FXCM: Briten bleiben in Konsumlaune – Pfund springt wieder an

FXCM: Starke Zahlen aus dem Einzelhandel haben das Britische Pfund heute beflügelt. Die Einzelhandelsumsätze (inklusive verkaufter Autos) lagen im vergangenen Monat 6,9 Prozent höher als noch im April 2013. Damit markierten die Umsätze den stärksten Anstieg seit 10 Jahren und übertrafen die Erwartungen deutlich. Damit stiegen die annualisierten Umsätze des Einzelhandels zum dreizehnten Mal in Folge. Die Verkäufe bestätigen die kräftige konjunkturelle Entwicklung auf der Insel.
 

Auch die Inflation auf der Insel zieht wieder an
Doch nicht nur die Einzelhandelsumsätze konnten heute überzeugen. Auch das Sitzungsprotokoll der Bank of England stützt das Pfund. Aus Sicht der Währungshüter sollte die Zielinflation von zwei Prozent in den kommenden Monaten näher rücken. Erst gestern deutete eine gestiegene Inflation von 1,6 auf 1,8 Prozent darauf hin, dass ein  Boden im Trend fallender Teuerungsraten gefunden sein könnte. Mit einer wieder anziehenden Inflation steigt auch der Druck auf die Notenbanker, sich ernsthaft über eine Zinserhöhung Gedanken zu machen. Der Leitzins der Bank of England notiert aktuell noch auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent.  
 

Erste Zinserhöhung im Frühjahr 2015
Das Sitzungsprotokoll zeigte auf, die Stimmen der „Zinsfalken“, also der Befürworter einer eher restriktiveren Geldpolitik, in den Reihen der Bank of England werden lauter. So hielt der Bericht fest, dass niedrige Zinsen das Risiko finanzieller Ungleichgewichte erhöhten. Mit einer Wirtschaftsleistung, die nur noch 0,6 Prozent unter dem Vorkrisen-Niveau notiert, unterstützt auch die konjunkturelle Erholung baldige Zinsschritte. Zudem ist die Arbeitslosenquote im April auf 6,8 Prozent und damit auf ein 5-Jahrestief gefallen. Die fundamentalen Kennzahlen bieten dem laufenden Aufwärtstrend des Britischen Pfunds somit reichlich Rückenwind und bieten den Falken in der Bank of England, Gründe ihren Standpunkt zu festigen. Aktuell ist von einer ersten Zinserhöhung im Frühjahr 2015 auszugehen.

Von Niall Delventhal

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