie sich diese geldpolitische Maßnahme auf den künftigen Zinserhöhungspfad auswirkt, denn dadurch würden die Zinsen am langen Ende steigen und so bereits zu strafferen Finanzierungsbedingungen führen.

Malte Kaub

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